Zum Inhalt springen

FE: Arbeitsintensives Wochenende für HWA: Mythos Monaco und Formel 3 in Barcelona

HWA Racelab in Monaco ©HWA

Zwei Mal in Folge konnte HWA Racelab in der Formel-E-Meisterschaft zuletzt punkten. In Runde 9 wartet mit dem Monaco E-Prix am Samstag erneut eine spannende Herausforderung auf das Team aus Affalterbach.

Das Heimrennen von Venturi – HWA ist Kundenteam des monegassischen Formel-E-Rennstalls-  im mondänen Fürstentum markiert den nächsten Höhepunkt der Europasaison für HWA. Nach dem Podestplatz in Rom durch Stoffel Vandoorne (Platz 3) und dem starken achten Rang in Paris durch Gary Paffett kommt das deutsche Team mit viel Rückenwind nach Monaco.

Allen voran Paffett, der in Monaco hofft, weitere Punkte zu sammeln. „Ich freue mich auf Monaco. Das ist ein besonderer Kurs und ganz anders als die bisherigen Rennstrecken“, sagt der Brite. „Mit dem Auto haben wir in letzter Zeit gute Fortschritte erzielt. Vor allem das Rennen in Paris lief gut und ich konnte punkten. Ich bin überzeugt, dass uns das jetzt immer öfter gelingen wird. Für Monaco ist das auf jeden Fall wieder unser Ziel“, so der 38-jährige Routinier.

Gary Paffett , HWA ©HWA

Wie schon in den letzten beiden Rennen wird das Überholen in den Straßen rund um den Hafen kein leichtes Unterfangen. Dementsprechend wird ein gutes Qualifying erneut ein wichtiger Faktor für ein gutes Endergebnis sein. Allerdings hat Paffett in Paris bewiesen, dass man durch eine konzentrierte und fehlerfreie Leistung auch von den hinteren Startplätzen durchaus in die Punkte fahren kann.

Das Rennen wird auf einer kürzeren Variante der berühmten Formel-1-Strecke entlang des Hafens von Monaco ausgetragen. Auch hier erwarten die Fahrer auf dem 1,76 km langen Kurs enge und winklige Kurven durch die Häuserschluchten von Monte Carlo.

Für Paffetts Teamkollegen Vandoorne wird es ein echtes Heimspiel. „In Monaco habe ich meinen Wohnsitz, es ist für mich also eine Art Heimrennen. Ich freue mich wirklich darauf, es ist immer etwas ganz Spezielles in diesen engen Straßen zu fahren“, frohlockt der Belgier.

„Ich kenne die Strecke und habe dort in der GP2 schon einmal gewonnen. Allerdings ist der Formel-E-Kurs etwas kürzer. Paris war für mich kein großartiges Ergebnis, mittlerweile wissen wir, dass es in der Formel E ständig auf und ab geht. Wichtig ist, dass wir positiv ins Wochenende gehen und uns konzentriert vorbereiten. Dann können wir hoffentlich wieder Punkte einfahren“, sagt der 27-jährige Ex-Formel-1-Pilot, der am vergangenen Wochenende bei seinem Renndebüt in der WEC auf Anhieb Platz 3 in Spa errang. Der Belgier sprüht gerade vor Selbstvertrauen.

Wer rastet, der rostet. Das gilt sicher nicht für HWA-Teamchef Ulrich Fritz,dem ein außergewöhnliches und arbeitsreiches Wochenende bevorsteht. Formel E im Mythos Monaco und Formel 3 in Barcelona. Das Unternehmen aus Affalterbach tritt erstmals mit einem eigenen Team in einem Formel-3-Rennen an. HWA schickt drei Fahrzeuge in die neue Nachwuchs-Serie, die ihre Rennen im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft bestreitet.

„Nach der Formel E, der Formel 2 und der DTM sind dann alle Rennserien, in denen wir mit HWA als eigenständiges Team oder als Partner aktiv sind, gestartet. Das wird ein spannendes Wochenende“, freut sich Fritz, der letztes Wochenende noch am Grid beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim anzutreffen war. HWA hat bekanntlich mit AF Racing das Joint-Venture-Unternehmen ‚Vynamic‘ gegründet und verantwortet und leitet operativ das DTM-Projekt von R-Motorsport aus der Schweiz mit vier Aston Martin Vantage DTM.

Für den Mythos Monaco in der Formel E gibt sich Fritz optimistisch, was die Rennpace betrifft. Unzufriedenheit herrschte vornehmlich über die Resultate aus der französischen Haupstadt. „Paris lief für uns nicht ganz so, wie wir es uns nach dem Podiumsplatz in Rom erhofft hatten. Der Ausfall von Stoffel im Rennen war ärgerlich und im Qualifying haben wir nicht die perfekte Runde zusammenbekommen“, sagt der HWA-Verantwortliche.

„Was uns aber sehr positiv stimmt ist die Pace, die wir im Rennen in Paris zeigen konnten. Garys Aufholjagd von P17 auf P8 war beeindruckend – und das trotz der Wetterkapriolen. Nun geht es für uns nach Monaco. Ein Ort mit viel Motorsporthistorie und zudem das Heimrennen von Venturi. Die Strecke ist zwar nur 1,76 Kilometer lang, dafür aber sehr herausfordernd mit den engen Schikanen in den Straßen von Monte Carlo. Hier wird jeder kleinste Fehler bestraft. Wie auch schon in Paris wird in Monaco ein gutes Qualifying-Ergebnis ein wichtiger Schlüssel sein, da das Überholen hier besonders schwierig ist“, so Fritz.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: