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FE: BMW will Fans beim Berlin E-Prix gute Show bieten

Da Costa und Sims, BMW ©BMW

Heimspiel für BMW in Berlin. Die Münchner sind nicht nur Titelpartner des BMW i Berlin E-Prix presented by CBMM Niobium, sondern wollen auf der 2,375 Kilometer langen Strecke auf dem Flughafen Tempelhof die Titelchancen weiter aufrechterhalten.

In Monaco blieb das Team BMW i Andretti Motorsport punktelos, die Enttäuschung entsprechend groß. Nichtsdestotrotz blickt der bayerische Automobilhersteller zuversichtlich dem deutschen E-Prix zuversichtlich entgegen.

„Das erste Heimspiel für BMW i Andretti Motorsport am kommenden Wochenende ist für uns etwas ganz Besonderes“, sagt BMW-Group-Motorsport-Direktor Jens Marquardt.

„Als ‚Official Vehicle Partner‘ ist BMW i von Saison 1 an eng mit der Formel E verbunden. Seit 2018 ist BMW i zudem Titelpartner des BMW i Berlin E-Prix. Nun kommen wir zum ersten Mal als Rennteam auf das Gelände des Flughafens Tempelhof – und mit dem Ziel, das große Potenzial des BMW iFE.18 in entsprechende Ergebnisse umzumünzen“, so der Münchner BMW-Verantwortliche.

Einer der Schlüsselfaktoren in Berlin sind die hohe Effizienz des Antriebsstrangs und das Energiemanagement. Genau die positiven Eigenschaften, die den BMW iFE.18 in seiner Rookie-Saison auszeichnete. Daher weiß auch Marquardt, dass im Kampf um die Titelkrone für BMW noch alles drin ist. „Bisher waren wir in unserer Debütsaison gut unterwegs und sind mit Antonio Felix da Costa trotz einiger Höhen und Tiefen noch voll im Rennen um den Fahrertitel. Das gesamte Team ist voll motiviert, den deutschen Fans in Berlin auf der Strecke eine gute Show zu bieten“, so Marquardt, der erst am vergangenen Montag seinen 52.Geburtstag feierte. Ein Sieg von Antonio Felix da Costa wäre nachträglich das schönste Geburtstagsgeschenk für den BMW-Chef.

Felix da Costa kann es schon gar nicht mehr erwarten, vor heimischer Kulissen zu starten. „Ich freue mich sehr auf das Heimspiel für BMW i Andretti Motorsport in Berlin“, so Felix da Costa.Der Portugiese liegt mit 70 Punkten auf Platz 4 der Fahrerwertung, lediglich 17 Punkten Rückstand auf den Führenden DS-Techeetah-Piloten Jean-Eric Vergne. „Unser Paket ist sehr gut, und ich denke, dass wir auf der Strecke am Flughafen Tempelhof gut zurechtkommen sollten. Leider konnten wir zuletzt nicht die erhofften Ergebnisse einfahren, aber ich bin trotzdem noch im Rennen um den Fahrertitel. Hoffentlich können wir uns in Berlin stark zurückmelden und wichtige Punkte holen“, sagt der Portugiese.

Anders sieht die Lage bei Teramkollege Alexander Sims aus. Seit sechs Rennen ist der Brite glück-und punktelos, das letzte Erfolgserlebnis datiert vom 26.Januar 2019. Beim Chile E-Prix gelangen mit Platz 7 die letzten Punkte. Höchste Zeit also für Sims, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Auch beim Heimspiel für unser Team und BMW komme ich wieder auf eine für mich neue Strecke. Ich konnte mich im Simulator gut vorbereiten und habe den Eindruck, dass der Kurs deutlich weitläufiger ist als die typischen engen Stadtkurse, auf denen wir mit der Formel E oft unterwegs sind. Überholen scheint möglich zu sein, was das Racing vor allem für die Fans noch interessanter machen dürfte. Das ungewöhnliche Rennformat mit den Trainings bereits am Freitag und direkt dem Qualifying am Samstag ist eine neue Herausforderung. Aber ich freue mich sehr darauf“, so Sims.

In Berlin wird das Qualifying nicht der entscheidene Faktor für den Rennausgang sein. Denn dort ist Überholen möglich, zwei lange Geraden und eine breite Strecke sorgen für gute Überholmöglichkeiten. Und da der Kurs, der über 5 Links- und 5 Rechtskurven verfügt, nicht über öffentliche Straßen führt und kein Laub oder Blütenstaub die Strecke verschmutzen, sollte der Nachteil für Qualifying-Gruppe 1 weniger groß ausfallen, als in den vergangenen Rennen. Ein Plus für Felix da Costa, der in Gruppe 1 startet. Entscheidend wird auch der Reifenverschleiß sein, denn der sehr ebene, einheitlicher Betonbelag am Flughafen sorgt für gehörig Gummiabrieb. Wer also der beste Reifenflüsterer in Berlin sein wird, kann schon mal den Champagner für die Siegesfeier kalt stellen.

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