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DTM: Aston Martin Vantage: Gelungene Premiere in Hockenheim

Aston Martin Vantage DTM ©R-Motorsport

Die mit Hochspannung erwartete DTM-Premiere von Aston Martin ist gelungen. Das Team R-Motorsport setzte beim Saisonauftakt in Hockenheim vier niegelnagelneue Aston Martin Vantage DTM gegen die etablierten Hersteller Audi und BMW ein – und holte die ersten Punkte.

Aston Martin ist bekannt und berühmt für seine eleganten Sportwagen. James Bond, der berühmteste Geheimagent der Welt, fährt bekanntlich auf Luxusautos ab – allen voran der Marke Aston Martin. Stilgerecht und in bester James-Bond-Manier fuhr Teamchef Dr. Florian Kamelger zur Premiere in die Startaufstellung (siehe Foto).

Dr Florian Kamelger Aston Martin Premiere ©EHirsch

Dort wartete bereits Paul di Resta auf seinen Teamchef, der im Qualifying mit Platz 3 ein erstes dickes Ausrufezeichen setzte. Der DTM-Champion von 2010 eroberte den ersten Meisterschaftspunkt für Aston Martin. Im Regenrennen am Samstag fiel der Schotte wegen technischer Probleme aus – ebenso wie Teamkollege Ferdinand Habsburg.

Routinier Daniel Juncadella war es schließlich vorbehalten, im Rennen mit Platz 9 weitere Punkte für die Mannschaft aus der Schweiz zu sammeln. Beim Sonntagsrennen absolvierte di Resta die ersten Führungskilometer von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM. Nur 62 Tage nach seinem Streckendebüt beim ersten Test in Jerez de la Frontera führte ein Aston Martin das Feld der DTM an.

Der DTM-Champion des Jahres 2010 reagierte nach einem Abflug von Audi-Pilot Loic Duval blitzschnell und kam bereits in Runde sieben zu seinem Pflichtstopp an die Box – als einziger Fahrer im Feld. Das perfekte Teamwork beim Boxenstopp und die clevere Strategie beförderten di Resta unter den strahlenden Augen von Dr. Andy Palmer, Präsident und CEO von Aston Martin Lagonda, im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne, bis er in Runde 24 die Führung übernahm.

Paul Di Resta (GBR), Aston Martin,DTM 2019 Hockenheim 01 ©DTM

Kurz darauf absolvierte der 33-Jährige einen zweiten Reifenwechsel, um in den Schlussrunden noch einmal angreifen zu können. Das gelang dem Schotten, der die Zielflagge als Siebter nur 0,3 Sekunden hinter dem Sechstplatzierten Timo Glock (BMW) sah. Insgesamt machte di Resta im Rennverlauf acht Positionen gut und erzielte damit den 800. Punkt in seiner DTM-Karriere.

„Die ersten Führungskilometer für Aston Martin und R-Motorsport sind schon etwas ganz Besonderes und Emotionales“, freute sich Teamchef Kamelger. „Alles in allem war es ein sehr guter Einstand in unser erstes DTM-Wochenende. Wir wissen jetzt, dass wir wettbewerbsfähig sind, das haben die Überholmanöver von Paul, Jake und Dani gezeigt.

Es war ein super Timing, um Paul zur richtigen Zeit vor der Safety-Car-Phase die Reifen wechseln zu lassen. Da zahlte sich Pauls Erfahrung und Rennwitz aus. Gegen Ende haben wir Paul nochmals hereingeholt, um mit frischen Reifen einen guten Rennspeed für die Schlussphase zu haben. Aber die Plätze sieben und elf haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, zog Kamelger ein überaus positives Fazit.

DTM-Neuling Jake Dennis wiederholte seine starke Leistung vom Samstag und verpasste als Elfter erneut nur denkbar knapp die Punkteränge, in denen er in der Schlussphase des Rennens noch gelegen hatte.

Der zweite Rookie im Team, Ferdinand von Habsburg, belegte bei seiner ersten Zielankunft in der DTM Platz 13. Juncadella lag lange Zeit knapp außerhalb der Top-10, musste das Auto aber zwei Runden vor Rennende mit einem technischen Problem vorzeitig abstellen.

Als Glücksbringer in der Aston Martin-Box fungierte Dr. Andy Palmer, der CEO von Aston Martin Lagonda, der es sich nicht nehmen ließ, die Premiere höchstpersönlich vor Ort zu verfolgen. „Die Leistung dieses noch jungen Teams in seinen ersten beiden Rennen ist einfach fantastisch“, freute sich Palmer. „Sie haben in kürzester Zeit vier Autos an die Strecke gebracht, sich im Regen auf Startplatz drei qualifiziert, in beiden Läufen gepunktet und zwischenzeitlich sogar für kurze Zeit das Rennen angeführt – das übersteigt unsere kühnsten Erwartungen. Herzlichen Glückwunsch an alle Teammitglieder bei R-Motorsport. Zudem möchte ich mich auch bei den anderen Teams und den Fans dafür bedanken, dass sie Aston Martin so herzlich in der DTM empfangen haben“, so der CEO.

Und Teamchef Kamelger fügte hinzu: „Ich bin stolz auf das, was unser Team mit den in kürzester Zeit entwickelten Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeugen schon beim Auftakt geleistet hat. Es war uns eine Ehre, dass mit Dr. Andy Palmer der CEO von Aston Martin Lagonda hier vor Ort war und unsere Rennpremiere live miterleben konnte.“

Die nächsten Zähler werden in zwei Wochen in Belgien vergeben. Dann führt das zweite Rennwochenende der Saison das Team vom 17. bis 19. Mai nach Zolder – auf eine Strecke, die für alle Hersteller Neuland darstellt.

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