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FE: Offiziell: Riad eröffnet neue Saison; 10-Jahresvertrag mit der Formel E

Agag und Khaled Bin Sultan Bin Abdullah Al Faisal, Abdulaziz bin Turki Al Faisal Al Saud (c)FiaFormulaE

Die Formel E geht in den Mittleren Osten. Riad, die Hauptstadt Saudi-Arabiens, feiert Premiere in der Elektrorennserie und bildet den Auftakt zu Saison 5. Im Vorfeld des Berlin EPrix unterzeichneten Serienveranstalter Alejandro Agag und die Vertreter von Saudi-Arabien Khaled Bin Sultan Bin Abdullah Al Faisal, Präsident des Saudi-Arabischen Motorsporverbandes und Abdulaziz bin Turki Al Faisal Al Saud, stellvertretender Sportminister des Landes einen 10-Jahresvertrag.

„Den Saisonauftakt in Riad abzuhalten, ist der perfekte Rahmen für die nächste Phase der Formel E“, so Agag. „Als ein aufregendes und lebendiges Land, das sich immer mehr auf seine Zukunft fokussiert, ist Saudi-Arabien der ideale Ort für das Wettbewerbsdebüt der neuen Generation der Formel-E-Fahrzeuge“, fügte der Spanier hinzu.

Das Auftaktrennen der Formel E erfolgte bisher immer auf dem asiatischen Kontinent. Die ersten beiden Jahre bildete Peking den Saisonstart, danach durfte Hongkong für zwei Jahre die Saison eröffnen. Die Formel E bleibt daher ihrer Linie treu und beginnt mit der neuen Fahrzeugära auf der arabischen Halbinsel. Es klingt schon paradox, dass die Elektrorennserie ausgerechnet in der ölreichen Wüstenmonarchie ein Rennen abhält.

Dabei sollen die ‚Batmobils‘ in Riad durch das malerische Distrikt Ad Diriyah surren, sofern die FIA das Streckenlayout bestätigt. Der erfahrene Motorsport-Promoter Carlo Boutagy soll laut Pressemeldung den Riad EPrix veranstalten.

„Wir glauben, dass Saudi-Arabien – dank der neuen Vision von Prinz Abdulaziz, Prinz Khaled und des gesamten Landes – der ideale Ort ist, um das neueste Kapitel der Formel E aufzuschlagen“, fügte Agag hinzu. „Zahlreiche andere Sportarten erhöhen bereits ihre Präsenz in Saudi-Arabien und wir sind richtig stolz, dass die Formel E den Vorzug vor anderen Motorsportserien erhalten hat. Einige Länder schauen jetzt auf die Formel E, besonders Saudi-Arabien, das sich auf die Entwicklung neuer Technologien, erneuerbarer Energie sowie auf Elektroautos fokussiert“, führte der Formel-E-Zampano weiter aus.

Mit dem Riad-Vertrag ist Agag wieder ein Megadeal gelungen und dürfte der Formel E viel Geld in die Kassen spülen. Zahlen wurden in diesen Zusammenhang nicht bekannt.

Seine Königliche Hoheit Prinz Abdulaziz freut sich ebenfalls über den Deal. „Saudi-Arabien blickt in die Zukunft und die Formel E ist der Motorsport der Zukunft“, sagt Prinz Abdulaziz. „Daher ist dies eine so aufregende Gelegenheit. Es richtet sich perfekt an die Vision des Landes 2030. Zum ersten Mal in unserer Geschichte bietet sich die Gelegenhei, Weltklasse-Rennen auf den Straßen in der Hauptstadt durchzuführen. Für alle Fans, Männer, Frauen, für die Jungen und Alten wird der Traum wahr, Gastgeber eines Heim-EPrix zu sein“, ergänzte der stellvertretende Sportminister des Landes.

Allerdings sind kritische Töne nicht wegzudiskutieren. Der Umgang mit Frauen, begangene Menschenrechtsverletzungen und die politische Lage in Saudi-Arabien sorgen in der westlichen Welt immer wieder für Unmut.

Ein fixer Termin für das Eröffnungsrennen in Riad wurde nicht genannt.

 

 

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