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FE: Techeetah: Vergne feiert 50. E-Prix, Lotterer scharf auf den Premierensieg

Andre Lotterer DS Techeetah(c)DS

Zum zweiten Mal in Folge ist die Formel E-Meisterschaft in Rom zu Gast. Im vergangenen Jahr verpasste Techeetah-Pilot Andre Lotterer als Dritter nur knapp den Sieg in der italienischen Hauptstadt.

2019 wollen Lotterer und sein Teamkollege und Titelverteidiger Jean-Eric Vergne auf das Podium und erneut um den Sieg kämpfen.

Gibt es den Premierensieg des Deutschen in der ‚Ewigen Stadt‘? „Ich habe letztes Jahr in Rom gute Leistungen erzielt und einen Podiumsplatz erobert. Nun freue ich mich, in die italienische Hauptstadt zurückzukehren“, blickt Lotterer positiv zurück.

Der gebürtige Duisburger kennt nur ein Ziel für das Auftaktrennen der Europatournee: Ein Sieg soll her. „Als Rennfahrer will ich mich weiter verbessern und Rom als Sieger verlassen“, so der Techeetah-Pilot.

Der Rom E-Prix findet im südrömischen Stadtviertel EUR (Esposizione Universale di Roma) statt. Die 2,87 Kilometer lange, 21 Kurven umfassende Strecke ist gegen den Uhrzeigersinn angelegt. Die Höhenunterschiede, die während des Rennens zu absolvieren sind, gehören zu den größten der Saison.

„Die Strecke macht verdammt viel Spass. Es gibt eine unterhaltsame Passage am Ausgang von Kurve 6. Den Hügel hinauf nach der ‚Attack-Zone‘. Die Rennwagen werden zu Beginn der Geraden von der Strecke abheben – es ist also höchste Konzentration erforderlich. Bei den engen Rennen, die wir dieses Jahr bisher gesehen haben, könnte dies ein interessanter Streckenabschnitt zum Anschauen sein“, so der Deutsche.

Lotterer, der mit 21 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Antonio Felix da Costa auf Platz 9 in der Meisterschaft liegt, macht sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel. Ebenso sein Teamkollege Vergne, der nach einer langen Durststrecke zuletzt in Sanya seinen ersten Saisonsieg feierte und zudem die schnellste Rennrunde erzielte.

Jean Eric Vergne (c)DS

Der Franzose verbesserte sich auf Platz 3 in der Tabelle, acht Punkte Rückstand auf Felix da Costa. „Es fühlte sich wirklich gut an, in Sanya wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Schon zu Beginn der Saison waren wir dem Sieg mehrmals sehr nahe. Dass wir dieses Ziel nun erreichen konnten, stärkt unser Selbstvertrauen“, sagt der Titelverteidiger.

Vergne feiert in Rom ein besonderes Jubiläum. Es ist sein 50. E-Prix in der Elektrorennserie. Für Andretti fuhr Vergne die Premierensaison 2014, dann folgte der Wechsel zu Virgin, ehe er 2016 zu Techeetah wechselte.  2018 gewann der Franzose sensationell den Titel mit dem chinesischen Team.

Die Techeetah-Speerspitze besitzt nun wieder gute Karten im Kampf um die Titelverteidigung. Drei Nullnummern in Folge gingen dem Sieg in China voraus, zerrte allerdings am Selbstbewusstsein des Franzosen. „Als Rennfahrer muss man in guter körperlicher und psychischer Verfassung sein. Es erfordert viel Kraft, konstant mit der gleichen Mentalität aufzutreten, wenn man nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt. Ich habe das Glück, von einem sehr starken Team unterstützt zu werden, das immer zusammenhält und nach vorne schaut. Wir sehen uns in Rom!“, strahlt Vergne Optimismus aus.

Techeetah-Teamchef Mark Preston zeigt sich mit dem französischen Hersteller DS sehr zufrieden und sieht seine beiden Schützlinge auf einen guten Weg für die zweite Saisonhälfte. „Wir können es kaum erwarten, nach Rom zurückzukehren. Bereits letztes Jahr haben wir ein tolles Rennen in der italienischen Hauptstadt erlebt. Die Streckenführung ist großartig. Nach den Formel E-Rennen in Asien sind Andre Lotterer und Jean-Eric Vergne in Bestform.

Wir haben uns auf das kommende Rennen präzise vorbereitet. Mit der starken Partnerschaft und der gelungenen Mischung aus sportlicher Höchstleistung und avantgardistischer Technologie kämpfen wir weiter um den Titel“, lautet die Kampfansage des 50-jährigen Australiers.

DS verbindet mit Rom gute Erinnerungen. Bei der Rom-Premiere im Vorjahr gewann der französische Hersteller, damals noch mit Virgin durch Sam Bird. Ensprechend optimistisch ist daher Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance: „Der Erfolg in Sanya soll der Auftakt einer Siegesserie sein. Letztes Jahr setzte sich unsere Performance auf der römischen Rennstrecke durch“, so der DS-Verantwortliche.

 

 

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