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FE: Vergne ist zurück im Titelkampf, Sieg beim Sanya E-Prix

PARQUE O'HIGGINS CIRCUIT, CHILE - JANUARY 26: Jean-Eric Vergne (FRA), DS TECHEETAH, DS E-Tense FE19 during the Santiago E-prix at Parque O'Higgins Circuit on January 26, 2019 in Parque O'Higgins Circuit, Chile. (Photo by Sam Bloxham / LAT Images, DS Techeetah

Update: Nach dem Rennen folgten noch Untersuchungen, die zu folgenden Strafen führten:

Nissan-Pilot Sebastien Buemi erhielt für das Verursachen einer Kollision mit Robin Frijns (Virgin), die den Niederländer und Audi-Pilot Lucas di Grassi in der vorletzten Runde aus dem Rennen riss, eine nachträgliche Zeitstrafe von 10 Sekunden. Damit belegt der Schweizer Platz 8. Profiteure sind die beiden Mahindra-Piloten Jerome d’Ambrosio und Pascal Wehrlein, die auf den Plätzen 6 und 7 vorrücken.

Edoardo Mortara verliert seinen zehnten Platz. Der Venturi-Pilot bekam nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 16 Sekunden umgewandelt wurde, aufgebrummt.

Mortara aktivierte den Attack-Mode nur einmal statt der vorgeschriebenen 2 Aktivierungen. Somit erbt Teamkollege Felipe Massa Platz 10, Mortara fiel auf Platz 13 zurück.

Rennbericht:

Jean Eric Vergne ist zurück im Titelkampf. Beim Heimrennen des DS Techeetah-Teams in Sanya gewann der Franzose sein erstes Saisonrennen vor Oliver Rowland (Nissan) und Antonio Felix da Costa (BMW). Vierter wurde Andre Lotterer vor seinem Landsmann Daniel Abt.

Pascal Wehrlein kam auf Platz 8. Der Mahindra-Pilot profitierte von der Kollision von Lucas di Grassi (Audi)und Robin Frijns (Virgin), die sich in der Schlussrunde behakten und beide durchgereicht wurden.

Vergne reichte ein Überraschungsangriff an Pole-Setter Rowland, um an den Nissan-Piloten vorbeizuziehen. In Führung liegend gab der amtierende Formel-E-Champion den Sieg nicht mehr aus der Hand. Auch eine Safety-Car-Phase und eine Rote Flagge konnten Vergne nichts anhaben. In der Meisterschaft verbesserte sich Vergne auf Platz 3.

Für den bisherigen Tabellenführer Sam Bird (Virgin) war es gebrauchter Tag. Der Brite musste sein Auto im Notausgang abstellen, nachdem ihm HWA-Pilot Stoffel Vandoorne ins Heck fuhr und sein Auto beschädigte. Beide Piloten mussten vorzeitig ihr Rennen beenden. Durch den Ausfall verlor Bird seine Tabellenführung an Antonio Felix da Costa (BMW) und rutschte auf Platz 4 zurück.

Für HWA folgte nach dem Aufwärtstrend in Hongkong ein Rückschlag in Sanya. Gary Paffett musste sein Arbeitsgerät mit Problemen an der Antriebswelle, die es schon in Hongkong gab, vorzeitig abstellen. Beide HWA-Piloten also ohne Erfolgserlebnisse in China.

„Heute gab es einen Rückschlag“, sagte HWA-Teamchef Ulrich Fritz ganz offen in einer ersten Stellungnahme. „Stoffel hat einen Rennunfall und beschädigte sein Auto, Gary hatte erneut Probleme mit der Antriebswelle. Das müssen wir uns näher mit unserem Autohersteller ansehen, da es das Problem beim letzten Rennen bereits auftrat. Es ist schade, aber so isat Rennsport. Wir freuen uns jetzt auf unser erstes Europa-Rennen und wollen stärker zurückkommen“, sagte Fritz.

Sieben Ausfälle kennzeichneten das Rennen. BMW-Pilot Alexander Sims rutschte im Duell mit Lotterer in die Mauer und beschädigte seinen BMW iFE.18. Das Aus für den Briten. Eine Safety-Car-Phase folgte. Da die Aufräumarbeiten an der Bergung des Sims-Autos sich in die Länge zogen, folgte danach die Rote Flagge. Eine minutenlange Unterbrechung nutzten die Piloten zur Regeneration, Felix da Costa holte sich eine neue Frontnase ab.

In den letzten 12 Rennminuten konnte di Grassi zwar seinen zweiten Attack Mode nutzen und mit einem harten Bremsmanöver an Virgin-Pilot Frijns vorbeigehen. Doch Frijns konterte in der Schlussrunde, kollidierte mit di Grassi, als der Niederländer offenbar von Sebastien Buemi (Nissan) am Heck touchiert wurde.

Eine unglückliche Kettenreaktion.Frijns und di Grassi verloren dadurch ihre gute Plätze 7 und 8 und gingen ohne Punkte nach Hause. Großes Pech natürlich für den Brasilianer im Hinblick auf die Meisterschaft.

Dagegen nutzte Lotterer eine Lücke von Abt und kam an den Audi-Piloten vorbei auf Platz 4. Nissan-Pilot Sebastien Buemi schlüpfte ebenfalls an Jerome d’Ambrosio (Mahindra) vorbei und sicherte Platz 6. Die Top Ten Plätze komplettierten Mitch Evans (Jaguar) auf Platz 9 vor Hongkong-Sieger Edoardo Mortara (Venturi), der den letzten Meisterschaftspunkt mitnahm.

In der Meisterschaft führt Felix da Costa mit 62 Zählern vor d’Ambrosio (59) und Vergne (54). Bester Deutscher ist Abt mit 44 Punktern auf Platz 7.

In drei Wochen folgt die Europa-Tournee der Formel E in Rom.

Ergebnis Sanya E-Prix (c)FiaFormulaE

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