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FE: Kann Felix da Costa Tabellenführung in Rom verteidigen ?

Felix da Costa, Tabellenführerder Formel E (c)BMW

Die ‚voestalpine European Races‘ stehen vor der Tür. Unter diesem Namen ist der Serie der europäischen Rennen in Rom, Paris, Monaco und Bern zusammengefasst. Los geht’s startet am Samstag in Rom.

Beim Geox Rome E-Prix  hat BMW i Andretti Motorsport zwei große Ziele: gemeinsam mit Antonio Felix da Costa seine Führung in der Fahrerwertung verteidigen und das Potenzial des BMW i Antriebsstrangs mit beiden Fahrzeugen in gute Ergebnisse ummünzen. Kein leichtes Unterfangen, zumal die Konkurrenz dem Portugiesen dicht auf den Fersen ist.

Felix da Costa ist der Gejagte im Feld, lediglich ein Punkt beträgt der Vorsprung auf Mahindra-Pilot Jerome d’Ambrosio. Dahinter warten neun weitere Fahrer, die noch ein Wörtchen im Kampf um den Fahrertitel mitreden wollen.

„Wir kommen mit einem guten Resultat und einer starken Leistung im Rücken nach Rom. In Sanya haben wir sowohl im Qualifying als auch im Rennen sehr gut ausgesehen“, strahlt Felix da Costa Optimismus aus. „Die Tatsache, dass ich in der Fahrerwertung die Führung übernommen habe, motiviert nicht nur mich noch mehr sondern das gesamte Team. Der Kurs in Rom sollte uns wieder entgegenkommen. Ich hatte dort im vergangenen Jahr viel Spaß. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Fans dort waren“, freut sich der BMW-Pilot schon auf die italienische Hauptstadt.

Zuletzt angelte sich Felix da Costa die Tabellenführung nach Platz 3 in Sanya zurück. Und so schnell möchte der 27-jährige Portugiese diese nicht mehr hergeben. Verständlich, denn BMW zählt in ihrer ersten Saison als Werksmannschaft zu den Stärksten im gesamten Feld.

Der neue Antriebsstrang des BMW iFE.18 hat voll eingeschlagen, der sehr effizient und energiesparend arbeitet. „In den ersten sechs Rennen seiner Debütsaison in der Formel E hat das BMW i Andretti Motorsport Team einen Sieg, eine Poleposition, drei Podiumsplätze und Platz eins in der Fahrerwertung für Antonio Felix da Costa erreicht. Damit können wir sehr zufrieden sein“, fasst BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt die erste Saisonhälfe zusammen.

Jens Marquardt,BMW (c)Erich Hirsch

„Unsere Zielsetzung für den Europa-Auftakt in Rom lautet, das große Potenzial unseres Antriebs noch konstanter als bisher in gute Ergebnisse zu verwandeln und mit beiden Fahrern zu punkten“, ergänzt der 51-jährige BMW-Verantwortliche. Ein ambitioniertes Vorhaben, doch das Selbstvertrauen der Münchner ist zu spüren. „Das ist in dieser Meisterschaft ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können. Wir wollen uns auch den BMW-Fans in Europa stark präsentieren“, so Marquardt.

Dessen zweiter Schützling Alexander Sims wartet noch auf den ersten Podestplatz. In Marrakesch feierte er mit Platz 4 sein bisher bestes Saisonergebnis, doch der vergebene mögliche Doppelsieg trübte seinen Ausflug nach Afrika. „Es ist cool, für die zweite Saisonhälfte nach Europa zurückzukehren. In den bisherigen Rennen haben wir immer wieder großes Potenzial gezeigt, aber leider nicht die entsprechenden Ergebnisse erzielt. Dafür gab es viele verschiedenen Gründe, die wir analysiert haben, um es in der zweiten Saisonhälfte besser zu machen“, sagt der Brite, der zuletzt drei Nullnummern in Folge einstecken musste.

Teamchef Roger Griffiths weiß genau, worauf es in Rom ankommt, denn die Strecke ist sehr uneben mit vielen Bodenwellen und daher sehr anspruchsvoll für Chassis und Antrieb. „Rom ist die längste Strecke der Saison mit vielen anspruchsvollen Kurven. Entscheidend wird dort sein, den optimalen Grip aus den Michelin-Reifen herauszuholen und die Beanspruchung der Bremsen genau zu beobachten. Dem Wetterbericht zufolge wird die Hitze, die wir in Sanya erlebt haben, der Vergangenheit angehören. Wir erwarten sehr viel kühlere Bedingungen für Fahrzeug und Personal“, so der Brite.

Griffiths ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. „Das BMW i Andretti Motorsport Team freut sich sehr darauf, die Europa-Tour der ABB FIA Formula E Championship einzuläuten. Nach dem Podiumsplatz in Sanya und mit der Führung durch Antonio Félix da Costa in der Fahrerwertung im Rücken stehen wir zur Halbzeit der Saison sehr gut da“, so der BMW-Teamchef, der natürlich hofft, bis Saisonende den ‚Platz an der Sonne‘ zu behalten.

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