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FE: Andre Lotterer happy mit Platz 5 in Mexico-Stadt

Andre Lotterer in Mexico-Stadt 2019 (c)DS Deutschland

Andre Lotterer hat nach einem turbulenten Rennen beim Mexico City E-Prix Platz 5 erreicht und damit wichtige Zähler für die Meisterschaft gesammelt.

Der Techeetah-Pilot fuhr nach Startplatz 12 im Qualifying ein solides und unauffälliges Rennen, hielt sich größtenteils aus dem Getümmel heraus und profitierte am Ende durch die 5-Sekunden-Strafe von Landsmann Pascal Wehrlein (Mahindra) als auch durch das plötzliche Ausrollen der beiden Nissan-Piloten Oliver Rowland und Sebastien Buemi wegen fehlender Energie.

„Es war ein schwieriger Tag“, sagte Lotterer. „Aber wir sind trotzdem auf den fünften Platz gefahren, daher bin ich glücklich, da wir einige gute Punkte mitgenommen haben. Ich hatte Abstimmungsschwierigkeiten mit meinem Rennwagen, aber zumindest bin ich in die Nähe des Podiums gekommen.

Es war ein verrücktes Rennen, und wir haben das Energiemanagement gut gemeistert. Wir hätten vielleicht einen dritten Platz erreichen können, aber das Auto war heute ziemlich schwierig zu fahren. Wir geben uns mit dem fünften Platz zufrieden und genießen einfach die Punkte“, freute sich der 37-jährige Deutsche.

Ein Sonderlob gab es für Lotterer von Xavier Mestelan Pinon, Direktor bei DS Performance. „Andre konnte dank seines effizienten DS E-TENSE FE19 Plätze aufholen, als seine Konkurrenten langsamer fahren mussten. Die Saison hat noch neun Rennen – alles ist möglich“, so Pinon. Und Lotterers Teamchef Mark Preston meinte: „Andre ist es aber gelungen, ein sehr solides Rennen zu bestreiten.“ In der Gesamtwertung verbesserte sich Lotterer um zwei Plätze und liegt auf Platz 6 mit nunmehr 29 Punkten.

Für den Techeetah-Piloten war es zudem erfreulich, seinen Teamkollegen Jean-Eric Vergne hinter sich gelassen zu haben. Der amtierende Champion erwischte einen gebrauchten Tag, denn der Franzose wurde in der Anfangsphase des Rennens Opfer eines spektakulären Abflugs von Nelson Piquet jr. Der Jaguar-Pilot fuhr in Vergnes Boliden, ein Rennabbruch war die Folge.

Die Mechaniker von DS Techeetah konnten das Monocoque von Vergne in der knapp halbstündigen Rennunterbrechung reparieren. Wegen eines Fehlers von Mitch Evans (Jaguar) drehte sich Vergne, dann kollidierte der Franzose mit seinem Landsmann Tom Dillman (NIO) und fiel auf den siebzehnten Platz zurück. Am Ende ging Vergne als Dreizehnter leer aus.

„Ich weiß nicht, was ich heute mit all den Zwischenfällen hätte machen sollen. Drei Konkurrenten haben in der Full-Course-Yellow-Phase überholt, durch einen weiteren habe ich mich gedreht. Niemand wurde bestraft. Ich werde mit den FIA-Verantwortlichen darüber sprechen, um zu verstehen, wie so etwas passieren konnte“, ärgerte sich Vergne maßlos über die ausbleibenden Konsequenzen.

„Das Team hat unglaubliche Arbeit geleistet, um das Auto in der Boxengasse in der Rennpause zu reparieren, also ein großes Dankeschön an sie, dass sie es geschafft haben. Alles in allem ein frustrierendes Ergebnis“, erklärte ein enttäuschter Vergne.

 

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