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DTM: Robin Frijns mit Heimvorteil in Zolder, Audis Reise ins Ungewisse

Robin Frijns,DTM Hockenheim 2019 ©Audi

Nach dem spektakulären Start in die neue Turbo-Ära dürfen sich DTM-Fans gleich auf den nächsten Leckerbissen freuen: Am Wochenende (18./19. Mai) kehrt die DTM zurück zu ihren Wurzeln ins belgische Zolder.
Die Rennstrecke bei Hasselt gilt als höchst anspruchsvoll. Lokalmatador Robin Frijns, der nur rund 20 Autominuten entfernt in Lanaken lebt, spricht von einer „Mini-Nordschleife – ein kleiner Fehler, und du hängst in der Mauer.“

Für den Abt-Piloten Robin Frijns ist Zolder eines von zwei Heimspielen, im niederländischen Assen gastiert die DTM noch im Juli (19.-21.7.). Doch Zolder liegt quasi vor seiner Haustür, 40 Kilometer entfernt von seinem Wohnort kennt der in Belgien lebende Niederländer so wirklich als einziger Audi-Pilot die 4,011 Kilometer lange Strecke aus dem Effeff.

„Ich kenne die Strecke sehr gut und bin dort schon viele Rennen gefahren, zuletzt in der GT3 mit dem Audi R8 LMS“, sagt Frijns. „Es wird ein ganz besonderes Erlebnis, in Zolder mit einem DTM-Auto zu fahren“, so Frijns, dessen Leidenschaft für den Motorsport im Alter von sechs Jahren mit einem Rennbesuch in Zolder entflammte.

DTM Zolder 2019, Geschwindigkeiten und Gänge Audi RS 5 DTM,Zolder ©Audi

„Der Kurs hat seine Tücken, auch das Wetter spielt in Belgien oft verrückt. Im schnellen ersten Sektor kann man besonders viel Zeit gewinnen oder verlieren. Überholen kann man am besten vor der ersten Kurve oder der Schikane vor Start-und-Ziel. Zolder ist eine spezielle Strecke, sie ist sehr kurz und die Bremsen werden hier recht stark beansprucht“, beschreibt Frijns den Zolder-Circuit.

„Außerdem ist die Traktion wichtig. Ich erwarte, dass unsere Hinterreifen in Zolder stark belastet werden, weil unsere neuen Turbomotoren jede Menge Power haben. Die Fans können den DTM-Boliden auf dieser Strecke sehr nahekommen, vor allem rechts am Kurvenausgang der ersten Schikane.

Dort würde ich als Zuschauer das Rennen verfolgen. Die Autos sind dort schätzungsweise nur fünf Meter entfernt und man kann von dort auch die folgende Bergauf-Passage gut überblicken. Zolder ist einfach eine tolle Stelle zum Zuschauen und es kommen immer viele Fans“, fügt der Audi-Pilot hinzu.

Heimspiel Nummer 2: WRT

Ein Heimspiel ist Zolder auch für das Audi-Kundenteam WRT Team Audi Sport, dessen Stammsitz Baudour sich 150 Kilometer entfernt von Zolder befindet. WRT feierte beim Saisonauftakt in Hockenheim mit einem Punkt am Samstag durch Pietro Fittipaldi und der schnellsten Rennrunde am Sonntag – ebenfalls Firttipaldi –  einen starken Einstand in der DTM.

Apropos Fittipaldi: Der 22jährige Enkelsohn von Formel-1-Legende Emerson Fittipaldi durfte gestern in Barcelona Testfahrten für den amerikanischen Formel-1-Rennstall Haas F1 bestreiten und kommt daher mit viel Selbstbewusstsein nach Zolder.

Reise ins Ungewisse für die übrigen Audi-Piloten:
Hockenheim-Sieger Rene Rast nennt es „eine Reise ins Ungewisse“, vor der er Respekt habe. „Keiner von uns kann so richtig einschätzen, wie sich Zolder mit einem DTM-Auto fahren lässt.“ Mike Rockenfeller bestritt dort zuletzt vor 17 Jahren ein Rennen. Loic Duval, Jamie Green und Nico Müller kennen den Kurs nur aus dem Simulator.

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