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GP Ice Race: Pikes-Peak-Sieger VW ID. R trifft legendäre Rallyeautos, Formel E und DTM

Volkswagen I.D. R Pikes Peak – Race week (c)VW

Auch wenn die Nennliste des GP Ice Race in Zell am See (19. und 20. Januar 2019) erst am 13. Januar 2019 geschlossen wird, kann sich das Organisationsteam rund um Ferdinand Porsche aus Zell am See und den Nürnberger Vinzenz Greger (gemeinsam Gründer der Greger Porsche Classic Cars) bereits jetzt über spektakuläre Anmeldungen freuen.

Volkswagen wird den Elektro-Prototypen ID. R ausstellen, der im Juni 2018 das Bergrennen am legendären Pikes Peak in neuer Rekord­zeit gewann. In Zell am See gibt Volkswagen zudem einen Ausblick in die nahe sportliche Zukunft des ID. R. 

Der VW Golf 2 GTI, Gruppe-A-Rallyeweltmeister 1986, und der einzigartige Bi-Motor VW Golf 2 Pikes Peak von 1987 werden von Rallye-Ass Jochi Kleint gefahren. Der mehrfache Pikes-Peak- und Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt dem brandneuen VW Polo GTI R5 auf dem Eis die Sporen.

Beim GP Ice Race ermöglicht Volkswagen den Besuchern eine beeindruckende Zeitreise durch mehr als drei Jahrzehnte Rallyesport. 1986 stürmte der vorderrad­angetriebene VW Golf 2 GTI in der Rallye-Weltmeisterschaft zum Titel in der Gruppe-A-Kategorie. Rallye-Legende Jochi Kleint wird das historische Auto auf der Eispiste in Zell am See (Österreich) pilotieren. Doch damit nicht genug: Der frühere Volkswagen-Werksfahrer wird auch im über 600 PS starken VW Golf 2 Pikes Peak auf der Strecke zu sehen sein, mit dem er 1987 nur durch viel Pech einen möglichen Sieg beim „Race to the Clouds” verpasste.

Etwas mehr als sieben Minuten und siebenundfünfzig Sekunden – mit dieser Zeit hat der Volkswagen ID. R am berühmt-berüchtigten Pikes-Peak-Gipfel auf 4.302 Meter Höhe Motorsport-Geschichte geschrieben und gleichzeitig damit in die Zukunft geblickt. Als erster rein elektrisch angetriebener Prototyp war der ID. R schneller und besser als alle mit klassischem Verbrennungsmotor angetriebenen Fahrzeuge beim wichtigsten und prestigeträchtigsten Bergrennen der Welt vor ihm. Romain Dumas setzte am 24. Juni 2018 diesen eindrucksvollen Allzeit-Rekord am motorsportlichen Berg der Berge. In Zell am See ist der ID. R mit seinem zukunftsweisenden Antriebskonzept als Ausstellungsstück zu sehen, ein weiteres Highlight beim GP Ice Race.

Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets über den zukünftigen Einsatz des Rekordhalters: „Eins steht fest: Der ID. R ist noch lange nicht reif fürs Museum. Volkswagen hat als Unternehmen eine klare Strategie für die Elektromobilität und dementsprechend möchten wir diese Zielsetzung mit unserem Motorsport-Engagement unterstützen. Es gibt schon einige interessante Ideen.“ Welchen Herausforderungen sich der ID. R im Jahr 2019 stellen wird, gibt Volkswagen beim GP Ice Race in Zell am See bekannt.

Audi RS 5 DTM, Audi e-tron FE04,GP Ice Race 2019: Audi RS 5 DTM, Audi e-tron FE04 (c)Audi

Apropos Elektrischer Motorsport:

Daniel Abt driftet mit dem elektrisch angetriebenen Audi e-tron FE04 um den Eisparcours. Der Kemptener, zuletzt Platz 8 beim Formel-E-Auftakt in Diriyah (Saudi-Arabien) ist in seinem offenen Cockpit noch näher an den stiebenden Kristallen. Der Allgäuer, der 2018 in der Formel E sein Heimrennen in Berlin gewann, steuert das Formel E-Meisterauto Audi e-tron FE04.

Der elektrische Rennwagen krallt sich ebenfalls mit Spikes in den Untergrund. „Im Monoposto auf Eis – was für eine Kombination!“, sagt der 26 Jahre alte Audi-Pilot. „Einmal bin ich ein Eiskartrennen gefahren, ein anderes Mal war ich auf Schnee Beifahrer bei Mattias Ekström im Rallycross-Audi. Aber selbst habe ich noch nie ein Rennauto auf Eis bewegt. Das wird sicher eine Super-Gaudi. Ich hoffe, dass ich keinen Eiskratzer für mein Helmvisier brauche …“

Dazu bändigt DTM-Champion René Rast erstmals seinen Audi RS 5 DTM auf glattem Untergrund. Es wird definitiv laut und schnell, wenn Rast seinen Audi RS 5 DTM in Zell am See startet. Der DTM-Champion von 2017 ist neugierig, wie gut die Spike-Reifen mit den mehr als 500 PS seines Rennwagens klarkommen.

„Im Kart bin ich einmal auf Spikes ein Eisrennen gegen Nico Rosberg gefahren und mit der Audi driving experience war ich schon in Schweden“, sagt der 32-jährige Profi. „Eis ist natürlich die absolute Herausforderung für einen Rennfahrer. Alles läuft wie in Zeitlupe ab und trotzdem müssen wir uns voll konzentrieren. Es ist einerseits Spaß, andererseits wollen wir immer auch das Limit fühlen. Ich bin schon sehr gespannt.“

Außerdem wird Dumas, Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans für Audi und Porsche sowie mehrfacher Gewinner des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburg­ring mit Porsche, beim GP Ice Race im Wettbewerb der Klasse moderner R5-Rallyefahrzeuge mit dem brandneuen Polo GTI R5 antreten. Er trifft hier unter anderem auf das vielversprechende österreichische Nachwuchstalent Julian Wagner, der mit einem Škoda Fabia R5 des einheimischen Teams BRR Baumschlager Rallye&Racing an den Start geht.

Das GP Ice Race in Zell am See bietet neben dem traditionellen Skijöring, bei dem Skifahrer von einem Auto gezogen werden, Motorsport-Action in vier Kategorien für Rennfahrzeuge wie Buggies, aktuelle Renn-/Rallyeautos (mit getrennter Wertung für Allrad- und Zweirad-Antrieb) sowie historische Renn-/Rallyefahrzeuge. Motorsportfans können Zwei-Tages-Tickets online auf www.gpicerace.com oder Tages-Tickets an der Tagekasse vor Ort erwerben.

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