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FE: Rückschlag für HWA beim E-Prix in Sanya

Stoffel Vandoorne,Sanya (c)HWA

Nach dem jüngsten Aufwärtstrend in Hongkong erlebt HWA beim sechsten Lauf der ABB FIA Formel E Meisterschaft im chinesischen Sanya ein enttäuschendes Wochenende. Stoffel Vandoorne und Gary Paffett müssen das Rennen vorzeitig aufgeben.

Die Pole Position und die ersten Meisterschaftspunkte aus Hongkong ließen HWA Racelab mit Optimismus in den Sanya E-Prix gehen.

Doch in China konnte das Team nicht an die jüngsten Erfolgserlebnisse anknüpfen. Beim Rennen auf der Urlaubsinsel Hainan ging das Team leer aus.

Schon im Qualifying taten sich die beiden Piloten Stoffel Vandoorne und Gary Paffett schwerer als zuletzt in Hongkong, wo das Duo den Sprung in die Super Pole-Session geschafft hatte.

Auf dem Kurs über 2,3 km mit zwei langen Geraden konnten sie im Qualifying nicht mit der Pace der Spitze mithalten. Vandoorne unterlief noch dazu ein kleiner Fehler, der sich bei den geringen Zeitabständen auswirkte.

So ging der Belgier nur von Platz 13 aus ins Rennen. Paffett, der sich für Startplatz 21 qualifiziert hatte, startete nach einem Routine-Check aus der Boxengasse.

Kurz nach dem Start wurde Vandoorne in eine Kollision mit dem Virgin-Piloten Sam Bird verwickelt und musste sein beschädigtes Fahrzeug wenig später abstellen.

Gary Paffett,HWA (c)HWA

Teamkollege Paffett musste nach 13 Runden das Rennen ebenfalls aufgeben, da ihn Probleme mit der Antriebswelle stoppten, die zuletzt auch Vandoorne zum Verhängnis wurden.

Hier die Reaktion aus Sanya:

„Ein wirklich enttäuschendes Rennen“, sagte Gary Paffett. „Ich bin aus der Boxengasse gestartet, weil wir ein Problem mit dem Auto hatten. Wir haben einfach nur versucht, uns aus allen Vorfällen herauszuhalten und bis zum Schluss im Rennen zu bleiben.

Aber nach wenigen Runden habe ich an Antrieb verloren, ich denke es war die Antriebswelle. Jedenfalls konnte ich nicht mehr weiterfahren. Alles in allem ein wirklich enttäuschender Tag. Bis zum nächsten Rennen in Rom müssen wir die Probleme mit dem Auto beheben“, zeigte sich der Brite frustriert.

„Es war ein schwieriges Wochenende für das Team. Wir hatten allgemein mit der Pace zu kämpfen, auch wenn im Qualifying durchaus das Potential für eine bessere Platzierung da gewesen wäre“, sagte Teamkollege Vandoorne.

„Das Rennen war dann sehr kurz für mich, es dauerte nur ein paar Kurven. Ich hatte einen Zusammenstoß mit Sam Bird und das Fahrzeug ließ sich nicht mehr steuern.

So steht erneut ein Ausfall für mich zu Buche. Das Ziel war so lange wie möglich im Rennen zu bleiben, es ist schade, dass uns das nicht gelungen ist“, ärgerte sich der Belgier.

Entsprechend als andere als glücklich war Teamchef Ulrich Fritz. „Heute haben wir einen Rückschlag erlebt“, so Fritz.

„Nach unserer ersten Pole Position und unseren ersten Punkten in Hongkong wollten wir in Sanya unseren Aufwärtstrend fortsetzen. Aber es sollte nicht sein. Stoffel hatte einen Rennunfall, wodurch sein Fahrzeug beschädigt wurde.

Und Gary hatte erneut Probleme mit der Antriebswelle. Das ist etwas, was wir uns gemeinsam mit unserem Hersteller genauer anschauen müssen, da das Problem schon beim letzten Rennen auftrat. Es ist bitter, aber das ist Motorsport. Wir freuen uns jetzt auf unser erstes Rennen in Europa. Dort wollen wir uns zurückmelden“, stellte Fritz fest.

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