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FE: Edo Mortara siegt nachträglich in Hongkong, Lotterer wird unverschuldet Sieg entrissen

CIRCUIT INTERNATIONAL AUTOMOBILE MOULAY EL HASSAN, MOROCCO - JANUARY 12: Sam Bird (GBR), Envision Virgin Racing, Audi e-tron FE05, Robin Frijns (NLD), Envision Virgin Racing, Audi e-tron FE05, and Tom Dillmann (FRA), NIO Formula E Team, NIO Sport 004, crash in the pits during the Marrakesh E-prix at Circuit International Automobile Moulay El Hassan on January 12, 2019 in Circuit International Automobile Moulay El Hassan, Morocco. (Photo by FiaFormulaE,Sam Bloxham / LAT Images)

UPDATE:  Edoardo Mortara gewinnt nachträglich Hongkong E–Prix

Nicht Sam Bird heißt der Sieger des Hongkong E–Prix, sondern Edoardo Mortara. Die Rennleitung brummte den vermeintlichen Sieger Bird wegen dessen Attacke auf den bis dahin Führenden André Lotterer eine 5–Sekunden–Strafe auf, die den Briten im Gesamtklassement auf Platz 6 zurückwarf.

Damit feierte Mortara seinen ersten Formel–E–Sieg seiner Karriere, der erste Sieg für das Venturi–Team überhaupt.

Nutzniesser der Bird–Bestrafung sind auch die beiden Audi–Piloten Lucas di Grassi und Daniel Abt, die auf die Plätze 2 und 4 vorrücken. Dritter wurde durch die Korrektur Birds Teamkollege Robin Frijns.

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Was für eine Dramatik beim Hongkong E-Prix. Sam Bird (Vision) gewann den fünften Saisonlauf vor Edoardo Mortara (Venturi) und Lucas di Grassi (Audi).

Andre Lotterer (Techeetah) sah bis wenige Meter vor dem Ziel wie der sichere Sieger aus, ehe Bird dem Deutschen ins Heck fuhr und Lotterers Reifen beschädigte. Das Aus für den Techeetah-Piloten. Während Lotterer unverschuldet der Sieg entrissen wurde, übernahm Bird mit seinem zweiten Saisonsieg die Führung in der Meisterschaft.

Für die beiden anderen deutschen Piloten verlief es unterschiedlich. Daniel Abt (Audi) zeigte ein bravouröses Rennen und kämpfte sich von Startplatz 12 bis auf Platz 5 vor. Mahindra-Pilot Pascal Wehrlein erwischte ein rabenschwarzes Rennwochenende und musste nach einem Auffahrunfall auf Dragon-Pilot Felipe Nasr nach wenigen Rennrunden sein Arbeitsgerät abstellen. Die erste von insgesamt drei safety-Car-Phasen war die Folge.

Für das HWA-Team gab es die ersten Punkte in der Formel E. Der Belgier Stoffel Vandoorne setzte die schnellste Qualifying-Zeit in der Superpole in den Asphalt von Hongkong, dafür gab es drei Punkte für das HWA-Team. Im Rennen konnte der Belgier seine sehr gute Ausgangspostion von der Pole nicht nutzen und musste nach Problemen mit der Antriebswelle aufgeben.

Dagegen feierte Teamkollege Gary Paffett mit Platz 8 seine ersten Punkte in der Meisterschaft, endlich eine Top Ten-Platzierung für den Briten.

Tragische Figur des Rennens war zweifelsfrei Lotterer, der nach der ersten Safety-Car-Phase den bis dahin Führenden Nissan-Piloten Oliver Rowland und kurz danach Bird hinter sich ließ. In der Folge biss sich Bird die Zähne an den Deutschen aus, der geschickt seine Führung verteidigte. Auch durch zwei weitere Safety-Car-Phasen ließ sich Lotterer nicht beirren, hilet Bird auf Distanz. Erst in der Schlussphase packte der Brite die Brechstange aus und fuhr Lotterer hinten ins Heck, der dadurch einen Reifenschaden erlitt.

Während Bird ganz oben auf das Siegertreppchen kletterte, ging ein frustrierter Lotterer in seine Techeetah-Box.

In der Meisterschaft übernahm Bird mit 71 Punkten die Führung vor Jerome d’Ambrosio, der diesmal durch Ausfall punktelos blieb (53 Punkte) und Audi-Pilot Lucas di Grassi mit 49 Punkten.

Hier das Ergebnis vom Hongkong E-Prix:

Ergebnis Hongkong E-Prix(c)FiaFormulaE

 

 

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