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DTM: Hankook-Reifen beim DTM-Gastspiel in Zolder gefordert

Hankook Regenreifen ©EHirsch

Premium-Reifenhersteller Hankook und die DTM sind in Hockenheim mit spannender Rennaction in die neue Saison 2019 gestartet.

Die Fans haben auf dem Traditionskurs im Hardtwald spektakulären Motorsport und eine gelungene Premiere der neuen DTM-Boliden erlebt, die in diesem Jahr mit einem neuen Vierzylinder-Turbomotor und über 100 PS mehr an den Start gehen.

Der Hankook Rennreifen (im Bild Regenreifen vom Samstagsrennen) wurde dagegen nicht verändert, hat aber die erhöhten Anforderungen durch den Leistungszuwachs der Fahrzeuge mit Bravour gemeistert und seine gewohnt starke Performance gezeigt. An diesem Wochenende gastieren Hankook und die DTM beim ersten Auslandsrennen im belgischen Zolder.

Hankook reifen,DTM 2019 Hockenheim 01 ©Hankook

Der Circuit Zolder wurde 1963 offiziell eröffnet und die Streckenführung bis zum Jahr 2002 insgesamt fünfmal modifiziert. Der 4,003 Kilometer lange aktuelle Kurs besteht aus schnellen Geraden, die in teilweise sehr enge Kurven und anspruchsvolle Schikanen übergehen. Während der erste Streckenteil rund und flüssig ist, wird der Verlauf im zweiten Abschnitt wegen der vielen kleinen Richtungsänderungen und den damit verbundenen abrupten Bremsmanövern unruhiger.

„Zolder ist eine schnelle Strecke, die aber sehr enge Passagen hat und insbesondere vor Start-und-Ziel nicht sehr flüssig ist. Hier sind gute Bremsen gefragt. Gleichzeitig muss der Hankook Rennreifen mit den korrekt voreingestellten Luftdrücken auf die optimale Arbeitstemperatur gebracht werden, damit die Fahrer immer wieder schnell aus diesen Abschnitten herausbeschleunigen können“, erklärt Hankooks verantwortlicher DTM-Ingenieur Thomas Baltes.

Der Asphalt in Zolder ist sehr glatt und bietet den Piloten im Gegensatz zum rauen Fahrbahnbelag in Hockenheim ein niedrigeres Grip-Level. Daher ist vor allem nach einem Boxenstopp Vorsicht geboten, wenn die Fahrer mit den ungeheizten Rennreifen wieder auf die Strecke gehen. Thomas Baltes: „Auf dem glatten Asphalt besteht die Möglichkeit, dass die Boliden teilweise ins Rutschen geraten, was wiederum die Temperatur der Lauffläche des Reifens etwas erhöht. Das wirkt sich aber nicht auf die Performance des Ventus Race aus.“

Beim DTM-Auftakt in Hockenheim wurde auf dem Hochgeschwindigkeitskurs vorwiegend die Konstruktion des Ventus Race durch das ständige Überfahren der hohen Kerbs mit Top-Speed belastet. Diese Beanspruchung ist auf dem Circuit Zolder wegen der niedrigeren Randsteine und des unterschiedlichen Streckenverlaufs sehr viel geringer.

„Während der Hockenheimring für den Hankook Rennreifen ein sehr fordernder Kurs ist und zu einem der anspruchsvollsten im DTM-Kalender gehört, ist die Belastung für den Ventus Race in Zolder nicht so hoch. Interessant wird es sein, welche Taktiken die Teams verfolgen. Hockenheim hat gezeigt, dass man auch mit einer Zwei-Stopp-Strategie erfolgreich sein kann. Ob das auch in Zolder der Schlüssel zum Erfolg ist, werden wir sehen“, so Thomas Baltes.

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