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FE: Lotterer & Vergne ärgern sich über ‚unfaire‘ Quali-Gruppe 1

Andre Lotterer (BEL), DS TECHEETAH, DS E-Tense FE19 (c)FiaFormulaE

DS TECHEETAH hat in Santiago de Chile einen herausfordernden ePrix voller überraschender Wendungen erlebt. Jean-Eric Vergne musste aufgeben, Andre Lotterer belegte den dreizehnten Platz. Nullnummer in Chile.

Nur vierzehn Rennwagen erreichten die Ziellinie des ePrix in Santiago, der bei Rekordhitze von 37 Grad stattfand. Nach einem guten Start vom zwölften und vierzehnten Platz kämpften Vergne und Lotterer um Punkte. Leider endete das Rennen für den französischen Piloten vorzeitig wegen Schäden an seinem Monocoque.

„Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet“, so Vergne. „Trotz des ersten Platzes in meiner Qualifyinggruppe musste ich wegen des Streckenzustands vom zwölften Platz starten. Ich wollte gerade angreifen, als ich von hinten angestoßen wurde. Danach habe ich bemerkt, dass mit meinem Rennwagen etwas nicht stimmte und musste stoppen“, ärgerte sich der amtierende Formel-E-Champion.

Auch für Lotterer endete der Renntag enttäuschend. Der Deutsche musste sich wegen technischer Probleme mit dem dreizehnten Platz begnügen. „Es war nicht unser Tag“, so Lotterer. „Wir haben hart gearbeitet, um einen guten Platz in der Startaufstellung zu erlangen. Es ist unfair, am Ende des Feldes zu starten, weil die erste Gruppe im Qualifying die Strecke sauber fahren musste.

Während des Rennens konnte ich einige Plätze gutmachen, jedoch habe ich wegen eines Temperaturanstiegs an Leistung verloren. Also musste ich langsamer fahren, um die Ziellinie noch zu erreichen. Wir müssen herausfinden, was schiefgelaufen ist“, so der Techeetah-Pilot.

Mark Preston, Teamchef DS TECHEETAH: „Das Rennen ist nicht so gelaufen wie geplant. Jean-Eric musste wegen eines technischen Defekts aufgeben. Bei Andres Rennwagen hat die Antriebseinheit kurz vor Rennende überhitzt. Die Ursache für dieses Problem müssen wir noch herausfinden. Bereits das Qualifying war frustrierend. Dennoch hat das Team hervorragende Arbeit geleistet und hätte es verdient gehabt, dafür belohnt zu werden.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance: „Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Unsere Gruppe war im Qualifying wegen des Staubs auf der Strecke benachteiligt, danach mussten wir im Mittelfeld starten. Im Rennen hatte Jean-Eric seinen Rhythmus gefunden und hatte auch ausreichend Energie, als er Opfer eines Zusammenstoßes wurde. Wir müssen diesen Tag hinter uns lassen und uns auf das nächste Rennen in Mexiko konzentrieren.“

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