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DTM: Nico Müller holt für Audi Kastanien aus dem Feuer, Platz 3 in Zolder

Nico Müller, Platz 3 DTM Zolder 2019 ©Audi

Beim Comeback der DTM im belgischen Zolder hat Nico Müller für Audi die Kastanien aus dem Feuer geholt. Platz 3 für den 27-jährigen Berner war der bereits die zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison, zum Auftakt in Hockenheim erreichte Müller bereits Platz 2.

Der Schweizer bewies ein goldenes Näschen in Zolder, holte sich genau im richtigen Moment frische Reifen, als die Safety-Car-Phase von der Rennleitung ausgerufen wurde.

In der Schlussphase lieferte sich der Schweizer aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline dann ein packendes Duell mit BMW-Pilot Joel Eriksson. Müller versuchte alles, den Schweden noch auszukontern – vergeblich. Und die Brechstange packte der Schweizer jedoch nicht aus. Nur 184 Tausendstelsekunden hinter dem Schweden überquerte Müller die Ziellinie als Dritter und nahm 15 wichtige Meisterschaftspunkte mit.

„Es war ein guter Kampf mit Eriksson“, sagte Müller. „Ich habe alles versucht, an ihm vorbeizukommen. Aber er hat sich sehr clever verteidigt, und das Überholen ist auf dieser Strecke ohnehin sehr schwierig. Ich freue mich über das Podium und die Punkte – vor allem nach einem für mich nicht optimal verlaufenen Qualifying.“

In der Meisterschaft liegt Nico Müller als bestplatzierter Audi-Pilot nur sechs Punkte hinter Tabellenführer Marco Wittmann (BMW) auf Rang 3.

Das Safety Car brachte jene Fahrer um alle Chancen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihren Pflichtboxenstopp absolviert hatten. Dazu zählten mit Rene Rast und Robin Frijns auch die beiden bis dahin bestplatzierten Audi-Piloten. Beide gingen am Ende leer aus.

Müller Audi RS 5 DTM #51 (Audi Sport Team Abt Sportsline), Nico Müller ©Audi

Mit Aufholjagden glänzten Loic Duval und Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix. Duval kämpfte sich von Startplatz 14 auf Rang vier nach vorn. Rockenfeller musste wegen einer Reparatur an der Kupplung nach dem Qualifying vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Mit einer Zwei-Stopp-Strategie fuhr der Audi-Pilot noch auf Rang fünf nach vorn – ein schöner Lohn für seine Mechaniker, die bis in die frühen Morgenstunden an seinem Audi RS 5 DTM gearbeitet hatten.

Für das Audi Sport Team Rosberg war der sechste Platz von Jamie Green dagegen nur ein schwacher Trost, nachdem Rene Rast im Qualifying die Pole-Position nur um 42 Tausendstelsekunden verpasst hatte. Der DTM-Champion des Jahres 2017 lag knapp hinter den beiden führenden BMW auf Platz drei, als das Safety Car auf die Strecke ging. Rast musste seinen Pflichtboxenstopp nach dem Restart absolvieren und fiel so aus den Punkterängen heraus. Wegen eines technischen Problems stellte er seinen Audi RS 5 DTM schließlich vorzeitig ab.

„Das war ein schwieriges Rennen, unter anderem wegen des Safety Cars“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Auch die Tatsache, dass Überholmöglichkeiten hier in Zolder sehr rar sind, hat das Rennen für uns nach einer durchschnittlichen Qualifying-Performance noch schwieriger gemacht. Es gab Situationen, in denen wir potenziell schneller waren als unsere Gegner, aber einfach nicht überholen konnten. Wir müssen heute mit den Plätzen drei, vier, fünf und sechs leben und morgen stärker zurückkommen.“

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