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FE: Pascal Wehrlein vor Paris-E-Prix:’Energiemanagement erscheint einfacher‘

Mahindra-Piloten d'Ambrosio und Wehrlein (c)FormulaE

 

Die heiße Phase der Formel E ist eingeläutet. Bei den ‚voestalpine European Races‘ steht Paris ist Gastgeber des zweiten Europarennens auf dem Programm. In der Meisterschaft wird der insgesamt achte Saisonlauf ausgetragen.

Als Gesamtführender reist Mahindra-Pilot Jerome d’Ambrosio in die französische Hauptstadt, Teamkollege Pascal Wehrlein liegt auf Position 11.

Der indische Rennstall Mahindra hofft auf seine bisher stärkste Leistung in Paris aus dem Jahr 2017 anzuknüpfen. Damals versprühte Nick Heidfeld mit Platz 3 ausgelassen Champagner auf dem Siegespodest, Teamkollege Felix Rosenqvist verpasste mit Platz 4 nur knapp einen Platz auf dem Stockerl.

Wehrlein im Mahindra (c)Mahindra

Eine Top-3-Platzierung ist für beide Mahindra-Piloten dringend notwendig. Zuletzt schwächelten Wehrlein und d’Ambrosio, mit der mageren Punkteausbeute von insgesamt 19 Punkten aus den letzten drei Rennen verlor das Team von Dilbagh Gill in der Teammeisterschaft die Führung an DS Techeetah und rutsche auf Platz 3 (gemeinsam mit Audi) ab.

Wehrlein schaffte zuletzt in Rom Platz 10, Teamkollege d’Ambrosio angelte sich mit Platz 8 die Tabellenführung in der Fahrerwertung zurück. Allerdings liegen die ersten zehn Fahrer nur 21 Punkten voneinander getrennt, noch nie in ihren vier Saisons war die Formel E nach sieben Rennen so hart umkämpft.

Paris ist die mit 1,93 Kilometer lange Strecke um den Invalidendom die kürzeste im gesamten Rennkalender, die mit 14 Kurven gespickt ist. Das Überholen wird zur Herausforderung.

Der Deutsche Wehrlein weiß, worauf es in Frankreich ankommt. „Es ist eine sehr kurze Strecke, deshalb ist für uns das Qualifying sehr wichtig an diesem Wochenende. Es bietet uns die besten Chancen, im Rennen auf das Podium zu kommen“, sagt Wehrlein.

Der Schwabe versprüht viel Optimismus vor seiner Premiere in Paris. „Von der Vorbereitung, die ich im Simulator gemacht habe, würde ich sagen, dass das Energiemanagement einfacher erscheint als bei den vorhergehenden Rennen. Mit der Renngeschwindigkeit in Rom war ich zufrieden; ich habe nun ein besseres Verständnis für die neuen Systeme. Wir müssen nur sicherstellen, dass wir auch an diesem Wochenende die bestmögliche Leistung aus dem Auto herausholen“, hofft Wehrlein der achte Formel-E-Sieger im achten Rennen zu werden.

D’Ambrosio hat dagegen Erfahrung mit Rennen in Paris, auf die er sich sehr freut. „Die Strecke ist sehr eng. Im Vergleich zu den vorangegangenen Saisons gibt es etwas weniger Auslauf als im Vorjahr, so dass das Überholen vielleicht noch schwieriger wird. Wir fahren im Herzen der Stadt und das ist wirklich etwas Besonderes. Besonders wenn man von der Strecke aus die atemberaubenden Denkmäler und den Eiffelturm sehen kann. Ich konzentriere mich darauf, mein Bestes zu geben und nutze jede Gelegenheit, die sich mir bietet“, so der 33-jährige Belgier, der seinen knappen Vorsprung in der Meisterschaft verteidigen möchte.

Teamchef Dilbagh Gill ist sich der großen Herausforderung in der ‚Stadt der Liebe’ bewusst, zeigt sich sehr selbstbewusst. „Wir kommen mit zwei soliden Doppelpunktplätzen von Sanya und Rom. Mahindra Racing führt die Fahrerwertung an und kämpft um den Teamtitel. Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, kann der Paris E-Prix sehr herausfordernd sein, aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind zuversichtlich“, so Gill.

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