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FE: HWA: Top Ten in Reichweite

hwa_racelab_preview_mexico (c)HWA AG

In den ersten drei Rennen der Formel E hat HWA Racelab reichlich Erfahrung gesammelt. Beim jüngsten Auftritt in Chile konnte das neue Team aus Affalterbach zumindest im Qualifying einen ersten Teilerfolg verbuchen.

Beim vierten Saisonlauf, der am Samstag, 16. Februar in Mexiko-City stattfinden wird, soll nun auch das Rennen positiv abgeschlossen werden, sprich Top Ten-Plätze sind das erklärte Ziel.

05 VANDOORNE Stoffel (bel), Venturi VFE05 team HWA Racelab, action during the 2019 Formula E championship, from january 25 to 26, 2019 at Santiago du Chili, Chili - Photo Florent Gooden / DPPI, HWA AGStoffel Vandoorne schaffte im Qualifying von Santiago zum zweiten Mal den Sprung in die Top sechs der schnellsten Piloten und Gary Paffett sammelte bis ins Ziel wertvolle Rennkilometer. Bestärkt durch diese positiven Erfahrungen geht HWA hochmotiviert in den Mexico City E-Prix.

Ein Resultat in den Top-Ten – und damit in den Punkterängen – ist dabei durchaus in Reichweite. Dass die VFE-05-Boliden von HWA  den Speed für einstellige Platzierungen haben, bewies Vandoorne, der in Chile bis zu seinem Ausfall auf einem sehr guten sechsten Rang lag.

„Es ist nicht allzu lange her, dass ich zuletzt in Mexiko war“, so der ehemalige Mc-Laren-Pilot aus Belgien. „Ich bin dort am Ende der vergangenen Saison das Formel-1-Rennen gefahren.

Ich freue mich sehr, wieder dort zu sein. Die Fans sind immer unglaublich euphorisch, sie feuern jeden Fahrer lautstark an. Durch den Stadion-Abschnitt in Mexiko-City zu fahren, wo so viele Zuschauer sitzen, ist immer ein ganz besonderes Gefühl. Das aktuelle Streckenlayout wird dennoch komplett neu für mich sein, da bei der Formel E nur eine Kurve die gleiche wie bei der Formel 1 ist. Ich freue mich auf das Rennen und bin gespannt, wie sich das Wochenende entwickelt“, meint Vandoorne.

Teamkollege Paffett konnte die Pace der Konkurrenten über weite Strecken ebenfalls gut mitgehen. In Mexiko geht es nun für beide Piloten darum, diese Performance über die volle Renndistanz zu bringen. „Wir machen an jedem Wochenende Fortschritte: ich selbst, Stoffel und das ganze Team HWA RACELAB“, sagt Paffett.

„In Santiago habe ich das komplette Rennen absolviert, das war der erste Schritt. Der nächste Schritt ist es nun, die ersten Punkte zu holen. Das ist mein Ziel für Mexiko. Wir haben jetzt eine gewisse Pace, wir haben mehr Erfahrung mit dem Auto und mit dem Ablauf des Rennwochenendes an sich. Nun werden wir uns Schritt für Schritt steigern, da bin ich mir sicher. Ich freue mich wirklich auf Mexiko“, sprüht der Brite vor Optimismus.

Ulrich Fritz, Teamchef von HWA Racelab, gibt sich zurückhaltend vor dem Auftritt in Mittelamerika. „Wir haben in Chile in allen Bereichen einen Schritt nach vorne gemacht und konnten wieder einiges an Erfahrung sammeln“, so Fritz. „Leider haben wir es versäumt, ein gutes Rennergebnis zu erzielen. Aber wir sehen das Positive: Wir hatten den Speed, um unsere ersten Punkte einzufahren.

Wenn möglich wollen wir dies nun in Mexiko nachholen. Allerdings bin ich vorsichtig mit Prognosen oder großartigen Zielvorgaben. Im Gegensatz zu Chile ist die Strecke in Mexiko für die anderen Teams wieder gewohntes Terrain. Das heißt, sie starten mit einem Vorsprung in das Wochenende, den wir erst einmal aufholen müssen“, so der HWA-Verantwortliche.

Gefahren wird in Mexiko eine kürzere Variante des Formel-1-Kurses im Autodromo Hermanos Rodriguez, der mit einer Lage auf 2500 Metern über dem Meeresspiegel zu den höchstgelegenen Rennstrecken der Welt gehört. Die Piloten passieren unter anderem die Zuschauertribünen des Foro Sol-Stadions, das eine einzigartige Arena-Atmosphäre verspricht.

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