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FE: HWA punktet in Paris: Gary Paffet mit Platz 8 im Regenchaos

17 PAFFETT Gary (gbr), Venturi VFE05 team HWA Racelab, action during the 2019 Formula E championship, at Paris, France from april 25 to 27 - Photo HWA/ Marc de Mattia / DPPI

Nächster Erfolg für HWA Racelab in der ABB FIA Formel E Meisterschaft: Im Wetterchaos von Paris bewahrt Gary Paffett die Nerven.

Der erfahrene Pilot fährt von Startplatz 17 auf Rang acht nach vorne und sichert sich zum zweiten Mal in dieser Saison Punkte. Stoffel Vandoorne wird auf der rutschigen Strecke in eine Kollision verwickelt und muss vorzeitig aufgeben.

„Was für ein Rennen! Nach dem Qualifying war ich zunächst enttäuscht. Von Startplatz 17 aus noch in die Punkte zu kommen, das ist fantastisch“, zeigte sich Paffett erfreut. „Ich habe mich aus allen Schwierigkeiten herausgehalten und die Pace war sehr gut.

Auch auf der nassen Strecke hielt sich das Fahrzeug hervorragend. Es war ein harter Kampf, aber es hat Spaß gemacht. Es freut mich für das ganze Team, dass wir erneut Punkte geholt haben“, so der Brite.

Der Renntag in Paris begann zunächst so, wie er in Rom aufgehört hatte: mit dem starken Auftritt eines HWA-Piloten. Beim letzten Rennen hatte Stoffel Vandoorne dem Team den ersten Podiumsplatz beschert, diesmal zeigte Gary Paffett am frühen Morgen sein fahrerisches Können. Im ersten freien Training kam der DTM-Champion mit der regennassen Strecke sehr gut zurecht und fuhr die viertbeste Zeit des gesamten Feldes ein.

Auf den Regen am Morgen folgte Sonnenschein, die Temperaturen blieben aber mit 12 Grad kühl für die Jahreszeit. Teams und Fahrer standen vor der Herausforderung auf die veränderten Wetterbedingungen zu reagieren, was HWA gelang.

Im Qualifying unterliefen jedoch sowohl Gary als auch Stoffel auf dem nur 1,93 km langen Kurs rund um Les Invalides kleine Fahrfehler, so dass sich beide mit den Startplätzen 17 und 19 zufriedengeben mussten.

Von Beginn an fuhren Gary und Stoffel dann ein konzentriertes Rennen und hielten sich aus riskanten Manövern heraus. Zur Rennmitte änderten sich abermals die äußeren Bedingungen: Ein heftiger Regenschauer setzte die Strecke unter Wasser.

Auf dem nun äußerst rutschigen Untergrund kam es zu einer Kollision, in die auch Vandoorne verwickelt wurde. Daraufhin musste er das Rennen beenden. „„Es war ein hartes Rennen heute. Die äußeren Bedingungen waren wirklich knifflig“, sagte der Belgier.

„Zunächst war die Strecke trocken, die Pace fühlte sich gut an, aber es war schwer zu überholen. Dann änderte sich das Wetter schlagartig. Auf der nassen Strecke kam es zu mehreren Kollisionen, ich wurde leider von hinten getroffen und mein Rennen war zu Ende. Das ist sehr schade, weil heute Punkte auf jeden Fall im Bereich des Möglichen waren“, ärgerte sich Vandorrne.

Der E-Prix blieb chaotisch, immer wieder ereigneten sich Dreher, Zusammenstöße und weitere Ausfälle. Der routinierte Paffett behielt die Nerven und machte Platz um Platz gut.

Bis zu einer Safety-Car-Phase arbeitete er sich bis auf Rang neun nach vorne. Nur kurz wurde das Rennen fortgesetzt, ehe es zu einer weiteren Kollision und dem nächsten Ausfall kam. Der Brite war nun Achter, diese Position verteidigte er souverän bis ins Ziel und holte zum zweiten Mal in dieser Saison Punkte.

Ulrich Fritz, Teamchef HWA Racelab, fasste zusammen. „Wie erwartet war es heute ein kompliziertes Rennen mit den unterschiedlichen Wetterbedingungen und vor allem mit dem heftigen Regen. Leider wurde Stoffel in eine Kollision verwickelt und konnte das Rennen nicht beenden.

Gary hat einen großartigen Job gemacht. Er hat sich vom Ende des Feldes nach vorne gekämpft und wurde mit seinen zweiten Punkten in dieser Saison belohnt. Darüber können wir uns wirklich freuen. Das zeigt die Pace, die wir an diesem Wochenende hatten. Danke an das ganze Team, das erneut wirklich hart gearbeitet hat“, so Fritz.

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