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DTM: Daniel Juncadella: „Lieber spät als nie“

Daniel Juncadella,2018 Brands Hatch, Samstag - (c)Mecedes,Sebastian Kawka

In Brands Hatch gewann Mercedes beide Rennen. Besonders das Samstagsrennen hatte es in sich. Daniel Juncadella feierte im 67. Anlauf seinen Premierensieg in der DTM.

DTM-Boß Gerhard Berger freute sich ganz besonders ob des Sieges des Spaniers. „Ich freue mich für Juncadella. Das ist auch eine perfekte Geschichte für die DTM, dass man sieht, wie jemand wieder seine Sachen zusammen bekommt“ sagte der Österreicher ins Mikrofon bei Sat.1.

Was vor Saisonbeginn mit einem Radunfall und einem angebrochenen Schlüsselbein begann, führte binnen weniger Monate zu seinem ersten DTM-Sieg: Im Interview verrät der „Mann aus Titan“ Daniel Juncadella, was er sich für den Rest der Saison vorgenommen hat…

Dani, kurz nach Deinem ersten Sieg in der DTM: Wie fühlt es sich mit etwas Abstand an?
Daniel Juncadella: Nach ein paar Tagen habe ich es schon etwas verarbeitet und es ist schön, an das Rennen zurückzudenken. Es war mein erster DTM-Sieg, leider hat es etwas gedauert, aber lieber spät als nie. Ich bin mit dem Verlauf des Wochenendes sehr zufrieden.

Es ist einige Zeit her, dass Du ein Rennen gewonnen hast. Gibt es da einen Moment, in dem man anfängt, an sich zu zweifeln?
Daniel Juncadella: Wenn du so lange kein Rennen gewonnen hast, nagt das schon ein wenig an deinem Selbstvertrauen. Das kann sich mental auswirken, aber ich habe mir im vergangenen Jahr eine neue Einstellung zugelegt.

Seitdem konzentriere ich mich weniger auf die reinen Ergebnisse und mehr auf die Fortschritte, die ich mache. Dabei denke ich nur von Rennen zu Rennen und versuche, mein Bestes zu geben. Dann kommen die Ergebnisse ganz von alleine.

Du hast bislang in dieser Saison zwei Poles und einen Sieg eingefahren: Was wäre für Dich am Ende des Jahres ein Ergebnis, mit dem Du zufrieden wärst?
Daniel Juncadella: Zwei Poles und ein Sieg – bis zum Saisonende würde ich diese Statistik gerne verdoppeln. Wenn ich am Jahresende vier Poles und zwei Siege auf meinem Konto hätte, wäre ich sehr zufrieden.

Aber wie gesagt, ich konzentriere mich nicht so sehr auf die reinen Resultate und denke mehr von Rennwochenende zu Rennwochenende. Das ist der beste Weg für mich, um meine Ziele zu erreichen.

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