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DTM: Mercedes-Gastpilot Sebastien Ogier: ‚Wie wenn man ein neues Spielzeug geschenkt bekommt‘

DTM, Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, Sébastien Ogier DTM, Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, Sébastien Ogier,Perspektive_01_DTM_C205_2018_Gastfahrzeug_30Jahre (c)Mercedes

Im Rahmen des Rennwochenendes in Spielberg gibt der fünfmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier sein Debüt als Gaststarter in der DTM. Dabei nimmt Sébastien am Steuer eines ganz besonderen Mercedes-AMG C 63 DTM Platz:

Auf seinem Auto sind schier unzählige Fotos aus der 30-jährigen DTM-Geschichte der Marke mit dem Stern abgebildet. Von Jubelbildern auf dem Podium über Fotos von Teammitgliedern bis hin zu Legenden wie Bernd Schneider und Klaus Ludwig – Sébastiens Auto ist DTM-Historie auf vier Rädern.

Passend dazu ziert der Schriftzug „30 Jahre DTM“ die Motorhaube sowie das Dach des Rennwagens mit der Startnummer 17.

Im Interview erzählt Ogier, dessen Ehefrau Andrea Kaiser die DTM-Rennen als Boxengassenmoderatorin begleitet, von seinem Abenteuer DTM, wie er sich darauf vorbereitet hat und was für ihn eine gute Leistung wäre.

seb-ogier-und-andrea-kaiser_(c)Ehirsch

Was hat Dir beim Test am besten gefallen, als Du zum ersten Mal ein DTM-Auto gefahren bist?
Sébastien Ogier: Mir haben sehr viele Dinge gefallen. Es war ganz anders als in meinem Rallye-Auto.

Ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt, es war wie wenn man ein neues Spielzeug geschenkt bekommt.

Ich habe versucht, Spaß zu haben und das Limit zu finden. Zwei der größten Unterschiede zu meinem Rallye-Auto sind sicherlich die Bremsen und die Kurvengeschwindigkeiten.

Aber es ist sehr schwierig, diese Frage zu beantworten, da mir beinahe alles gefallen hat.

Wie hast Du dich auf Spielberg vorbereitet?
Ogier: Ich komme gerade von der Rallye in der Türkei, die sehr anspruchsvoll war und bei hohen Temperaturen stattgefunden hat.

Ich schätze, das war die ideale Vorbereitung für Spielberg. [lacht] Ich hatte keine besondere Vorbereitung für das Rennwochenende.

Aber sobald ich an der Strecke bin, werde ich sicher viele Fragen für meine Ingenieure und meine Teamkollegen haben.

Schließlich habe ich die Automatismen für das Rennwochenende noch nicht wie alle anderen verinnerlicht und muss mich erst herantasten.

Für mich wird es sicher sehr stressig, aber bevor es losgeht, werde ich versuchen, so viele Informationen wie möglich in mich aufzusaugen.

Was ist die größte Herausforderung für Dich an diesem Rennwochenende?
Ogier: Ich glaube, mich erwarten etliche Herausforderungen. Mein Ziel ist es, ein sauberes und fehlerfreies Wochenende hinzulegen.

Das wäre eine gute Leistung für mich. Jeder weiß, dass ich nicht viel Erfahrung auf der Rundstrecke habe.

Das bin ich einfach nicht gewohnt. Entsprechend werde ich versuchen, so gut wie möglich mitzuhalten.

Ich weiß auch, dass es schwierig ist, die Reifen ins richtige Fenster zu bringen.

Vielleicht kommen mir die neuen Regeln da ja ein wenig entgegen, weil alle noch nicht so viel Erfahrung damit haben.

Ich muss so viele neue Dinge beachten, mich erwarten in jedem Bereich neue Herausforderungen.

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