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FE: Jean Eric Vergne gewinnt Monaco E-Prix, DS Techeetah übernimmt Doppelführung

Jean Eric Vergne mit Fürst Alberet II ©DS Deutschland

DS Techeetah war der große Gewinner beim prestigeträchtigen Monaco E-Prix. In die Hauptrolle schlüpfte dabei Jean-Eric Vergne, der sich mit seinem Start-Ziel-Sieg im Fürstentum die Tabellenführung in der Meisterschaft angelte.

Mit seinem Sieg in Monaco ist Vergne der erste Fahrer, der in dieser Saison zwei Rennen gewinnen konnte. Bisher standen acht verschiedene Sieger auf dem obersten Siegespodest.

„Was für ein Tag! Ich bin überglücklich, meinen ersten Sieg in Monaco feiern zu dürfen“, war der neue Tabellenführer ganz aus dem Häuschen. Teamkollege Andre Lotterer  erreichte nach einem suboptimalen Qualifying noch Platz 7 und nahm wichtige Zähler im engen Titelkampf mit. Der Deutsche rangiert hinter seinem französischen Teamkollegen Vergne mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2.

Ein Novum: Als erster Rennstall in der Geschichte der Formel E führt DS Techeetah die Teamwertung an und belegt gleichzeitig die Plätze 1 und 2 in der Fahrerwertung.

Es war der Tag des Franzosen, der in den engen Häuserschluchten des Fürstentums einen perfekten Lauf hinlegte und Oliver Rowland (Nissan) und Felipe Massa (Venturi) hinter sich ließ. Grundstein für seinen zweiten Saisonerfolg war einmal mehr das Qualifying.

Vergne erreichte in der Super Pole die zweitschnellste Zeit hinter Rowland. Da der Nissan-Pilot jedoch eine Strafe aus dem Paris E-Prix aufgebrummt bekam, erbte der Franzose automatische die Pole-Position.

Über das gesamte Rennen konnte Vergne die Führung verteidigen und überquerte schließlich nach 51 Runden als Sieger die Ziellinie. Nach seinem Start-Ziel-Sieg ließ sich der amtierende Champion auf dem Podest entsprechend ausgelassen feiern und bekam von Fürst Albert II. die Siegertrophäe überreicht (siehe Foto). Mit diesem perfekten Lauf angelte sich Vergne die Gesamtführung.

Da die schärfsten drei Verfolger (Robin Frijns, Antonio Felix da Costa und Lucas di Grassi) in der Meisterschaft punktelos blieben, war der Erfolg Vergnes doppelt Gold wert.

„Ich danke dem Team, das mir heute ein fantastisches Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat“, bedankte sich Vergne bei seinem Team. „Ich denke, wir haben unser gesamtes Potenzial ausgeschöpft. Jetzt stehe ich an der Spitze der Fahrerwertung und Andre ist Zweiter. Eine schöne Momentaufnahme – aber wir müssen den eingeschlagenen Kurs nun fortsetzen“, sagt Vergne, der nun die besten Karten hat, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Das möchte gewiß dessen Teamkollege Andre Lotterer verhindern, der seinerseits selbst nach der Titelkrone greift. Mit Platz 7 bleibt der Deutsche im Titelrennen. Zuerst gratulierte Lotterer seinem Teamkollegen. „Glückwunsch an Jean-Eric und das gesamte Team“, so der Deutsche.

Lotterer verpatzte ein noch besseres Ergebnis bereits im Qualifying, das er als Letzter abschloß. Durch die Rückversetzung seines Landsmanns Max Günther (Dragon) und Edo Mortara (Venturi) ging Lotterer schließlich von Platz 20 ins Rennen.

Keine optimalen Vorraussetzungen für das Rennen, wenn man bedenkt, wie schwierig das Überholen gerade in Monte-Carlo  ist. Doch der 37-jährige Duisburger zeigte sein ganzes Kämpferherz und überquerte die Ziellinie auf Rang 9. Elf Piloten in Monaco hinter sich zu lassen, kommt nicht alle Tage vor.

DS Techeetah in Monaco ©DS Deutschland

Es kam aber noch besser: Da nach Rennende Daniel Abt und Antonio Felix da Costa eine Strafe bekamen, rutsche Lotterer auf Platz 7 vor. „Glückwunsch an Jean-Eric und das gesamte Team“, gratulierte der Deutsche seinem französichen Teamkollegen.

„Wir haben heute wichtige Punkte erzielt. Mein Qualifying war nicht optimal, aber ich konnte im Rennen aufholen und in die Punkte fahren. So habe ich sowohl in der Startphase als auch im weiteren Rennverlauf einige Plätze gutmachen können. Aber mit einem besseren Qualifying wäre noch mehr möglich gewesen, denn wir hatten ein leistungsfähiges Auto. Mein Ziel ist es, in den nächsten Rennen eine noch bessere Leistung abzurufen“, fasste Lotterer sein Rennen zusammen, der beim kommenden Berlin E-Prix Heimspiel hat.

Teamchef Mark Preston war überglücklich ob der Leistungen seiner beiden Schützlinge. „Jean-Eric hat heute mit herausragenden Leistungen den E-Prix in Monaco gewonnen“, so Preston. „Darüber hinaus sind wir glücklich, dass auch Andre in die Punkteränge gefahren ist. Unser Team belegt als erstes in der Formel E-Geschichte den ersten und zweiten Platz in der Fahrerwertung.

Außerdem stehen wir an der Spitze der Teamwertung. Bei den noch vier verbleibenden Läufen dürfen wir also nicht nachlassen. Im Gegenteil: Wir haben gesehen, wie eng die Tabellenspitze zum Ende der vergangenen Saison beisammen lag. Unser Ziel ist es, bis zum Schluss beide Wertungen anzuführen“, so der Australier.

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, stieß ins gleiche Horn. „Schon zu Beginn der Saison war unseren Piloten bewusst, dass der DS E-Tense FE 19 und das Team DS Techeetah alle Voraussetzungen erfüllen, um den Titel zu gewinnen“, sagte Pinon.

„Nach dem neunten Lauf der Formel E-Saison stehen wir an der Spitze der Team- und der Fahrerwertung. Dies verdanken wir der herausragenden Leistung unserer Rennfahrer und des Teams“, freute sich der DS-Verantwortliche über beide Ohren.

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