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DTM: Philipp Eng widmet Sieg Charly Lamm

Eng und Eriksson feiern BMW-Doppelsieg in Zolder ©BMW

Philipp Eng feierte in Zolder seinen Premierensieg in der DTM. Der Salzburger widmete seinen Sieg dem langjährigen BMW-Schnitzer-Teamchef Charly Lamm aus Freilassing, der im Januar verstorben ist. „Ich widme diesen Sieg meinem Mentor Charly Lamm, dem ich auf meinem Weg in die DTM viel zu verdanken habe“, sagte Eng, dem die Emotionen deutlich anzusehen waren.

Der legendäre Lamm war ein wichtiger Baustein in der Karriere Engs, der den Österreicher immer unterstützte, wo es nur ging. Lamm war Freund und Mentor zugleich, beide pflegten weiter den Kontakt, als Eng bereits in der DTM fuhr und das BMW-Team Schnitzer nicht mehr für die DTM berücksichtigt wurde. Unter der Ägide Lamms fuhr Eng im ADAC GT Masters in einem BMW M6 GT3 und beendete die Saison 2017 mit einem vierten Platz.

23 Rennen hat es also gedauert, bis der Salzburger, der am Mondsee wohnt, seinen ersten DTM-Sieg für BMW feiern durfte. Es war ein sehr emotionaler Sieg. „Es dauert noch etwas, bis ich das alles verstehe. Der Sieg ist ein sehr einschneidendes Erlebnis“, so Eng

Eng feiert in Zolder Debütsieg DTM ©BMW

„Wenn ich meine Karriere Revue passieren lasse, dann war es ein extrem harter Weg zum BMW Werksfahrer und bis in die DTM. Dass ich mich heute in die Siegerliste eingetragen habe, in der härtesten und besten Tourenwagenserie der Welt, macht mich extrem stolz. Ich bin heute der glücklichste Mensch auf Erden. Ich bin dankbar, dass ich für BMW Rennen fahren darf, dass ich in RBM ein Team habe, das mich immer fordert, immer verbessert. Genau das brauche ich“, sagte Eng.

Für den weiteren Saisonverlauf meinte der Salzburger. „Jetzt hoffe ich, dass ich nach jedem Rennen voller Champagner bin“, so Eng.

Keine Frage: Eng hatte Glück in Zolder, als der BMW-Pilot zur Rennmitte Nutznießer einer Safetycar-Phase wurde. Aber Glück gehört dazu und Eng war zur Stelle, als es darauf ankam. Der Österreicher hatte seinen Pflichtboxenstopp bereits hinter sich, die Führungsgruppe um Spengler, Wittmann, Rast und van der Linde noch nicht. So stand Eng plötzlich ganz vorne und fuhr seinen Debütsieg souverän nach Hause.

Markenkollege Joel Eriksson, einer der besten Freunde Engs, machte den BMW-Zweifachsieg perfekt. In der Gesamtwertung verbesserte sich Eng auf Platz 2 mit 40 Punkten hinter seinem Markenkollege Marco Wittmann, der drei Zähler mehr auf seinem Konto verbucht hat.

 

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