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FE: Premierensieg von Robin Frijns, Max Günther erreicht Platz 5

Robin Frijns,FIA GT World Cup 2017 (c)Audi

Robin Frijns (Virgin) gewinnt die Regenschlacht von Paris und feiert seinen Premierensieg in der Formel E. Der achte Sieger im achten Rennen. Dahinter folgen Andre Lotterer (DS Techeetah) und Daniel Abt (Audi). Max Günther (Dragon) holt mit einem starken Platz 5 seine ersten Punkte, Pascal Wehrlein erreicht Platz 10.

Mit 26 Punkten für seinen ersten Sieg und die schnellste Rennrunde übernimmt der Niederländer Frijns die Führung in der Fahrerwertung.

Vierter wurde Audi-Pilot Lucas di Grassi, Platz 6 ging an Lokalmatador Jean-Eric Vergne. Dahinter folgen Antonio Felix da Costa (BMW), Gary Paffett (HWA) und Felipe Massa (Venturi) auf die Plätze.

Das erste Regenrennen in der Formel E. Und zwangsläufig kam es zu vielen Unfällen, Ausfällen und Zwischenfällen. Immerhin: diesmal keine Rote Flagge während des Rennens, dafür Full-Course-Yellow-Phasen im Minutentakt.

Doch der Reihe nach. Von der Pole ging nicht der Schnellste Deutsche Pascal Wehrlein ins Rennen, dessen Reifendruck nicht dem FIA-Reglement entsprach (auch dessen Teamkollege Jerome d’Ambrosio wurde aus dem gleichen Grund disqualifiziert).

Stattdessen erbte Nissan-Pilot Oliver Rowland die Pole vor Teamkollege Sebastien Buemi.  Das Rennen wurde hinter dem Safety-Car gestartet, da offenbar die linke Fahrspur ein wenig zu feucht war. Alle 22 Piloten verhielten sich diszipliniert, Positionsverschiebungen gab es zunächst keine.

Doch der erste Paukenschlag folgte nach wenigen Runden. Der Führende Rowland verbremste sich unbedrängt in Turn 3 und landete in der Mauer. Siegeschancen verspielt für den riten. Teamkollege Buemi übernahm die Führung, die der Schweizer vehement gegen Frijns verteidigen musste.

In Runde 11 zog der Niederländer vorbei an Buemi, der kurze Zeit später einen Reifenschaden einstecken musste. Für den zweiten Nissan-Piloten damit alle Siegeschancen dahin.

Jetzt schlug die Gunst der Stunde für Frijns. Der Virgin-Pilot zeigte ein beeindruckendes Rennen unter schwierigsten Bediengungen, da es mittlerweile anfing, zu regnen. Frijns hatte Lotterer im Nacken, der sich bis auf Position 2 vorarbeitete und den Niederländer in einen Fehler treiben wollte- vergeblich. Lotterers Landsmann Abt im Audi hatte sich ebenfalls nach vorne durchgewuselt und lag sicher auf Platz 3.

Der immer stärker einsetzende Regen zwang die Rennleitung, auf Full-Course-Yellow zu entscheiden. Dann gings im Renntempo weiter und Nio-Pilot Tom Dillmann war das erste Opfer des Regens. Der Franzose nahm zu viel Risiko auf und krachte in die Mauer der Kurven-Innenseite.

Der nächster Ausfall war Alex Sims (BMW), der unsanft von Nissan-Pilot Rowland gerammt wurde. Dabei  wurde HWA-Pilot Stoffel Vandoorne in dem Unfall involviert, ebenfalls das Aus für den Belgier. Eine Full-Course-Yellow-Phase war die Folge, um die Strecke von den Trümmern zu säubern.

Vorne kontrollierte Frijns das Geschehen, ließ Lotterer nicht herankommen und hatte alle sim Griff. Doch der nächste Zwischenfall liess nicht lange auf sich warten. Venturi-Pilot Felipe Massa duellierte sich mit Nio-Pilot Oliver Turvey und landete in der Auslaufzone. Teamkollege Edo Mortara wollte sich an Günther vorbeibremsen, doch das harte Bremsmanöver ging daneben- Mortara landete in der Mauer, sehr zm Ärger von Teamchefin Susie Wolff.

Die Positionen 1-4 waren vergeben, dahinter wurde es nochmal eng. Günther zeigte nach Rom erneut eine starke Vorstellung, leistete sich keine Fehler und fuhr den Dragon souverän auf Platz 5. Vergne schlich sich zwar an Günther heran, doch der Deutsche ließ den amtierenden Champion kalt stehen und ließ den Franzosen hinter sich.

Neuerlich sorgte Mortara für die nächste Full-Course-Yellow-Phase. Jaguar-Pilot Alex Lynn rutschte in die Mauer, Mortara konnte nicht mehr ausweichen und fuhr ihm ins Heck. Jetzt wurde auch das Safety-Car auf die Strecke geschickt.

Als zwei Minuten vor Rennende auch noch Jerome d’Ambrosio von der Strecke abkam und in der Mauer landete, daraufhin Dragon-Pilot Jose Maria Lopez dem Mahindra-Piloten ins Heck fuhr, entschied die Rennleitung auf Full-Course-Yellow Nummer 4- Rekordverdächtig.

Damit war klar, dass es keine Positionsveränderungen mehr geben wird. Frijns fuhr seinen ersten Formel-E-Sieg sicher nach Hause, schnappte sich noch die schnellste Rennrunde und angelte sich damit die Gesamtführung in der Meisterschaft.

Dahinter lauert Lotterer mit nur einem Punkt Rückstand, gefolgt von Lucas di Grassi und Felix da Costa. Auf Platz 5 zurückgefallen ist der bisherige Spitzenreiter d’Ambrosio. Abt machte einen Sprung auf Platz 8, Wehrlein, der vom letzten Startplatz noch bis auf Platz 10 vorfuhr, befindet sich auf Platz 11 in der Tabelle.

Bei den Teams liegt DS Techeetah in Führung, sieben Punkte Vorsprung auf Virgin und 13 Zähler auf Audi.

Hier das Ergebnis von Paris:

resultat paris e-prix 2019 (c)Fiaformmmulae

 

 

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