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DTM: Aston Martin mit blauem Blut in der DTM, Kader komplett

Ferdinand Habsburg (c)DTM

Einen Tag vor der Teampräsentation in St. Gallen am 20.02.2019 hat R-Motorsport auch die letzten beiden Fahrer für den DTM Einsatz 2019 bekanntgegeben.

Neben Paul di Resta, Jake Dennis und Ferdinand Habsburg wird der Spanier Daniel Juncadella einen der vier Aston Martin Vantage DTM in der Saison 2019 pilotieren, wie ‚dtm.com‘ meldet.

Der 21-jährige Habsburg, Rennfahrer und Urenkel von Kaiser Karl I. von Österreich, nahm bereits Ende des vergangenen Jahres beim Young Drivers Test in Jerez teil und sorgte damit schon für Spekulationen um einen möglichen DTM-Start. Fast drei Monate später ist es nun offiziell und wir können einen weiteren Fahrer im DTM-Kader begrüßen.

Seine ersten Meter im Motorsport machte Habsburg wie die meisten im Kart. Es folgte der Formel-Sport, wo er bis zum vergangenen Jahr unterwegs war. In der FIA Formula 3 European Championship belegte er am Ende der Saison 2018 den 13. Rang. Darüber hinaus startete Habsburg letztes Jahr bei zwei Rennen der International GT Open in der GT3-Pro Klasse und dem 24-Stunden-Rennen von Daytona im Jackie Chan DCR JOTA Oreca 07.

Mit der DTM bricht nun ein neues Kapitel für den ambitionierten Rennfahrer an und gemeinsam mit Aston Martin freut er sich auf die bevorstehende Saison und seinen ersten Einsatz im Vantage DTM.

„Ich freue mich wahnsinnig auf mein DTM-Debüt“, sagte Ferdinand Habsburg. „Der Start in der super professionellen Top-Meisterschaft, ist für mich eine große Herausforderung. Als Newcomer in einem Feld mit den weltweit besten Tourenwagen-Piloten zu bestehen, wird nicht leicht. Mein Ziel ist deshalb, so viel und so schnell wie möglich zu lernen, um meine Leistungen von Rennen zu Rennen zu steigern.“

Daniel Juncadella, HWA Racelab

Altbekannte Gesichter sind Juncadella und di Resta. Beide besitzen langjährige DTM-Erfahrung, di Resta gewann 2010 die DTM-Meisterschaft mit Mercedes.

Juncadella startete bereits 2013 zum ersten Mal in der DTM und nahm seither an insgesamt 76 DTM Rennen teil. Von 2013 bis 2018 ging er, bis auf die Saison 2017, für Mercedes-AMG in der DTM an den Start und konnte ein Rennen für sich entscheiden und ein weiteres auf dem Podium beenden.

Wie viele seiner Fahrerkollegen nutzte auch Juncadella das Formula European Masters (frühere Formel-3-Europameisterschaft) als Sprungbrett in den professionellen Tourenwagensport. 2012 gewann er die Serie, ein Jahr später debütierte er bereits in der DTM.

Mit fünf absolvierten DTM-Saisons bringt Juncadella nach di Resta mit neun gefahrenen Saisons die zweitmeiste Erfahrung im Hause R-Motorsport mit. Das neue DTM-Team hat sich somit für einen ausgewogenen Mix aus Routiniers und Rookies entschieden.

„Mit meiner Erfahrung möchte ich R-Motorsport bei der Entwicklung des Aston Martin Vantage DTM dabei unterstützen, sich im äußerst harten Wettbewerb der DTM schnellstmöglich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu etablieren“, sagte Daniel Juncadella. „Gemeinsam haben wir da noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserem ehrgeizigen, jungen Team bald zählbare Erfolge erzielen können.“

„Um ganz ehrlich zu sein hat mich bereits mein allererstes Treffen mit Florian [Kamelger, R-Motorsport-Teamchef] und Andreas [Baenziger] überzeugt”, sagt Routinier Paul di Resta. „Wir haben uns bei einer Tasse Kaffee 20 Minuten unterhalten und ihre Leidenschaft und ihre Ambitionen was das Projekt betrifft haben mich sofort überzeugt“, ergänzt der Schotte.

Ein neues Gesicht in der DTM ist Jake Dennis, der letzte im Bunde von Aston Martin. „Der Einstieg in die DTM ist ein großer Schritt in meiner Karriere“, sagt Dennis. „ich nehme diese enorme Herausforderung gerne an, weil ich weiß, dass ich mich im harten Wettbewerb bewähren muss, um mich als Fahrer auf hohem Niveau weiter entwickeln zu können. Die DTM bietet mir dazu die idealen Bedingungen. Dem Saisonstart fiebere ich jetzt schon entgegen.“

Zwar ist die DTM neu für Dennis, mit dem Team R-Motorsport konnte der 23-jährige aber schon den ein oder anderen Erfolg verbuchen. Erst vor zwei Wochen startete er gemeinsam mit Marvin Kirchhöfer und Matthieu Vaxivière auf einem Aston Martin Vantage V12 GT3 beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst und belegte den zweiten Platz. Darüber hinaus war Dennis in den vergangenen Jahren in der Blancpain GT Series, dem ADAC GT Masters und in Le Mans unterwegs.

„Jake ist ein großes Talent, was er bei seinen Einsätzen für R-Motorsport im GT3-Sport bereits bewiesen hat“, sagt Teamchef Dr. Florian Kamelger. „Er ist bereits eine feste Größe in unserem Team und er war im vergangenen Jahr ein verlässlicher Leistungsträger. Weil ich weiß, was er zu leisten imstande ist, glaube ich, dass er sich in der DTM schnell etablieren wird.“

Quelle: dtm.com

 

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