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FE: Pascal Wehrlein vor Hong Kong E-Prix: War im Motorsport noch nie so glücklich

AUTODROMO HERMANOS RODRIGUEZ, MEXICO - FEBRUARY 16: Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, is congratulated by Alejandro Agag, CEO, Formula E, after taking Pole Position during the Mexico City E-prix at Autodromo Hermanos Rodriguez on February 16, 2019 in Autodromo Hermanos Rodriguez, Mexico (c) FormulaE, (Photo by Sam Bloxham / LAT Images)

Pascal Wehrlein hat sich in der Formel E bestens etabliert. Für den indischen Rennstall Mahindra bestritt der Deutsche erst drei Rennen (den Saisonauftakt in Riad verpasste Wehrlein aus vertraglichen Gründen mit HWA und Mercedes) und gilt jetzt schon als heißer Sieganwärter.

Der 24-Jährige lieferte als Formel-E-Rookie in Chile und Mexico bärenstarke Leistungen ab. Platz 2 in Santiago, Platz 6 in Mexico-Stadt, dazu Pole-Position und schnellste Rennrunde. Und in Mexico stand Wehrlein als Führender knapp vor seinem Premierensieg, ehe ihm 50 Meter vor dem Ziel der Saft ausging.

Pascal Wehrlein (DEU), Mahindra Racing, M5 Electro(c)FiaFormulaE

Das gibt große Hoffnung für den Deutschen vor dem ersten asiatischen E-Prix dieser Saison in Hongkong. „Ich gehe den Hong Kong E-Prix genauso an, wie jedes andere Wochenende. Mit Platz 2 oder 3 gebe ich mich nicht zufrieden. Ich möchte so schnell wie möglich sein und das Maximum erreichen,  also gehe ich die gleichen Risiken ein und strebe das beste Ergebnis an“, sagt Wehrlein selbstbewusst. Ein Sieg muss her. Es wäre der Premierensieg des Deutschen in der Elektrorennserie.

In der Meisterschaft liegt der Mahindra-Pilot auf Platz 5, 19 Punkte hinter seinem Teamkollegen Jerome d’Ambrosio, der die Wertung anführt.

„Ich hatte zwei gute Renn-Wochenenden, aber wir haben noch viel mehr Potenzial“, weiß Wehrlein um die Stärke des Mahindra-Boliden. Der 24-jährige Neuzugang fühlt sich pudelwohl beim indischen Rennstall um Teamchef Dilbagh Gill. Dazu gab es wertvolle Hilfestellung für den Formel-E-Einstieg von Ex-Mahindra-Pilot Nick Heidfeld, der bei Mahindra mittlerweile eine Beratertätigkeit ausübt.

„Ich habe einer meiner besten Saisons bisher und die schönsten Gefühle. Ich befinde mich in einer wettbewerbsfähigen Position, die ich sehr schätze. Ich genieße das Rennfahren mehr als je zuvor“, zeigt sich Wehrlein glücklich.

Der Mahindra-Pilot zeigt sich sehr selbstbewusst im Formel-E-Paddock. Der Abschied von Mercedes und HWA haben ihm gutgetan. Er wirkt befreit und gibt sich locker.

Dazu beorderte ihn Ferrari als Simulatorfahrer in der Formel 1. Unterstützung für Sebastian Vettel, um den Formel-1-WM-Titel nach Maranello zu holen. Die ‚Ferraristi‘ warten sehnlichst darauf. Und Wehrlein soll mithelfen, dass die jahrelange Mercedes-Dominanz in der Königklasse durchbrochen wird.

Wehrlein macht keinen Hehl daraus, dass die Formel 1 immer noch sein großes Ziel ist. Für Manor (2016) und Sauber (2017) fuhr der junge Deutsche bereits in der Königsklasse.

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