Zum Inhalt springen

DTM: Aston Martin: ‚Uns fehlt noch Entwicklungszeit, Stimmen nach Zolder

Jake Dennis, Aston Martin in Zolder ©R-Motorsport

Das zweite Rennwochenende von R-Motorsport in der DTM brachte dem Team im belgischen Zolder erneut wertvolle Erfahrung mit dem neuen Auto und Punkte in beiden Rennen.

Nachdem am Samstag Paul Di Resta und Ferdinand von Habsburg Zähler für das Team sammeln konnten, gelang am Sonntag dem zweiten Rookie im Team, Jake Dennis, seine Punktepremiere in der DTM. Nach vier Rennen sind damit alle vier Fahrer von R-Motorsport mindestens einmal in die Top-10 gefahren.

Hier die Stimmen aus Zolder:

Jake Dennis:

„Meine ersten Punkte im vierten Rennen: das ist ein sehr schöner Abschluss für mein zweites Rennwochenende in der DTM. Wir wussten, dass wir mit unserer Strategie die Chance hatten, um im Rennen gut abzuschneiden.

Ich konnte im ersten Stint gut auf meine Reifen achten und hatte dann am Ende noch einmal einen frischen Reifensatz für den Schlussspurt. Leider stand mir in der Endphase kein DRS mehr zur Verfügung, meinen Verfolgern allerdings schon – das hat mir das Leben ganz schön erschwert. Entsprechend war ich froh, die Zielflagge auf P6 zu sehen.“

Daniel Juncadella:

„Wir haben heute eine Strategie mit einem frühen Boxenstopp gewählt, die gestern bei Paul gut funktioniert hat. Nach dem Safety Car habe ich noch einmal die Reifen gewechselt, aber leider bekam ich dann Probleme mit den Bremsen und bin geradeaus durch das Kiesbett gefahren. Danach bin ich an die Box und musste das Auto abstellen.“

Ferdinand Habsburg:

„Der Ausfall heute ist ärgerlich, aber dafür kann das Team nichts. Wie es aussieht, wäre unsere Strategie gut aufgegangen, denn Jake hat damit Punkte geholt. Schade, denn ich hätte nach dem Ergebnis von gestern gerne noch einmal ein paar Zähler nachgelegt.

Aber so ist der Motorsport, manchmal hat man Glück und manchmal eben Pech. Wichtig ist, dass wir als Team daraus unsere Lehren ziehen, um uns in der Zukunft weiter zu steigern.“

Paul Di Rest:

„Wir hatten im Qualifying leider ein Problem mit dem Motor. In der Folge konnte ich nicht am Rennen teilnehmen. So etwas gehört im Rennsport dazu. Wenn man bis ans Limit pusht, kommen auch mal Schwächen zum Vorschein.

Wir lernen mit jedem Tag auf der Rennstrecke dazu und es ist gut, wenn wir solche Schwierigkeiten finden und beheben können. In unserer Situation ist jedes Rennen ein neuer Test für uns. Natürlich ist es schade, dass ich heute nicht starten konnte. Aber wir haben gestern gepunktet und auch in Hockenheim ein ordentliches Wochenende hingelegt. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir beim nächsten Mal gestärkt zurückkommen werden.“

Teamchef Dr. Florian Kamelger:
„Jake hat heute eine großartige kämpferische Leistung erbracht und mit Rang sechs das erreicht, was möglich war. Ein hervorragendes Boxenstopp-Timing kam ihm dabei zu Hilfe.

Das Rennen hat mit den technischen Problemen von Paul, der leider nicht starten konnte, sowie jenen von Ferdinand und Dani, denen wir noch auf den Grund gehen, gezeigt, dass wir noch Zeit brauchen, um unser Technikpaket zum Erfolg zu führen. Uns fehlt noch Entwicklungszeit. Aber gemeinsam werden wir uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: