Zum Inhalt springen

DTM: Doppelte Punkteausbeute für Aston Martin, Ferdinand Habsburg erstmals in die Top Ten

Aston Martin Vantage DTM in Zolder ©R-Motorsport

Zolder war der Tag der Österreicher und der Salzburger: BMW-Pilot Philipp Eng feierte seinen Premierensieg in der DTM, Rookie Ferdinand Habsburg von R-Motorsport holte mit Platz 9 seine ersten Punkte. Beide Piloten stammen aus der Mozartstadt Salzburg.

Der Aston Martin Vantage DTM erzielt beim Comeback der DTM in Zolder einen Punkte-Hattrick: Eine clevere und mutige Strategie zugleich bringt sowohl Paul Di Resta als auch Ferdinand Habsburg in die Top-10.

„Es fühlt sich gut an, meine ersten Punkte in der DTM geholt zu haben“, jubelte Habsburg nach der Zieldurchfahrt. „Ich freue mich auch wahnsinnig für das Team, das super hart gearbeitet hat, um mir dieses Auto hinzustellen. Über diese beiden Zähler freue ich mich wirklich unheimlich. Es ist super, dass uns durch diese ausgeklügelte Strategie eine Top-10-Platzierung gelungen ist. So macht es in der DTM gleich noch einmal so viel Spaß“, konnte der 21-jährige Österreicher sein Glück kaum fassen.

Der Rookie legte ebenso wie Markenkollege Paul di Resta einen frühen Pflichtstopp ein und kam schon nach zwei Runden an die Box herein. Habsburgs Mechaniker hatten bereits vor dem ersten Qualifying am Samstagvormittag viel zu tun, um einen Motorwechsel am Auto des Österreichers vorzunehmen. Ein hartes Stück Arbeit, das sie in perfekter Teamarbeit mit Bravour meisterten. Der Lohn dafür: die ersten Punkte in der DTM-Karriere Habsburgs.

Ferdinand Habsburg in Zolder ©R-Motorsport

Das Fahrer-Quartett von R-Motorsport nahm das Comeback in Belgien aus der zweiten Hälfte der Startaufstellung in Angriff und nutzte das dritte Rennen in der noch jungen DTM-Geschichte des Teams, um weitere Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM zu sammeln, der erst Anfang März sein Streckendebüt gegeben hat.

Paul Di Resta kam schon nach der ersten Rennrunde an die Box, um seinen Pflichtstopp zu absolvieren. In Runde 15 reagierte er blitzschnell und nutzte eine Safety-Car-Phase, um noch einmal frische Reifen an der Box aufziehen zu lassen. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Achter und fuhr damit im zweiten Rennen in Folge in die Punkteränge.

Für Jake Dennis und Daniel Juncadella war das Rennen leider nach 14 Runden zu Ende. Juncadella rollte mit einem technischen Problem am Streckenrand aus, kurz darauf musste auch Dennis sein Auto mit einem Defekt abstellen. Die Folge war die oben angesprochenene Safety-Car-Phase, die die beiden Aston-Martin-Piloten Habsburg und di Resta  in die Top Ten spülten.

 

Hier die Stimmen aus dem Aston-Martin-Lager:

Paul di Resta:

„Wir haben heute auf eine andere Strategie gesetzt und das hat sich ausgezahlt. Es war erneut ein schwieriges Rennen, aber wir werden weiterkämpfen und alles geben, um vielleicht über außergewöhnliche Wege gute Ergebnisse zu erzielen, bis wir aus eigener Kraft vorne mitmischen können.

Vielen Dank an das Team, das heute auf Zack war und alles herausgeholt hat, was möglich war. Morgen ist ein neuer Tag und dann scheinen uns gemischte Bedingungen zu erwarten. Für heute können wir aber zufrieden sein, dass wir erneut Punkte mitgenommen haben.“

Daniel Juncadella:

„Sehr schade, denn ich hatte einen sehr guten Start und eine echt gute erste Runde. Das Auto hat richtig gut funktioniert, bis ich keinen Antrieb mehr hatte und das Fahrzeug abstellen musste. Das war heute leider sehr viel Pech.“

Jake Dennis:

„Der Ausfall war etwas seltsam. Als ich in die Boxengasse abgebogen bin, habe ich den ganzen Vortrieb verloren. Deshalb konnte ich leider nicht mehr weiterfahren – das war Pech. Es ist natürlich schade, dass sowohl Dani als auch ich zur gleichen Zeit ausgefallen sind.“

Teamchef Dr. Florian Kamelger:

„Ein Rennen mit Ups and Downs. Die Ursachen für Danis und Jakes Ausfälle müssen wir noch herausfinden. Umso mehr freuen wir uns über die vier Punkte von Paul und die ersten beiden Punkte für Ferdinand.

Dank einer guten Strategie unserer Boxenmannschaft konnten wir auch hier zwei Top-10-Plätze einfahren. Angesichts der beiden Ausfälle dürfen wir nicht vergessen, dass wir jedes Rennen im Moment als Testfahrt betrachten müssen, da wir bei der Kürze der Entwicklungszeit bei Weitem nicht genug Testkilometer zurücklegen konnten, um derartige Probleme im Rennen ausschließen zu können.

Mein Dank geht an alle im Technikteam, die in den letzten Wochen und Monaten pausenlos und unter Verzicht auf Freizeit an der Entwicklung unserer Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge gearbeitet haben.“

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: