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FE: Pascal Wehrlein: ‚Toller Start in der Formel E‘, Platz 2 in Santiago

Pascal Wehrlein,Mahindra im Freudentaumel (c)FiaFormulaE

Pascal Wehrlein raste mit seinem Mahindra M5Electro beim Santiago E-Prix auf Platz 2 ins Ziel. Der Formel-E-Rookie schaffte bereits im zweiten Formel-E-Rennen seiner Karriere sensationell seinen ersten Podestplatz.

„Was für ein toller Start für mich in der Formel E“, freute sich Wehrlein bis über beide Ohren. „Das Potenzial war im letzten Rennen schon vorhanden, aber leider konnte ich es nicht zeigen“, so der Deutsche. Um ein Haar hätte es den Premierensieg für den 24-Jährigen gegeben.

„Dieses Mal stand ich knapp vor dem Sieg. Es ist nur schade, dass wir am Ende einige Probleme hatten, was bedeutete, dass ich viel langsamer fahren musste“, sagte Wehrlein. Der Deutsche hatte so wie der Rest des Feldes mit der überhitzenden Batterie zu kämpfen. Bei 38 Grad im Schatten war die Technik der Elektroboliden am Limit. So blieb es Wehrlein verwehrt, in der Schlussphase des Rennens eine Attacke auf den führenden Virgin-Pilot Sam Bird zu reiten. Dennoch: Platz 2 für den deutschen Rookie ist ein sensationelles Ergebnis.

Wehrleins Mentor Nick Heidfeld wird dank des Abschneidens seines Landsmanns sicherlich sehr erfreut sein. „Meine Emotionen waren direkt am Ende des Rennens gemischt, als ich dachte, wir hätten den Sieg erringen können. Ich wollte diesen Sieg mit aller Macht, aber mit einiger Zeit zum Nachdenken bin ich wirklich glücklich und freue mich für alle im Team. Das gesamte Team macht einen fantastischen Job, das Auto fühlt sich großartig und diese ersten Rennen zeigen, wie wettbewerbsfähig wir sind“, ließ Wehrlein seinen Emotionen freien Lauf.

Mahindras Boss Dilbagh Gill freute sich sehr für seinen Schützling: „Pascal ist unglaublich talentiert und hat sowohl den Energieverbrauch als auch die schwierigen Bedingungen bei den Außentemperaturen hier in Chile sehr gut gemanagt. Ich freue mich, dass er es schon in seinem zweiten Rennen auf das Podium geschafft hat.“

Der Rennsamstag verlief für den jungen Deutschen bereits in den beiden Freien Trainings mit den Plätzen 2 und 5 vielversprechend. Im Gruppen-Qualifying legte Wehrlein eine Schippe drauf und erzielte die Bestzeit, zog souverän in die Super-Pole ein. Dort erzielte er die zweitschnellste Zeit hinter Sebastien Buemi, nachdem Pole-Setter Lucas di Grassi disqualifiziert wurde.

Nach einem guten Start blieb der Mahindra-Pilot in Schlagdistanz zum Führenden Buemi (Nissan e.dams). Erst ab Runde 10 musste der Deutschen den drängenden Bird vorbeilassen, der mit aktiviertem Attack-Mode die Verfolgung auf den schweizer Nissan-Pilot aufnahm.

Im weiteren Rennverlauf unterlief dem Führenden Buemi ein Fahrfehler, der die Streckenbegrenzung küsste und sein Auto heftig demolierte. Damit übernahm Wehrlein wieder Platz 2 und versuchte Druck auf den Führenden Bird auszuüben. Doch der Deutsche wurde von seiner Mahindra-Crew zurückgepfiffen, die Batterietemperaturen kletterten kontinuierlich in die Höhe. Um unnötiges Risiko zu vermeiden, hielt sich sich Wehrlein mit riskanten Angriffen zurück und begnügte sich mit Platz 2. In der Fahrerwertung schaffte der Mahindra-Pilot mit nunmehr 18 Punkten den Sprung auf Platz 9.

Teamkollege Jerome d’Ambrosio verlor nach Platz 10 die Meisterschaftsführung an Bird. In der Teamwertung belegt der indische Rennstall ebenfalls Platz 2 hinter Virgin.

 

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