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FE: Sieg in Hongkong unverschuldet entrissen- Lob für Andre Lotterer von allen Seiten

Andre Lotterer im Duell mit Sam Bird (c)FiaFormulaE

Es war der Aufreger des Wochenendes in Hongkong. Virgin-Pilot Sam Bird entriß Andre Lotterer in der Schlussrunde des Hongkong E-Prix den Premierensieg des Deutschen mit einem unfairen Überholmanöver.

Beim Anbremsen vor Kurve 2 schob der Brite den deutschen DS-Piloten am rechten Hinterrad an und schlitzte ihm dabei den Reifen auf. Mit einem Reifenplatten rollte Lotterer ins Ziel und ging als 14. leer aus.

„Es sollte ein schöner Tag werden. Doch in der letzten Runde beschädigte Sam Bird meine Reifen und meine Aufhängung. Das war kein Fair-Play von ihm und wir konnten keine Punkte erzielen. Obwohl Sam dafür bestraft wurde, ändert es nichts an unserem Ergebnis. Der erste Platz ist dahin“, ärgerte sich Lotterer maßlos.

„Wenigstens habe ich im Rennen mit einem sehr wettbewerbsfähigen DS E-Tense FE 19 die beste Rundenzeit erzielt. Ich kann es kaum erwarten, nach Sanya zu fahren“, hofft der Deutsche auf mehr Glück beim kommenden E-Prix.

 

Andre Lotterer,2019 Mexico City Testing (c)FiaFormulaEGleich zu Rennbeginn konnte Lotterer, der im Qualifying bereits mit Platz 3 bärenstark unterwegs war,  im „Attack Mode“ einen Platz gewinnen und anschließend die Führung übernehmen. Der Deutsche konnte sich bis zur vorletzen Runde gegen alle Überholversuche von Bird wehren und in Führung bleiben. Nach einem zu aggressiven Angriff des Briten platzte ein Reifen des DS E-Tense FE 19 und die Radaufhängung wurde beschädigt.

Das Teechetah-Team legte nach Rennende einen Protest gegen die ihrer Ansicht nach zu milden 5-Sekunden-Strafe gegen Bird ein – vergeblich.

Lob gab es von allen Seiten für Lotterer. „Es tut uns allen leid für André. Der Sieg war greifbar, er hätte ihn verdient“, sagte Teamchef Mark Preston. „Seit André für DS TECHEETAH fährt, ist er stärker geworden und wurde mit Podiumsplätzen belohnt. Das gesamte Wochenende über war er leistungsstark, hatte beeindruckende Zeiten während der Testphasen und im Qualifying erzielt und wurde zur Super Pole zugelassen.

Beinahe wäre er aus einem spannenden Rennen als Sieger hervorgegangen, doch das Glück war nicht auf seiner Seite. Wichtig ist, dass André in Führung lag und auf nasser Strecke die Leistungsfähigkeit des DS E-Tense FE 19 unter Beweis stellte. Das ist sehr positiv. Wir konzentrieren uns nun ganz auf das nächste Rennen und wollen in zwei Wochen im chinesischen Sanya erneut angreifen“, sagte Preston.

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance, gratulierte Lotterer für dessen heroischen Kampf. „Das Ergebnis ist zwar enttäuschend, ich möchte André aber dennoch zu seiner starken Leistung gratulieren. Er war am Wochenende schnell und hätte den Sieg verdient gehabt. Wegen eines Zusammenstoßes mit Sam Bird ist nicht nur sein Reifen geplatzt sondern auch der Traum vom Sieg. Es ist für das gesamte Team ernüchternd, aber das ist Motorsport“, so Pinon.

Selbst Teamkollege Jean Eric Vergne, der mit Platz 13 vorliebnehmen musste, zollte Lotterer größten Respekt. „Ich war heute vom Pech verfolgt und für André tut es mir leid. Es hätte sein Sieg und ein wichtiger Sieg für das Team werden sollen“, sagte der amtierende Champion.

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