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FE: Mahindra im Nassen ohne Fortune- früher Doppelausfall

Wehrlein im Mahindra (c)Mahindra

Nullnummer für Mahindra Racing beim Hongkong E-Prix. Nach den starken Leistungen in Chile und Mexiko war das Rennen in Hongkong für Pascal Wehrlein und Teamkollege Jerome d’Ambrosio leider schon nach zwei Runden vorbei.

Der vor den beiden Mahindra-Piloten fahrende Brasilianer Felipe Nasr (Dragon) schlug in die Streckenbegrenzung ein, Wehrlein schaffte es nicht mehr rechtzeitig auszuweichen, um die Kollision zu vermeiden und beschädigte seine vordere linke Radaufhängung. Dahinter knallte ihm Teamkollege d’Ambrosio ins Heck, der mit seinem Ausfall die Meisterschaftsführung an Sam Bird (Virgin) abgeben mußte.

​​“Es war leider ein enttäuschendes Wochenende. Wir hatten von Anfang an nicht das Tempo und konnten die Lösung nicht rechtzeitig finden“, sagte der Deutschte enttäuscht nach dem Rennen. „Leider war das Rennen zu kurz. Ich konnte die Kollision nicht vermeiden, weil das Auto vor mir in die Wand fuhr, also war es für uns früh vorbei.

Pascal Wehrlein (c)Mahindra

Wir müssen jetzt hart arbeiten, um sicherzustellen, dass unser Auto auch bei nassen Bedingungen wettbewerbsfähig ist, denn wir wissen, dass wir das Tempo im Trockenen haben. Wir lernen daraus und richten den Blick in Richtung Sanya“, ergänzte Wehrlein. Wehrlein bleibt trotz des Rückschlags hoch motiviert und peilt beim nächsten Lauf der ABB FIA Formula E ein Top-Resultat an.

Es war nicht das Rennwochenende des Mahindra-Teams in Hongkong. Im Nassen kamen die beiden Mahindra-Piloten mit dem M5Electro überhaupt nicht zurecht. Bereits im Qualifing blieb der indische Rennstall weit hinter ihren Erwartungen zurück. Starker Regen in den Trainingseinheiten und im Qualifying sorgte für extrem schwierige Bedingungen auf dem Straßenkurs in Hongkong, die Mahindra-Fahrer mussten sich zunächst an die kniffligen Streckenverhältnisse anpassen.

Kurz vor dem Start des Qualifyings setzte starker Platzregen ein. Pech für beide Mahindra-Fahrer, denn sowohl Wehrlein als auch d’Ambrosio mussten bereits in der ersten Qualifying-Gruppe auf Zeitenjagd gehen. Keine ideale Ausgangslage, da die Strecke sehr nass war, keinen Grip hatte und die Bedingungen erst gegen Ende des Zeittrainings besser wurden.

Dazu verzockte sich das Mahindra-Team, da beide Piloten früh auf Zeitenjagd rausgeschickt wurden in der Hoffnung, dass es später noch stärker regnen würde. Mitnichten, beide Mahindra-Fahrer mussten aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen.

Besonders d’Ambrosio ärgerte sich mächtig Richtung Nasr. „Das ist so lächerlich! Bei Nasr war etwas kaputt am Auto, sodass er viel Rauch entwickelte und wir auf der Geraden gar nichts sehen konnten. Er hat den Unfall verschuldet. Man hätte ihn eher an die Box rufen müssen. Und er sollte für das nächste Rennen eine Strafe bekommen“, sagte der Belgier.

Nasr war sich keiner Schuld bewußt, wie er gegenüber ‚motorsport.com‘ sagte. „Was soll ich denn machen? So etwas kommt unerwartet. Wenn es (der Frontflügel) kaputtgeht und unter das Auto kommt, dann war’s das.

Das kann jedem passieren. Die Teams überwachen alles, und wenn es eine riskante Situation gibt, dann sagen sie dir, dass du langsam machen und das Auto reinholen sollst. Sie können es am Bildschirm sehen“, verteidigte sich der Dragon-Pilot vehement.

Teamchef Dilbagh Gill zeigte sich enttäuscht. „Es ist bedauerlich, dass es bei der Feier des 50. Rennens von Mahindra Racing das kürzeste Rennen unserer Formel E-Geschichte wurde. Wir haben am Morgen ein wenig im Training gekämpft, was uns zu einem herausfordernden Qualifying veranlasst hat. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, aber wir sind immer noch in beiden Meisterschaften bei der Musik dabei. Jetzt müssen wir die Ärmel für Sanya hochkrempeln und wieder auf Kurs kommen“, fügte der indische Teamchef hinzu.

Trotz des ersten Saisonausfalls liegt d’Ambrosio in der Fahrerwertung respektabel auf Platz 2 – nur einen Punkt hinter Bird. Hingegen fiel Wehrlein auf Platz 9 zurück, der weiterhin bei 30 Punkten hält. In der Teamwertung rutschte Mahindra Racing auf Platz 3 hinter Virgin und Audi zurück.

Die Asien-Tour der ABB FIA Formula E geht am 23. März weiter mit dem sechsten Saisonlauf im chinesischen Sanya.

 

 

 

 

 

 

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