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FE: HWA erobert erste Punkte beim Hongkong E-Prix- Pole Position für Vandoorne

Gary Paffett_HWA(c)HWA

Der 50. E-Prix in Hongkong war für HWA Racelab ein Tag mit Höhen und Tiefen, bescherte dem Team aber gleich mehrere Erfolgserlebnisse. Im fünften Rennen sicherte sich das neue Formel-E-Team nicht nur erstmals die Pole Position, sondern fuhr auch die ersten Punkte ein.

Das Jubiläumsrennen der ABB FIA Formel E Meisterschaft in Hongkong wurde für HWA zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Am Vormittag feierte das neue Formel-E-Team beim 50. E-Prix zunächst gleich mehrere Erfolgserlebnisse.

Ständige Regenschauer zwischen den Sessions hatten für eine glitschige Asphalt-Schicht auf dem 1,86 km langen Kurs im Hafenviertel von Hongkong gesorgt. Für die Fahrer aber auch für die Teams an der Box bedeute das eine enorme Herausforderung.

HWA  kam mit diesen schwierigen Bedingungen im Qualifying am Besten zurecht. Stoffel Vandoorne und Gary Paffett fuhren mit ihren VFE05-Boliden die beiden schnellsten Zeiten und schafften den Sprung in die Super-Pole-Session der besten Sechs.

Dort gelang Vandoorne dann eine perfekte Vorstellung. Mit drei Zehnteln Vorsprung sicherte er sich erstmals die Pole Position und bescherte HWA RACELAB damit die ersten drei Punkte in der ABB FIA Formel E Meisterschaft.

VANDOORNE Stoffel (bel), Venturi VFE05 team HWA Racelab, portrait during the 2019 Formula E championship, at Hong Kong, from march 8 to 10, 2019 - Photo Florent Gooden / DPPI,HWA

So ging der Belgier als Führender in den HKT Hong Kong E-Prix. Direkt nach dem Start musste er Kontrahent Oliver Rowland vorbeiziehen lassen und verlor auch Im Duell mit Sam Bird eine weitere Position, ehe das Rennen nach einem Unfall für mehrere Minuten unterbrochen wurde. Nach dem Re-Start kämpfte Vandoorne als Vierter aussichtsreich um einen Podiumsplatz, bis er sein Rennfahrzeug wegen Problemen mit der Antriebswelle abstellen musste.

Vandoorne ärgerte sich ob des enttäuschenden Ausgangs. „Ein sehr frustrierendes Ende des Wochenendes hier. Ich hatte einen Fahrzeug-Defekt, was mein Rennen leider beendete“, so der Belgier. „Ich habe mir im Qualifying die Pole Position gesichert, es war die erste für das Team, die erste für mich selbst in der Formel E.

Darauf können wir wirklich stolz sein, wir haben erneut einige große Schritte vorwärts gemacht. Auf die Probleme im Rennen hatten wir keinen Einfluss, es ist wirklich sehr schade. Aber wir können hoch erhobenen Hauptes aufs nächste Rennen blicken. Wir haben gezeigt, zu was wir fähig sind“, so der Ex-Formel1-Pilot.

Der von Position fünf gestartete Gary Paffett hielt sich zunächst in den Top5, rutschte nach dem Re-Start aber nach und nach auf Rang acht zurück. Diese Position verteidigte der DTM-Champion bis ins Ziel und sicherte sich damit die ersten vier Punkte in der Formel E.

„P8 nach dem vierten Startplatz ist schon eine leichte Enttäuschung“, so Paffett nach Rennende. „Aber auf trockener Strecke waren unsere Autos nicht so stark. Wir konnten hier keine Erfahrungen auf dem Trockenen sammeln, so wurde es ein hartes Rennen.

Aber wir haben es ins Ziel geschafft, ich habe meine ersten Punkte in der Formel E geholt, auch das Team hat seine ersten Punkte geholt. So ist das auf jeden Fall ein Schritt vorwärts, auch wenn wir uns nach dem Qualifying noch mehr erhofft hatten. Deshalb bin ich insgesamt nach diesem Wochenende sehr zufrieden“, freute sich der Brite über seine ersten Punkte.

Ulrich Fritz, Teamchef HWA Racelab, war erleichtert ob der ersten Punkte für seine Mannschaft. „Nach diesem Renntag haben wir gemischte Gefühle. Unsere Performance im Qualifying war wirklich großartig und wir haben die ersten Punkte und die erste Pole Position sowohl für HWA RACELAB als auch für Stoffel Vandoorne in der Formel E eingefahren“, sagte Fritz.

„Im Rennen kämpfte Stoffel um einen Podiumsplatz, bis er leider das Fahrzeug wegen eines Problems mit der Antriebswelle abstellen musste. Aber Gary hat das Rennen zumindest als Achter beendet und sich seine ersten Punkte in der Serie gesichert.

Für die kommenden Rennen müssen wir an unserer Renn-Pace und an der Verlässlichkeit des Autos arbeiten, aber es ist ein schönes Gefühl, dass wir uns Rennen für Rennen verbessern“, ergänzte der HWA-Verantwortliche.

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