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FE: BMW will um Sieg in Bern kämpfen

Sims und Felix da Costa in Berlin ©BMW

Am kommenden Wochenende macht die ABB FIA Formula E Championship für das elfte Saisonrennen zum ersten Mal in Bern Station.

BMW mischt im Titelkampf noch mit. Antonio Felix da Costa hat 20 Punkte Rückstand auf den führenden amtierenden Formel-E-Champion Jean-Eric Vergne, liegt auf Platz 4 in der Meisterschaft. In Berlin verpasste Felix da Costa mit Platz 4 knapp einen Podestplatz.

Schlüsselfaktoren für Bern sind eine gute Startposition, hohe Effizienz des Antriebsstrangs, gutes und exaktes Energiemanagement. Besonders die Effiziens des BMW-Antriebsstrangs zählt zu den besten im gesamten Starterfeld.

„Bern ist das letzte Rennen vor dem großen Saisonfinale in New York. Entsprechend wichtig ist es für mich mit Blick auf die Meisterschaft natürlich, dort ein gutes Ergebnis zu erzielen und wenn möglich um den Sieg zu kämpfen“, sagt Felix da Costa.

„Die Strecke sieht sehr aufregend aus, aber einen richtigen Eindruck bekommen wir erst, wenn wir dort sind, schließlich ist noch niemand von uns in Bern gefahren. Die Schweiz war bereits im vergangenen Jahr ein toller Gastgeber, von daher freue ich mich sehr auf das Rennen“, so der Portugiese.

Alex Sims in Berlin ©BMW

Teamkollege Alexander Sims gelang in Berlin nach sechs Nullnummern in Folge der Befreiungsschlag. Platz 7 für den Briten wirkte wie eine Erlösung. „„Es ist ein gutes Gefühl, mit einem Top-10-Ergebnis aus Berlin im Rücken nach Bern zu kommen“, so Sims. „Die Strecke dort wird für alle neu sein, wir starten also mit gleichen Voraussetzungen. Ziel muss es sein, sich so schnell wie möglich auf die Bedingungen einzustellen und eine steile Lernkurve zu haben.

Der Kurs wirkt auf den ersten Blick sehr eng und hat viele Höhenunterschiede. Er ist ganz anders als die Strecke in Berlin. Ich bin gespannt auf die Herausforderung, denn die Formel E hat Rennen für Rennen neue Überraschungen parat“, hofft der 31-Jährige auf ein positives Abschneiden in der Schweiz.

Der 2,750 Kilometer lange Rundkurs in Bern ist sehr anspruchsvoll und bietet für die Piloten relativ hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten. Daher ist mit hohen Energieverbrauch zu rechnen, der durch große Höhenunterschiede (bis zu 50 Meter) und Höchstgeschwindigkeit auf einer Bergab-Passage (ca. 225 km/h) verursacht wird. Das Überholen wird wahrscheinlich schwierig werden, daher ist ein gutes Qualifying das A und O für Bern.

Roger Griffiths, Teamchef BMW i Andretti Motorsport: „Der Austragungsort Bern ist für alle Formel-E-Teams Neuland. Das stellt uns zunächst einmal vor organisatorische und logistische Herausforderungen, weil wir uns in einer neuen Umgebung zurechtfinden müssen.

Aus sportlicher Sicht haben wir einige Simulationsdaten, können aber erst vor Ort wirklich genau einschätzen, was uns erwartet. Das ist eine gute Nachricht für Alexander Sims, denn als Formel-E-Rookie geht er diesmal mit genau den gleichen Voraussetzungen ins Rennwochenende wie seine erfahrenen Konkurrenten. Wir hoffen, dass uns der Kurs liegen wird und wir die Europa-Saison mit einem Highlight beenden können.“

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