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FE: HWA möchte Aufwärtstrend in Sanya fortsetzen

HWA Racelab in Sanya (c)HWA

Mit den ersten Punkten auf dem Konto reist HWA Racelab zur sechsten Runde der ABB FIA Formel E-Meisterschaft. Beim Rennen, das am kommenden Samstag im chinesischen Sanya ausgetragen wird, geht das Team mit frisch gewonnenem Selbstvertrauen an den Start.

Schritt für Schritt verbessert sich HWA in seiner ersten Formel E-Saison. Die Pole Position für Stoffel Vandoorne und die ersten Punkte für das Team beim Rennen in Hongkong sind deutliche Belege für eine kontinuierliche Steigerung, die am Samstag (23. März, Eurosport überträgt live im Free-TV ab 07:45 Uhr)) beim Sanya E-Prix fortgesetzt werden soll.

Im verregneten Hongkong demonstrierte das Team aus Affalterbach, wie schnell es sich auf schwierige Wetter- und Streckenverhältnisse einstellen kann. Und die beiden Piloten Stoffel Vandoorne und Gary Paffett bewiesen im Qualifying, dass sie jederzeit dazu in der Lage sind, eine perfekte Runde hinzulegen und sich eine gute Ausgangsposition für das Rennen zu sichern.

„Wir haben in Hongkong Erfolge gefeiert, an die wir anknüpfen können“, sagt Gary Paffett, der zuletzt in Hongkong Platz 8 belegte. „Im Qualifying haben wir es auf der nassen Strecke geschafft, alle unsere Erwartungen zu übertreffen. Startplatz vier für mich, Pole Position für Stoffel, das war großartig für das ganze Team. Es war der Höhepunkt der bisherigen Saison“, fiel dem Briten ein großer Stein vom Herzen, die ersten Punkte für sich und das deutsche Team einzufahren.

Gary Paffett, HWA (c)HWA

„Das Rennen verlief zwar nicht ganz so erfolgreich, aber als Achter habe ich mir meine ersten Punkte gesichert. Zusammen mit Stoffels Punkten waren es die ersten für unser Team, darauf können wir wirklich aufbauen“, strahlt Paffett Optimismus aus.

China ist zum ersten Mal seit dem E-Prix in Peking 2015 wieder Schauplatz eines Formel-E-Rennens. Der Streckenverlauf führt über 2,3 km entlang des Südchinesischen Meers. Auf dem abwechslungsreichen Kurs überqueren die 22 Fahrer auf einer Brücke den Longjianggang-Fluss und haben insgesamt elf Kurven, darunter eine knifflige Haarnadelkurve, zu meistern.

Für den Sanya E-Prix hat der 37-jährige Paffett viel Selbstvertrauen getankt. Da die Strecke im Süden der Urlaubsinsel Hainan für alle 22 Piloten neu ist, fangen auch alle bei Null an. Eine große Gelegenheit also für das HWA-Team, ihr Punktekonto in der Teamwertung weiter auszubauen.

„Wir wollen auch in China wieder punkten. Die Strecke in Sanya ist für jeden neu, das verbessert unsere Chancen, da die anderen Teams keinen Erfahrungsvorsprung haben. Ich hoffe, es gelingt uns, weitere Fortschritte zu machen und der Spitze des Feldes näher zu kommen“, so der Brite.

Dazu muss es dem schwäbischen Team gelingen, bei der Renn-Pace mit der Spitze des Feldes mitzuhalten zu können. Gerade im Trockenen bedarf es einer deutlichen Verbesserung. „In Sanya liegt unser Augenmerk darauf, unsere Renn-Performance zu verbessern und ein reibungsloses Wochenende zu erleben. Und dann schauen wir, was möglich ist“, sagt Stoffel Vandoorne.

Der Belgier zeigte im Regen von Hongkong eine bärenstarke Leistung im Qualifying und feierte mit der ersten Pole-Position für das HWA-Team seinen bisher größten Erfolg in der Formel E. „Wir haben vor allem mit der Pole Position in Hongkong bewiesen, dass unsere Qualifying-Performance sehr gut ist. Ich hoffe, diesen Trend können wir fortsetzen, aber dafür gibt es keine Garantie“, so der 26-Jährige.

Die Premiere in Sanya kommt dem Belgier gelegen. „Ich war noch nie in Sanya, die Location scheint sehr schön zu sein, ein Urlaubsort. Ein Formel-E-Rennen findet dort zum ersten Mal statt, die Strecke ist also für jeden neu. Es ist eine Strecke mit mehreren langen Geraden, was das Energiemanagement kompliziert machen könnte“, mahnt Vandoorne zur Vorsicht.

Dem Ex-Formel-1-Piloten schmerzte der Ausfall beim Hongkong E-Prix, als es Probleme mit der Antriebswelle gab. „Natürlich war es schade, dass Stoffel das Rennen aufgrund eines Defekts nicht beenden konnte, aber die positiven Eindrücke überwiegen eindeutig“, sagt sein Teamchef Ulrich Fritz.

„Für Sanya arbeiten wir nun daran, die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge weiter zu verbessern. Es wäre schön, ein Wochenende ohne technische Probleme zu erleben. Sollte dies der Fall sein, sehe ich uns definitiv in der Lage für die ein oder andere Überraschung zu sorgen“, hofft Fritz den Aufwärtstrend fortzusetzen.

Fritz sieht seine Truppe jedenfalls auf einen guten Weg. „„Hongkong war für uns ein deutlicher Schritt nach vorne. Die Pole Position war fantastisch und auch im Rennen zu punkten hat der gesamten Mannschaft einen positiven Schub gegeben“, so der 41-Jährige HWA-Teamchef.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden in Hongkong verbesserte sich das HWA-Team in der Teamwertung auf Platz 9 und überholte die beiden Teams von Nio und Dragon.

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