Zum Inhalt springen

FE: Happy End für HWA: Platz 9 für Vandoorne beim Monaco E-Prix

Stoffel Vandoorne,HWA ©HWA,Marc de Mattia / DPPI

Glückliches Ende für das deutsche Team HWA Racelab beim Monaco E-Prix. Stoffel Vandoorne holt als Neunter weitere zwei Punkte für  den Neueinsteiger in der Formel E.

Durch die nachträgliche Bestrafung von BMW-Pilot Antonio Felix da Costa (disqualifiziert) und Daniel Abt (Audi, P15) rückte Vandoorne, der als Elfter abgewunken wurde, in die Top Ten. Teamkollege Gary Paffett beendet den 9. Saisonlauf auf Platz 12.

In einem harten Rennen im Fürstentum Monaco mit vielen Attacken und Fahrzeugberührungen schaffen beide HWA-Piloten das Ziel.  Vandoorne mischte die ganze Renndistanz über im Kampf um die Punkteränge mit, die er zunächst als Elfter nur knapp verpasste.

Der Vormittag verlief im mondänen Fürstentum für HWA reibungslos. Beide Piloten spulten in den Trainings-Sessions auf dem nur 1,76 km langen Kurs konzentriert ihre Runden ab, nur bei der Pace fehlte ein kleines Stück zur Spitze.

Im Qualifying lieferte Vandoorne eine fehlerfreie Vorstellung ab, Startplatz zehn bedeutete eine gute Ausgangslage. Paffett dagegen hatte bei seiner schnellen Runde leichten Kontakt mit der Streckenbegrenzung und belegte zunächst Rang 20. Nach Strafen für Maximilian Günther (Dragon), Edoardo Mortara (Venturi) und Jerome d’Ambrosio (Mahindra)  ging Paffett von Position 17 aus ins Rennen.

Mit einem guten Start machte Vandoorne gleich zu Beginn einen Platz gut und rückte auf den neunten Rang vor. Diese Position verteidigte der Belgier lange souverän, ehe es zur Rennmitte ereignisreich wurde. Zunächst musste der frühere Formel-1-Fahrer nach einem gescheiterten Überholversuch zwei Kontrahenten vorbeiziehen lassen. Aber der HWA-Pilot konterte umgehend mit einem geschickten Manöver in der Haarnadelkurve am Hafen und befand sich wieder in den Top 10.

Unter Zuhilfenahme des Fanboosts verteidigte Vandoorne seinen neunten Platz zunächst noch, ehe er Robin Frijns (Virgin) und Mitch Evans (Jaguar) passieren lassen musste. In den letzten Runden ging es hin und her: Vandoorne profitierte von der Kollision zweier vor ihm platzierter Fahrer und eroberte Rang neun zurück, doch in der vorletzten Runde fiel er wieder aus den Punkten heraus.

Mit einem Angriff auf den letzten Metern fuhr Vandoorne noch von Platz zwölf auf Rang elf nach vorne. Mit dem Happy End durch die nächträgliche Entscheidung der Rennleitung gab es nach der Pole in Hongkong und dem dritten Platz in Rom zum dritten Mal in dieser Saison Punkte für den Belgier.

Gary Paffett,HWA ©HWA

Gary Paffett hielt sich im hinteren Teil des Feldes aus allen Schwierigkeiten heraus. Der DTM-Champion von 2018 absolvierte mit seinem Venturi VFE05 ebenfalls die komplette Renndistanz und kam als 14. ins Ziel, durch die nachträgliche Korrektur rutsche der Brite auf Platz 12.

Stimmen zum Rennen :

Stoffel Vandoorne:
„Es war ein sehr hartes Rennen – wirklich ein wilder Kampf da draußen. Ich glaube, es gibt keine Stelle an meinem Fahrzeug, die nicht berührt wurde. Ich hatte in ein paar Situationen einfach kein Glück und habe dabei Plätze verloren.

Wir sind eigentlich kein schlechtes Rennen gefahren, haben einen guten Job gemacht und keine verrückten Dinge versucht. Die Punkte schienen greifbar, aber es sollte nicht sein.“

Gary Paffett:
„Ein hartes Rennen nach Startplatz 17. Hier ist es wirklich schwer zu überholen, noch schwerer als auf den anderen Formel-E-Strecken. Letztlich ging es darum, sich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten und dabei ein paar Plätze gut zu machen.

Das ist mir am Ende als 14. gelungen. Leider hat es diesmal nicht zu Punkten gereicht, aber da muss ich mich an die eigene Nase fassen, weil mein Qualifying nicht gut genug war.“

Ulrich Fritz, Teamchef HWA RACELAB:
„Zunächst einmal sind wir glücklich darüber, dass wir das Rennen mit beiden Fahrzeugen ohne Unfälle beendet haben. Die Pace ist da und die Zuverlässigkeit der Autos wird besser und besser.

Natürlich haben wir uns an diesem Wochenende Punkte erhofft, aber es sollte nicht sein. Überholen ist wirklich schwierig auf dieser Strecke, immer wieder gab es Berührungen mit anderen Fahrern, was es für Stoffel und Gary schwer machte. Gratulation an Felipe und Venturi zum Podium bei ihrem Heimrennen. Jetzt freuen wir uns auf Berlin.“

Der nächste Lauf zur Formel E findet am 25. Mai in Berlin statt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: