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FE: HWA: Beide Autos im Ziel, keine Punkte in Mexico

VANDOORNE Stoffel ,AUTO - FORMULA E MEXIQUE 2019 (c)HWA,Photo Gregory Lenormand / DPPI

HWA Racelab bleibt weiter punktelos. Das Team aus Affalterbach sammelt weiter wichtige Rennkilometer in seiner Debütsaison in der Formel E.

Erfreulich: Beim turbulenten vierten Saisonlauf, dem Mexico City E-Prix, kommt das neue Team erstmals mit beiden Fahrzeugen über die volle Renndistanz. Mit Platz 16 für Gary Paffett und Platz 18 für Stoffel Vandoorne bleibt das Team jedoch hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück, die ersten Punkte in der Formel E zu sammeln.

„Das Wochenende lief nicht so, wie erwünscht. Das Ergebnis mit zwei Autos am Ende des Feldes ist ziemlich enttäuschend, um ehrlich zu sein“, gab Ulrich Fritz, Teamchef HWA Racelab, offen zu.

Der Renntag auf dem 2,1 km langen Kurs im Autodromo Hermanos Rodriguez begann für HWA verheißungsvoll: Beim ersten Training platzierte sich Stoffel Vandoorne auf dem siebten Platz, nachdem er zuvor lange die Bestzeit hielt. Im zweiten Training und auch im Qualifying für den Mexico City E-Prix lief es dann aber sowohl für Paffett als auch für Vandoorne nicht optimal, so dass am Ende der Sessions nur die Startplätze 16 (Paffett) und 19 (Vandoorne) heraussprangen.

Im Rennen erwischten Paffett und Vandoorne keinen optimalen Start, kamen aber unbeschadet durch das turbulente Getümmel der Anfangsphase. In der fünften Runde wurde das Rennen nach einem Unfall von Nelson Piquet mit roter Flagge für über 20 Minuten unterbrochen.

Aufgrund der langen Unterbrechung entschied die Rennleitung, die verlorene Zeit nachfahren zu lassen. Nach dem Re-Start konnte Vandoorne vom Ende des Feldes kommend zunächst einige Positionen gut machen. Eine Zeitstrafe für das zu frühe Aktivieren seiner Fanboost-Zusatzenergie warf den Belgier jedoch wieder zurück, so dass er am Ende den 18. Platz belegte. Gary Paffett, der britische DTM-Champion im Team von HWA, platzierte sich mit dem 16. Platz knapp vor seinem Teamkollege.

„Es begann alles mit schwierigen Trainingseinheiten im Freien Training, die dann den Rest des actionreichen Renntages beeinträchtigt haben. Das Rennen war ziemlich chaotisch und es war nicht viel für uns drin. Positiv zu vermerken ist, dass wir wieder etwas mehr Kilometer sammeln konnten, da beide Autos das Rennen beenden konnten. Beide Fahrer haben einen soliden Job abgeliefert und hatten im Allgemeinen eine ganz gute Pace. Darauf können wir für die Zukunft sicherlich aufbauen“, schöpft Teamchef Fritz Hoffung für das nächste Rennen in Hongkong (10. März).

Gary Paffett sagte nach dem Rennen: „Das Rennen hatte seine guten und schlechten Seiten. Die Position ist natürlich nicht so, wie wir uns das erwünscht hatten. Von P16 zu starten, ist nicht leicht. Wir haben uns aber aus allen Schwierigkeiten herausgehalten und das Rennen beendet.

Wir konnten weitere Daten sammeln und werden unsere Aufholjagd fortsetzen. Wir haben weiter dazu gelernt und Forstschritte erzielt. Leider keine Punkte, aber auch ein paar positive Aspekte, die wir aus Mexiko mitnehmen.“

Teamkollege Vandoorne meinte: „Es war wirklich ein sehr schwieriges Rennen, das Auto hatte gleich zu Beginn einen Shutdown, so dass ich fast eine ganze Runde zurückgefallen bin. Dank der roten Flagge konnte ich mich dann ins Rennen zurückkämpfen. Ich hatte nach dem Re-Start eine gute Pace und habe ein paar Autos überholt.

Ich war wieder im Geschäft und dann haben wir eine Drive-Through-Strafe kassiert, die mein Rennen letztlich ruiniert hat. Aber wir haben es immerhin ins Ziel geschafft. Wir haben heute ein paar harte Stunden durchlebt und müssen daraus für die Zukunft lernen.“

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