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FE: HWA peilt Top Ten in Rom an

HWA Racelab Rom Eprix (c)HWA

Am kommenden Wochenende beginnt für HWA Racelab und die anderen Teams die „Europa-Tournee“ der ABB FIA Formel E Meisterschaft:

Rom, Monaco, Paris, Berlin und Bern sind die nächsten Stationen, ehe die Saison 2018/19 im Juli mit dem Doppelrennen in New York endet. Nach sechs absolvierten Läufen fällt die Halbzeitbilanz des neuen Teams aus Affalterbach gemischt aus:

Trotz einiger Rückschläge konnten Gary Paffett und Stoffel Vandoorne bereits Punkte sammeln und blicken daher zuversichtlich auf das Rennen in der italienischen Hauptstadt.

Der am Samstag (13. April, 16:00 Uhr Live im ZDF und auf Eurosport) anstehende GEOX Rom E-Prix folgt auf zwei für HWA sehr unterschiedliche Asienrennen: Durften sich Stoffel Vandoorne und Gary Paffett in Hongkong noch über Pole-Position und die ersten Punkte freuen, gab es in Sanya einen Doppelausfall der beiden VFE05-Fahrzeuge aus Affalterbach. 

Das deutsche Team hat momentan mit technischen Problemen zu kämpfen. Die Antriebswelle beider HWA-Boliden gaben in den vergangenen beiden Rennen dreimal den Geist auf. Stoffel Vandoorne in Hongkong und Gary Paffett zuletzt in Sanya mussten ihre Arbeitsgeräte wegen defekter Antriebswellen abstellen.

Offenbar gibt es diesbezüglich ein Qualitätsproblem. Ob Venturi, das den Antriebsstrang für das Kundeteam HWA liefert, das Problem in den Griff bekommen hat, werden wir spätestens in der italienischen Hauptstadt sehen.

Interessant ist die Tatsache, dass die beiden Venturi-Piloten Edo Mortara und Felipe Massa keinen Ärger mit den Antriebswellen haben.

FIA Formula-E Championship;2019;FWD Sanya E-Prix;HWA RACELAB;Gary Paffett (c)HWA

Die knapp dreiwöchige Pause nach dem letzten Rennen hat HWA für eine eingehende Analyse genutzt. Mit den bisher gewonnenen Daten und Erkenntnisse hat sich das neue Formel-E-Team auf die nun beginnende zweite Saisonhälfte der Formel-E-Meisterschaft intensiv vorbereitet. 

Auf den Straßen von Rom möchte HWA  vor allem weiter an der Konstanz arbeiten: Kein leichtes Vorhaben, denn der 2,84 Kilometer lange Rundkurs Circuito Cittadino dell‘ EUR gilt wegen der engen Streckenführung mit 21 Kurven, der unebenen Beläge und des großen Höhenunterschieds als besonders herausfordernd. 

Hier die Stimmen der HWA-Pilot und des Teamchefs:

Gary Paffett:
„Zuletzt hatten wir gemischte Gefühle. Nach einem sehr guten Wochenende in Hongkong haben wir in Sanya einen harten Renntag erlebt. Trotzdem gibt es weiter Anzeichen dafür, dass wir Fortschritte machen. Jetzt geht es darum, dass wir alles geregelt kriegen und anfangen, konstant Punkte zu holen. In europäischen Städten – näher an Zuhause – Rennen bestreiten zu dürfen, darauf freue ich mich jetzt sehr.“

Stoffel Vandoorne:
„Es ist schön, dass die Formel E jetzt nach Europa kommt. Die längere Pause nach Sanya gab dem Team die Möglichkeit, die ersten Rennen der Saison genau zu analysieren. Nun sollten wir genügend Erkenntnisse haben, um positiv in die zweite Saisonhälfte zu starten und hoffentlich gute Ergebnisse einzufahren.“

Ulrich Fritz, Teamchef HWA:
„Die Saison gleicht für uns bisher einer Art Achterbahnfahrt. Vieles lief bereits ganz gut, aber wir mussten teilweise auch herbe Rückschläge wie beim letzten Rennen einstecken. Mit dem kommenden Rennen in Rom beginnt nun die Europasaison. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, weiter an der Konstanz zu arbeiten. Wenn wir ein Wochenende ohne Probleme haben, dann sind wir fähig in den Top 10 zu landen.“

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