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FE: Mahindra will in die Erfolgsspur beim Sanya E-Prix zurückkehren

Pascal Wehrlein und Jerome d'Ambrosio,Mahindra,2019 Hong Kong E-prix (c)FiaFormulaE

Der Titelkampf hat sich in der Formel E zugespitzt. Elf Piloten dürfen sich berechtige Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. Sam Bird (Virgin) führt mit 54 Punkten die Wertung an, Jean Eric Vergne (DS Techeetah) auf Platz 11 hat mit 28 Punkten bereits 26 Punkte Rückstand, dennoch berechtigte Chancen für die Titelverteidigung.

Mittendrin trennen die Verfolger nur Püncktchen von ihren Plazierungen. Daher gilt es, beim kommenden Sanya Premieren-E-Prix in China möglichst viele Punkte mitzunehmen.

Mittendrin im Meisterschaftskampf befindet sich der indische Rennstall Mahindra mit dem deutschen Pascal Wehrlein, der zuletzt in Hongkong durch den frühen Ausfall zusammen mit Teamkollege Jerome d’Ambrosio einen herben Rückschlag erfuhr.

Mahindra Doppelausfall 2019 Hong Kong E-prix (c)FiaFormulaE

Wehrlein hofft in Sanya, in die Erfolgsspur zurückzukehren und wünscht sich vom Wettergott, dass es im Gegensatz zu Hongkong trocken bleibt. „Erstens hoffe ich, dass es in Sanya nicht regnet“, so Wehrlein. Laut Wettervorhersage ist kein Regen für den Sanya E-Prix angesagt.

Wir wissen, dass wir die Pace haben und unter trockenen Bedingungen stark sind, aber es ist wirklich schwierig, eine Vorhersage zu treffen, da wir an jedem Rennwochenende in dieser Saison bisher immer einen anderen Gewinner hatten“, sagt der Deutsche.

Der 24-jährige Deutsche hat sich sehr schnell in der Formel E etabliert. Zwei bärenstarke Auftritte in Santiago und Mexico-Stadt mit den Plätzen 2 und 6 lassen auf den ersten Sieg von Wehrlein hoffen. In der Meisterschaft belegt der Deutsche mit 30 Punkten Platz 9. Der Mahindra-Pilot weiß ganz genau, welche entscheidende Rolle das Qualifying für den Rennausgang spielt.

Wer in der Formel E in der Startaufstellung hinten steht, hat in dieser Saison kaum mehr Siegchancen, muss sich durch das ganze Feld pflügen. Das Unfallrisiko in den engen Stadtkursen mit den schnellen Gen2-Autos nimmt deutlich zu. 

„Das Qualifying wird am Renntag eine große Rolle spielen. Wir müssen sicherstellen, dass wir die perfekte Runde hinbekommen“, sagt Wehrlein vor dem ersten Auftritt der Formel E in Sanya.Ich freue mich darauf, nach China zu kommen. Die Fans sind begeistert und lieben den Rennsport. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, wieder um einen Podestplatz zu kämpfen“, zeigt sich der Deutsche zuversichtlich.

Übrigens können sich die Fans von Pascal Wehrlein kreativ betätigen. Im Rahmen eines Wettbewerbs von Mahinda gilt es, den Rennoverall des deutschen Piloten für den Berlin E-Prix künstlerisch zu gestalten. Für den Sieger winkt ein kostenloser Ausflug zum Berlin E-Prix und eine Replica des gestalteten Rennanzugs von Wehrlein. Mehr Infos dazu gib es hier.

Teamkollege d’Ambrosio verlor nach der Nullnummer in Hongkong seine Tabellenführung an Bird, sitzt dem Briten jedoch mit nur einem Punkt Rückstand fest im Nacken. „Wenn ich in der Vergangenheit auf dem chinesischen Festland Rennen gefahren bin, ist es immer gut für mich gelaufen. Wir werden versuchen, in Sanya fette Punkte einzustreichen“, hofft der Belgier die Führung zurückzuerobern.

„Wir müssen uns darauf konzentrieren, bei jedem Rennen unser Bestes zu geben. Wir hatten immer die Pace und waren im Trockenen schnell unterwegs. Ich erwarte, dass wir dieses Wochenende wieder um das Podium kämpfen werden. Es ist immer eine Herausforderung, auf einer neuen Strecke zu fahren, aber es ist etwas, an das man sich in der Formel E gewöhnt. Wir sind nicht unvorbereitet, haben im Simulator viel gearbeitet“, so d’Ambrosio.

In der Teamwertung ist Mahindra nach dem Hongkong E-Prix hinter Virgin und Audi auf Platz 3 zurückgefallen, doch der indische Rennstall um Teamchef Dilbagh Gill hofft auf die Trendwende beim zweiten Gastspiel in China.

Wir wissen, dass der Wettbewerb in dieser Saison extrem stark ist. Wir nähern uns sehr rasch der zweiten Saisonhälfte und haben bewiesen, dass wir nicht zu unterschätzen sind. Wir sind in der Meisterschaft immer noch bei der Musik dabei, also freuen wir uns darauf, wieder auf eine neue Strecke zu kommen. Wir wollen das Rennen in der bestmöglichsten Position beenden“, sagt Gill.

 

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