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FE: Jean-Eric Vergne vor Bern E-Prix:’Fühle mich in Höchstform‘

Jean-Eric Vergne (FRA), DS TECHEETAH celebrates victory ©FormulaE

DS Techeetah ist das Formel-E-Team der Stunde. Das französisch-chinesische Team geht als Führender sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung in das letzte europäische Saisonrennen in die Schweiz.

In Bern steht Saisonlauf Nummer 11 auf dem Programm. Der 2,750 Kilometer lange Rundkurs in Bern umfasst 14 Kurven und bietet einen einzigartigen Blick auf die historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Streckenführung beginnt in der Laubeggstraße, führt gegen den Uhrzeigersinn am Rosengarten und am Bärengraben vorbei und folgt schließlich dem Flusslauf der Aare.

Formel-E-Titelverteidiger Jean-Eric Vergne hat drei Rennen vor Saisonende als Gesamtführender sechs Punkte Vorsprung auf Audi-Pilot Lucas di Grassi, Andre Lotterer liegt mit 16 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen in Lauerstellung auf Platz 3.

„Mit den 24 Stunden von Le Mans und dem E-Prix in Bern zählt der Juni zu den wichtigsten Monaten des Jahres“, weiß Vergne um die Bedeutung des Swiss E-Prix. „Ich habe mich bestens vorbereitet und fühle mich in Höchstform. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen, damit wir unter besten Bedingungen in New York an den Start des letzten Rennens der Saison gehen können“, so die Kampfansage des Franzosen an die Konkurrenz.

Zudem lockt der Gewinn der ‚voestalpine European Races‘, der in Bern seine Entscheidung findet. Auch in dieser Wertung liegt Vergne in Führung. Der österreichische Technologie-Konzern voestalpine sponsert nämlich für zwei Jahre erstmals die Europa-Rennen der Formel-E-Meisterschaft und vergibt eine eigens im 3-D-Druck gestaltete Trophäe an den besten Fahrer der „voestalpine European Races“. Entscheidend dafür sind die Podiumsergebnisse aus den fünf Europa-Rennen in Rom, Paris, Monaco, Berlin sowie Bern.

 

Voestalpine awarded to Andre Lotterer (DEU), DS TECHEETAH, DS E-Tense FE19 ©FormulaE, voestalpine

Teamkollege Lotterer, der beim Heimspiel in Berlin technisch bedingt ausfiel, freut sich bereits auf die Herausforderung in der Schweiz.

„Der Verlauf des Berliner E-Prix war enttäuschend für mich“, sagt der Deutsche. „Nun schaue ich nach vorne, um noch vor Saisonende meinen ersten Sieg in der Formel E einfahren zu können. Noch wichtiger als ein persönlicher Erfolg ist es, die Team- und Einzelwertung der Formel E Meisterschaft zu gewinnen. Wir werden in Bern alles geben, um uns eine gute Ausgangsposition für das Finale in New York zu verschaffen. Die Boxengasse in Bern ist eine Neuheit für mich, weil sie räumlich von den Garagen getrennt ist. Auch der Streckenverlauf ist interessant“, sagt der 37-jährige gebürtige Duisburger.

Lotterer, der letztes Wochenende ebenfalls in Le Mans im Einsatz war, hat bisher eine glänzende Saison abgeliefert. Zweimal stand der Deutsche knapp vor seinem Premierensieg in dieser Saison. Dennoch könnte Lotterer mit drei starken Ergebnissen in den verbleibenden Rennen die Titelkrone gewinnen. Von seinem Team gibt es die Rückendeckung, denn Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, hat klargemacht, dass es keine Teamorder bei DS Techeetah gebe.

Der französische Verantwortliche bei DS kommt voller Zuversicht nach Bern, da am Auto von Vergne und Lotterer offenbar nochmals Verbesserungen erzielt wurden. „Nach unserem Podiumsplatz in Berlin haben wir einige technische Verbesserungen für den Rest der Saison vornehmen können“, so Pinon. „Dabei profitieren wir schon jetzt von unseren Testfahrten für die kommende Saison 2019/2020. Wir stehen an der Spitze der Fahrer- und der Teamwertung. Jetzt kommt es darauf an, dass wir in den drei verbleibenden Rennen unseren Fahrern mit zusätzlichem Engagement zur Seite stehen“, sagt der Franzose.

In der Teamwertung liegt DS Techeetah mit komfortablen 25 Punkten Vorsprung auf das deutsche Team Audi Sport ABT Schaeffler in Führung. Teamchef Mark Preston kommt voller Vorfreude in die Schweiz. „Nachdem es mehr als sechzig Jahre gedauert hat, findet 2019 bereits das zweite Jahr in Folge ein Rundstreckenrennen in der Schweiz statt“, so der Australier.

„Im vergangenen Jahr gastierte der E-Prix in Zürich, dieses Jahr gehen wir in Bern an den Start. Die neue Streckenführung hält eine Besonderheit parat. Wie vor einigen Jahren in Long Beach ist die Boxengasse von den Garagen getrennt. Die neue und anspruchsvolle Rennstrecke ist eine Herausforderung. Dank unseres leistungsstarken DS E-Tense FE 19 und zwei der schnellsten Rennfahrer im Feld, gehen wir voller Zuversicht an den Start. Unser Ziel ist es, zwei Podiumsplätze zu erobern“, lautet die klare Ansage Prestons.

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