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FE: Erster Podiumsplatz für Nissan: Platz 2 für Oliver Rowland

Oliver Rowland,Nissan Formula E - Sanya EPrix Race (c)Nissan

Das Team Nissan e.dams hat es geschafft. Beim 6.Lauf in Sanya erreichte Oliver Rowland Platz 2 und bescherte seiner neu formierten Mannschaft den ersten Podiumserfolg in dieser Saison.

„Es war ein gutes Rennen. Ich hatte einen perfekten Start und führte das Rennen lange Zeit von der Pole aus an“, sagte Rowland.

Der Brite ging kein unnötiges Risiko ein, ließ Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne passieren, als dieser zum Überholangriff ansetzt. „Ich kämpfte ein wenig mit der Pace, daher beschloss ich, ein wenig Energie zu sparen, aber „Jev“ (Jean-Eric Vergne) überraschte mich ein wenig“, gab Rowland offen zu.

Rowland führt im Sanya E-Prix (c)Nissan

„Nach der roten Flagge war ich sehr stark, aber ich musste heute die Punkte nach Hause holen. Es war großartig, mein erstes Podium zu erzielen und mit 21 Punkten nach Hause zu kommen. Ich verpasste das Podium in Mexiko, vielleicht verpasste ich den Sieg in Hongkong und heute habe ich endlich das Podium erreicht. Hätte ich die anderen Ergebnisse erzielt, wäre ich vielleicht etwas mehr Risiko eingegangen, um heute den Sieg zu holen“, so der Nissan-Pilot.

Mit Platz 2 im Gepäck kann der Brite jedenfalls voll zufrieden, er ist in der Formel E angekommen. „Ich bin sehr glücklich, und jeder im Nissan-Team verdient diesen Erfolg“, freut sich Rowland.

Rowland setzte beim Sanya E-Prix im Qualifying eine erste Duftmarke und sicherte sich die Pole Position. Der Nissan-Pilot führte die ersten 18 Runden des Rennens, im Nacken Vergne und BMW-Pilot Antonio Felix da Costa. Nachdem Vergne an Rowland vorbeigegangen war, zementierte der Nissan-Pilot Platz 2. Felix da Costa versuchte ein paar mal Rowland zu düpieren, doch der Brite verteidigte geschickt seine Position.

Nach der Zwangsunterbrechung (BMW-Pilot Alexander Sims touchierte die Mauer) mit der Roten Flagge kam Rowland immer besser in Fahrt, einen gewagten Angriff auf den Führenden Vergne unterließ der Nissan-Pilot, um seine ersten fetten Punkte sicher nach Hause zu fahren.

Entsprechend happy über das erste Nissan-Podium war Nissan Motorsport Direktor Michael Carcamo . „Jetzt haben wir unser erstes Podium erreicht – wir setzten uns neue Ziele, wollen ganz oben aufs Podest. Wir wissen, dass es eine große Herausforderung wird“, sagte der Nissan-Verantwortliche.

„Wir waren in den letzten Rennwochenenden so nah dran, daher ist es für das gesamte Team die Belohnung, das erste Podium von Nissan zu erreichen“, sagte Carcamo. „Bisher gab es in dieser Saison sechs verschiedene Pole-Sitter und sechs verschiedene Rennsieger – die Formel E ist zweifellos eine der wettbewerbsfähigsten Meisterschaften weltweit“, sagte Carcamo, der seit drei Jahren die Fäden in der Hand bei Nissan Motorsport hat.

Rowlands Teamkollege Sebastien Buemi erzielte Platz 8, nachdem der Schweizer als Sechster die Zielflagge überquerte. Doch in der Schlussrunde rauschte Buemi den vor ihm liegenden Niederländer Robin Frijns (Virgin) ins Heck, dieser wiederum kollidierte mit Audi-Pilot Lucas di Grassi. Während Buemi weiterfahren konnte, war für die beiden Verunfallten das Rennen zu Ende. Für dieses Vergehen erhielt Buemi eine 10-Sekunden-Strafe, die ihn auf Platz 8 zurückwarf.

Dabei lieferte der Champion von 2015/2016 bis dahin ein bärenstarkes Rennen. Von der Boxengasse ins Rennen gegangen überholte Buemi sage und schreibe 16 Piloten. Einmalig in der Formel E. „Meine Rennpace war heute sehr gut, aber wenn man von ganz hinten startet, wird es sehr schwer. Ich bin nicht nur ganz hinten aus der Boxengasse gestartet, sondern sie haben mich erst rausgelassen, als das letzte Auto schon ziemlich weit weg war“, ärgerte sich Buemi.

„Es ist toll für Nissan, heute ihr erstes Podium zu erreichen. Oliver hat einen ausgezeichneten Job gemacht, und es ist großartig für das Team, dass zwei Fahrer hart dafür arbeiten und wettbewerbsfähig sind“, so Buemi.

Sonderlob für die beiden Nissan-Piloten gab es von Jean-Paul Driot, den Gründer von Nissan e.dams. „Ich bin sicherlich sehr stolz auf Oliver. Dies ist seine Rookie-Saison, und er hat sich mit jedem Rennwochenende weiter verbessert“, sagte Driot. „Wir hatten heute einen tolle Punkteausbeute, aber wir wollen sicher mehr – Sebastien hatte heute sicherlich das Tempo, um auch für den Sieg mitzufahren. Seine heutige Fahrt durch das Feld war beeindruckend“, so der Franzose.

 

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