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FE: ‚Attack-Mode‘ katapulitiert Formel E in neue Sphären

Attack Mode Simulation (c)FormulaE

Die Formel E setzt neue Maßstäbe. Mit Beginn der fünften Saison (15. Dezember) und der größten Regulierung in der noch jungen Elektrorennserie tritt die Formel E mit ihrem fortschrittlichen, neuen Gen2-Auto und einem überarbeiteten Rennformat in eine neue Ära des Motorsports.

Die Fahrzeuge sehen futuristischer aus, sie werden leistungsstärker und der bisher notwendige Fahrzeugtausch während des Rennens gehört dank leistungsstärkerer Batterien der Vergangenheit an.

Der mit Spannung erwartete neu eingeführte ‚Attack-Mode’ soll für weitere spektakuläre Rennabläufe sorgen und die Spannung der Fans zu steigern. Das Motto lautet: Unberechenbarkeit als Prinzip.

Neue innovative Wege war von Anfang an das Credo der Elektrorennserie. Neu in dieser Saison ist die Möglichkeit der Piloten, ab der zweiten Runde jederzeit auf den ‚Attack Mode’ zurückzugreifen. Der ‚Attack Mode’ wird vom Fahrer am Lenkrad aktiviert, indem er eine definierte Aktivierungszone passiert, die sich außerhalb der Rennlinie befindet. Dadurch können die Piloten ihre Rivalen in Schach halten oder ihre Führungsposition verteidigen. Die Leistung wird kurzzeitig von 200 kW – im normalen Race-Modus – auf 225 kW angehoben.

War es ab der Saison 1 bis 4 zwingend erforderlich, dass die Fahrer ab Rennhälfte einen Fahrzeugtausch vornahmen (aufgrund des leistungsschwächeren Akkus),  ist es für Lucas di Grassi & Co Pflicht, den ‚Attack Mode’ während des Rennens einzusetzen. Der genaue Zeitraum und die Anzahl der Aktivierungen wird von der FIA festgelegt – mit der Möglichkeit, sie je nach Streckenlayout und -konfiguration anzupassen.

Die mitfiebernden Rennfans vor den Fernsehbildschirmen können die Aktivierungszonen mithilfe der Technik Augmented Reality (auf Deutsch: erweiterte Realität) verfolgen. Reale und virtuelle Welten vermischen sich ineinander. Einzigartig in der Welt des Motorsports.

Dabei werden die Aktivierungszonen als grafisches Feld deutlich sichtbar auf der Strecke dargestellt. Mithilfe von Live-Telemetrie Daten, Kamera-Verfolgungen und leistungsstarker Grafik-Engine kann der Formel-E-Fans den Rennablauf detailliert nachvollziehen.

Der Fahrer verliert zunächst Zeit und Position, wenn er von der Ideallinie abweicht. Er hat jedoch die Möglichkeit, verlorenes Terrain schnell wieder gut zumachen und dank Powerüberschuss ein Überholmanöver zu starten.

Die unterschiedlichen Leistungsmodi werden mit fluoreszierenden LED-Leuchten am neu eingeführten ‚Halo’-Kopfbügel gekennzeichnet, eine weitere Innovation der Formel E.  Wenn die LED-Anzeigen elektrisch blau leuchten, befindet sich das Fahrzeug im ‚Attack Mode’ (225 kW Leistung) und wechselt beim Einsatz des FANBOOST (240 kW bis 250 kW) auf Magenta.

Was hält der amtierende Champion Jean-Eric Vergne (DS TECHEETAH) von den Neuerungen in der Formel E? „Die Formel E hat große Fortschritte gemacht, nicht nur mit der Leistung des Autos, sondern vor allem mit der Umsetzung neuer Ideen, die den engen Rennsport wie Attack Mode‘ vorwärts bringen.

Als Fahrer wollen wir hart gegeneinander fahren und das wollen auch die Fans. Wir hatten einen kleinen Vorgeschmack auf ‚Attack Mode‘ während des Tests vor der Saison in Valencia, aber es ist schwer zu sagen, wie es aussieht, wenn wir mit den Simulationen, die wir damals gemacht haben, Rennen fahren.

Ich denke, wir sind alle sehr neugierig, es herauszufinden. Es dauert ja nicht mehr lange bis Saisonstart. Es wird zu aufregenden und unvorhersehbaren Ergebnissen führen.“

Serienboss Alejandro Agag kann es gar nicht mehr bis zum Saisonstart erwarten. „Die Formel E hat das Eis gebrochen, indem sie als erste Serie elektrische Rennen bestritt. Logische Folge ist, dass wir keine Angst davor haben, neue Dinge auszuprobieren.“

„Ich bin gespannt auf das Debüt des Gen2-Rennwagens und darauf, den Attack-Mode während eines Rennens auf den engen und anspruchsvollen Straßenkursen zu sehen. Ich habe lange auf diesen Moment gewartet“, so der Spanier.

Nicht nur Agag wartet gespannt auf die neue Saison, auch die Elektrofans weltweit fiebern dem Auftaktrennen in Riad heftig entgegen.

Hier der neue ‚Attack Mode‘ im Video:

 

 

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