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FE: DS Techeetah: Feiert Lokalmatador Andre Lotterer Premierensieg in Berlin ?

Voestalpine awarded to Andre Lotterer (DEU), DS TECHEETAH, DS E-Tense FE19 ©FormulaE, voestalpine

Der Berlin E-Prix steht vor der Tür. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof findet am Wochenende (24.5./25.5.) der zehnte Saisonlauf der Formel E statt. Die Bude in Berlin wird rappevoll sein, bis zu 50.000 Zuschauer erwartet der Veranstalter für beide Tage.

Mittendrin, statt nur dabei ist Lokalmatador Andre Lotterer. „Wir hatten jetzt ein paar Heimrennen für das Team und für Jean-Eric, aber jetzt bin ich an der Reihe, auf heimischem Boden zu fahren, und ich bin sehr aufgeregt, vor den deutschen Fans zu fahren“, freut sich Lotterer schon sehr auf das Heimspektakel. „Wir werden zu diesem Anlass eine Sonderlackierung auf meinem DS E-Tense FE19 Auto durchführen“, mehr verrät der Tabellenzweite der Meisterschaft noch nicht.

DS Techeetah in Monaco ©DS Deutschland

Der DS Techeetah-Pilot fährt bisher eine bärenstarke Saison, ist neben Oliver Rowland (Nissan) der einzige Top-Ten-Fahrer der Meisterschaft, der in den Europa-Rennen immer Punkte erzielte. Kein Wunder also, dass der 37-jährige Deutsche auch die Wertung der ‚voestalpine European Races‘ anführt. „Es wird das zweite Mal sein, dass ich in Tempelhof fahre und es wird cool sein, wieder da zu sein. Es ist ein cooler Ort zum Rennen und das Rennen ist dort gut. Unser Hauptaugenmerk wird darauf liegen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um unsere Positionen in beiden Meisterschaften zu sichern“, lautet die Devise des Deutschen, der im Vorjahr Platz 9 in deutschen Bundeshauptstadt erreichte.

Was ihm in der Formel E noch fehlt, ist ein Sieg. Und der soll bald gelingen, wenn möglichst vor heimischer Kulisse in Berlin. In Rom stand er kurz davor, ehe ihn Mitch Evans (Jaguar) noch abfing. Beim Regenrennen in Paris gab es keine Möglichkeit, Robin Frijns (Virgin) noch zu attackieren.

Und dennoch: Andre Lotterer ist reif für den Titel, kann die Krone noch holen. Ein Punkt beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Jean-Eric Vergne, der zugleich Teamkollege des Deutschen ist. Lotterer fährt an der Seite des amtierenden Champions diese Formel-E-Saison besonders stark, besonnen und geht kein unnötiges Risiko ein. Mit dem Techeetah-Boliden, dem DS E-Tense FE19, besitzt Lotterer zudem ein schlagkräftiges Arbeitsgerät, das in jedem Rennen vorne mitfährt.

Die gleichen Vorraussetzungen wie der Deutsche verfügt Teamkollege Vergne, der sich nach seinem zweiten Saisonsieg in Monaco die Tabellenführung angelte. „Der Sieg in Monaco war ein Saisonhöhepunkt, aber jetzt liegt er hinter uns und wir konzentrieren uns auf den Rest der Saison“, hofft der Franzose auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Vergne im DS Techeetah ©DS Deutschland

Berlin hat der gebürtige Pariser Vergne in guter Erinnerung, im Vorjahr stand er nach Platz 3 auf dem Siegerpodest. Und mahnt trotzdem zur Vorsicht: „Berlin kann tückisch sein. Wir müssen an der Spitze unseres Spiels stehen, um dort erfolgreich zu sein“, so Vergne.

DS Techeetah-Teamchef Mark Preston ist dank der Doppelführung in der Meisterschaft und Teamwertung besonders zufrieden mit seinen beiden Schützlingen. „“Es war großartig, unsere Tabellenführung in Monaco auszubauen, aber wir geben uns nicht damit zufrieden. Wir bieten alle Kräfte auf, sie weiter auszubauen. Der aktuelle Gesamtstand kann sich in nur einem Rennen buchstäblich verändern“, so Preston.

Für den Berlin E-Prix erwartet der Australier, beide Gesamtwertungen zu verteidigen. „Berlin ist eine interessante Strecke mit einer sehr rauhen Oberfläche. Wir waren davon überrascht, als wir das erste Mal in Saison 3 in Berlin starteten. Jetzt haben wir aber eine ziemlich gute Vorstellung davon, was zu tun ist“, so Preston.

Xavier Mestelan Pinon, DS Performance Director, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Entwicklung des neu gegründeten Werksteams DS Techeetah. „Wir haben es geschafft, das zu erreichen, was wir uns zu Beginn der Saison als Ziel gesetzt haben: Wir führen beide Wertungen an“, sagt Pinon.

„Jetzt geht es nur darum, diese intakt zu halten und unsere Bemühungen fortzusetzen, den Fahrern ein zuverlässiges und effizientes Auto zu liefern. Während wir an der Entwicklung des Antriebsstrangs für Saison 6 arbeiten, stehen die technischen und teambezogenen Investitionen für die aktuelle Meisterschaft im Vordergrund“, so der DS-Verantwortliche.

 

 

 

 

 

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