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FE: HWA fehlte die Pace, ernüchternde Formel-E-Premiere

5 VANDOORNE Stoffel (bel), Venturi VFE05 team HWA Racelab, action during the 2019 Formula E championship, at Riyad, Saudi Arabia, from december 13 to 15, 2018 (c),HWA, Jean Michel Le Meur

HWA feierte Premiere in der Formel E. Die Resultate waren ernüchternd. Das deutsche Neueinsteiger-Team HWA kam beim Ad Diriyah E-Prix in Saudi-Arabien mit Ex-Formel-1-Pilot Stoffel Vandoorne nicht über Platz 16 hinaus, Gary Paffet schied vorzeitig aus.

Dabei fing der Tag für die schwäbische Erfolgstruppe vielversprechend an. Wegen starken Regens mussten die freien Trainings teilweise abgesagt und das Qualifying verschoben werden. Stoffel Vandoorne ließ sich hiervon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich bei anspruchsvollen Bedingungen mit dem vierten Platz eine sehr gute Ausgangslage für das Rennen.

Teamkollege Gary Paffett zeigte ebenso eine gute Leistung im Qualifying mit Platz 9. Doch im Rennen konnten die Gen2-Fahrzeuge von HWA aufgrund eines technischen Problems im Rennen die Pace der Konkurrenten nicht ganz mitgehen. Das Team sammelte jedoch wichtige Erkenntnisse für die anstehenden Rennen.

 

Bei trockenen Bedingungen zum Rennstart behauptete sich der Belgier Vandoorne in der ersten Phase des Rennens im vorderen Teil des Feldes. Im Laufe des Rennens konnte der 26-Jährige die Pace der Konkurrenz nicht mitgehen und fuhr schließlich auf Position 17 über die Ziellinie. „Das war leider nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft hatten“, sagte ein enttäuschter Vandoorne. „Es war ein schwieriger Nachmittag und wir hatten einige Probleme im Rennen. Wir hatten nicht die Pace, die wir uns gewünscht hatten, was sehr schade ist.

 

Ich denke, dass es möglich gewesen wäre, hier um einiges besser abzuschneiden. Trotzdem haben wir es geschafft, das Rennen zu beenden. Wir haben an diesem Wochenende extrem viel gelernt. Das Ergebnis ist ein wenig enttäuschend, insbesondere nach dem guten Qualifying. Beim nächsten Rennen wollen wir es aber besser machen“, zeigte sich er Formel-E-Rookie kämpferisch.

Schlimmer noch traf es Teamkollege Gary Paffett. Nach etwas mehr als zehn Rennminuten kam der Brite von der Ideallinie ab und landete in der Streckenbegrenzung. Der 37-Jährige musste das Rennen vorzeitig beenden und zeigte sich entsprechend angefressen. „Das war für mich ein sehr enttäuschendes Rennwochenende. Ich bin von Platz neun gestartet, nach einigen Duellen in der Anfangsphase beruhigte sich das Rennen ein wenig und ich habe mich auf der Strecke sehr wohl gefühlt“, so der Brite.

„Dann ist mir jedoch ein kleiner Fehler zwischen der achten und neunten Kurve unterlaufen, wodurch ich von der Ideallinie abgekommen und in der Mauer gelandet bin. Das Rennen war für mich damit beendet – das gehört zu Rennen auf Stadtkursen manchmal dazu“, erklärte ein enttäuschter Paffett.

„Wir haben im Rennen sehr viel gelernt, auch wenn es für mich viel kürzer war als erhofft. Für Marrakesch werden wir besser vorbereitet sein. Ich freue mich schon jetzt darauf, bald wieder im Fahrzeug zu sitzen“, ergänzte der Formel-E-Neuling.

Ulrich Fritz, Teamchef HWA RACELAB sah den Formel-E-Auftakt ebenso nüchtern: „Heute war wie erwartet ein lehrreicher Tag für uns. Im Qualifying lief es für Stoffel und Gary noch sehr gut, aber im Rennen hat uns deutlich die Pace gefehlt. Woran das genau lag, müssen wir jetzt analysieren. Unser Ziel war es bei unserem ersten Auftritt in der Formel E mit beiden Fahrzeugen das Rennen zu beenden. Leider ist uns das nicht ganz gelungen.
Dennoch: Danke an die gesamte Mannschaft für die harte Arbeit in den vergangenen Wochen. Ich hoffe, mit den Daten von heute und dem Test morgen können wir bis Marrakesch einen Schritt nach vorne machen.“

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