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FE: BMW ohne Punkte in Bern, Titelkrone rückt in weite Ferne

Felix da Costa und Sims in Bern ©BMW

Kein guter Renntag für das Team BMW i Andretti Motorsport in Bern. Beim Swiss E-Prix konnte das deutsch-amerikanische Team keine Punkte einfahren, Alexander Sims und Antonio Felix da Costa belegten die Plätze 11 und 12.

„Null Punkte – das war kein guter Tag für uns“, notierte Felix da Costa, der damit seine Chancen auf den Titelgewinn fast verspielt hat. 48 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Jean-Eric Vergne (DS Techeetah), der in Bern seinen dritten Saisonsieg feierte, sind beim ‚Doubleheader‘ in New York kaum einzuholen. Der erhoffte Titel rückt für den BMW-Piloten in weite Ferne.

„Leider hat er (der Tag) schon mit einem enttäuschenden Qualifying begonnen. Es gibt Gründe dafür, dass uns dort die Pace gefehlt hat. Die müssen wir aber noch genau analysieren. Von unseren Startplätzen war es dann im Rennen schwer, noch weit nach vorn zu kommen. Natürlich wirft mich das Ergebnis in der Fahrerwertung zurück. Nun gilt es, die Saison in New York mit möglichst positiven Ergebnissen zu beenden“, sagte der Portugiese nach dem enttäuschenden Abschneiden.

Da Felix da Costa in Startgruppe 1 ins Qualifying musste, das anfänglich einen Nachteil ob des fehlenden Grips hatte, kam der BMW-Pilot nur auf Platz 20. Ein schwieriges Unterfangen, von dieser Startposition in die Top Ten zu kommen, da der 2,750 Kilomter lange Rundkurs in Bern kaum zum Überholen einlädt.

Felix da Costa ärgerte sich besonders ob der Entscheidung der Rennleitung, den Re-Start wegen des Rennabbruchs in der ursprünglichen Reihenfolge wieder aufzunehmen, denn der Portugiese profitierte zunächst von der Massenkarambolage und schlüpfte in der „Rettungsgasse“ der ersten Schikane an der Unfallstelle vorbei – Felix da Costa lag zwischenzeitlich in den Top Ten.

„Das war natürlich schade, denn ich habe viele Plätze gutgemacht – insgesamt elf – und war dann Neunter. Es gibt einfach keine Konstanz bei solchen Entscheidungen“, kritisierte der BMW-Pilot die Rennleitung auf ‚e.Formel.de‘. „In Mexiko mussten die Jungs, die einen Unfall hatten, das Rennen vom Ende des Feldes wieder aufnehmen. Und diesmal bekommen sie eine zweite Chance. Das ist in meinen Augen nicht richtig“, haderte der BMW-Pilot mit der Entscheidung. Zusammen mit Audi-Pilot Lucas di Grassi und Venturi-Mann Felipe Massa versuchten sie einen FIA-Verantwortlichen in der 35-minüten Rennpause, in der die beschädigten Autos geborgen wurde, umzustimmen -vergeblich.

„Wir hatten von diesem Rennen mehr erwartet“, sagte Teamchef Roger Griffiths ganz offen. „Leider hatten wir im ersten Training kleinere technische Probleme, die wir zwar beheben konnten, die uns aber wertvolle Zeit gekostet haben. Unser Set-up für diese Strecke war nicht perfekt, als wir ins Qualifying gingen. Das hat man dann leider an unseren Startpositionen ablesen können. Auf so einem engen Kurs von weit hinten noch in die Top-10 zu kommen, ist extrem schwierig. Unsere Fahrer haben im Rennen einen guten Job gemacht, sind dafür aber nicht mit Punkten belohnt worden“, fasste Griffiths zusammen.

Teamkollege Alexander Sims hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen, kam im Qualifying lediglich auf Platz 17. Nach dcem positiven Abschneiden in Berlin (Platz 7) gab es für den Briten in der Schweiz nichts zu holen. Nach dem Re-Start arbeitete sich Sims nach vorne, aber der enge Kurs machte es beihnahe unmöglich, Plätze wettzumachen. Knapp an Punkten vorbeigeschrammt kam Sims auf Platz 11.

„Unsere Pace war im Rennen wesentlich besser als im Qualifying“, sagte Sims. „Wir müssen verstehen, warum wir unser Potenzial im Zeittraining nicht umsetzen konnten. Das ist natürlich sehr schade. Im Rennen wurde ich dann auch noch von einem Gegner getroffen und habe dadurch Positionen verloren. Wer weiß, vielleicht wären ohne diesen Zwischenfall sogar noch Punkte möglich gewesen“, bemerkte der Brite. Immerhin schaffte es Sims, vor seinem Teamkollegen Felix da Costa zu sein.

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