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FE: Zürich und die Schweiz sind bereit für die Formel E

Sebastien Buemi in Zürich(c)Swiss EPrix via Twitter

Am 10. Juni ist es soweit: In der Schweiz findet erstmals seit 1954 wieder ein Grand-Prix-Rennen einer internationalen Rennserie statt. Der Julius Bär Zürich E-Prix 2018 dürfte damit nicht nur zum größten Schweizer Sportanlass des Jahres werden, sondern ist auch ein neues Symbol für die Elektromobilität in der Schweiz.

Anlässlich einer Medienkonferenz am Freitag schafften Julius Bär, ABB und die Organisatoren des Julius Bär Zürich E-Prix 2018 eine Premiere: Mit dem Schweizer Formel-E-Fahrer Sebastien Buemi am Steuer fuhr erstmals ein Formel-E-Fahrzeug auf Zürcher Straßen. Das Publikumsinteresse bei dieser Vorführung war groß und dürfte nur ein Vorgeschmack dafür sein, was am 10. Juni im Zürcher Enge-Quartier abgehen wird.

Corine Mauch, Zürcher Stadtpräsidentin, lobte die Initiative der Organisatoren und betonte: „Dass die Formula E nach Zürich kommt und nach Rom, Paris und Berlin ein E-Prix hier bei uns stattfindet, freut mich. Mit dem Anlass und dem Zukunftsthema E-Mobilität zeigt sich Zürich national und international als Innovationsstandort und Tourismusdestination.“

Die Swiss E-Prix Operations AG, Rechteinhaberin, Veranstalterin und Vermarkterin des Zürich EPrix 2018, ist in der Schweiz ein Pionierunternehmen. Für Pascal Derron, Gründer und CEO der Swiss E-Prix Operations AG, zeigte sich an der Medienkonferenz überzeugt: „Noch im letzten Herbst wurden wir vielleicht etwas belächelt. Heute beweisen wir, dass wir das leisten, was wir versprechen.

Mit dem Julius Bär Zürich E-Prix 2018 setzen wir die Messlatte in der Schweiz und auch international bewusst hoch. Wir verfügen über ein extrem motiviertes und sehr erfahrenes Team sowie Partner im Sponsoring- und Eventbereich, welche sich aktiv einbringen. Ein schweizweites Publikum trägt mit Begeisterung die Kombination von Freude am Rennsport und dem Erlebbarmachen zukünftiger Mobilität.“

Die ETH Zürich engagiert sich im Rahmenprogramm des Rennens, den eDays, welche das Mobilitätsthema ins Zentrum rücken. Dazu ETH-Präsident Lino Guzzella: „Eine Mobilität, die klimaschonend, energieeffizient und zahlbar zugleich ist: Dies ist ein zentrales Thema von Forschung und Ausbildung an der ETH Zürich. Das Formel-E-Rennen in Zürich ist deshalb über den sportlichen Wettbewerb hinaus eine Chance, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Wir tun dies mit einem Symposium am 8. Juni sowie mit Ausbildungsprojekten und Spin-offs, die sich im Rahmen der eDays präsentieren.“

Die Bank Julius Bär ist seit dem ersten Formel-E-Rennen im Jahr 2014 Global Partner der Serie und hat auch in Zürich als Titelsponsor des Rennens eine tragende Rolle. Gian Rossi, Leiter Region Schweiz Julius Bär, begründete das Engagement der Bank wie folgt: „Als Unternehmen mit Schweizer Wurzeln ist es naheliegend, dass wir in Zürich Titelsponsor sind und das Rennen besonders unterstützen.

Es ist der Höhepunkt unserer langjährigen Partnerschaft mit der Formel E, deren Potenzial wir früh erkannt haben. Am 10. Juni 2018 wird nicht nur ein spannendes Kapitel des Motorsports in der Schweiz aufgeschlagen, sondern auch ein Zeichen gesetzt, um die Entwicklung emissionsfreier Technologien weiter voranzutreiben.“

Seit Januar dieses Jahres tritt ABB als weltweiter Titelsponsor der Formel E in Erscheinung. Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei ABB Schweiz und E-Mobilitätsnutzer der ersten Stunde, erklärte: „ABB ist weltweit der führende Anbieter von Schnelladetechnologie für die Elektromobilität. Für uns ist die langfristige Partnerschaft mit der faszinierenden Rennserie eine ideale Plattform für die Entwicklung und Erprobung von Elektrifizierungstechnologien. Sie ist auch ein attraktives Schaufenster, um der breiten Öffentlichkeit die Entwicklung und Leistungsfähigkeit der Elektromobilität vorzuführen.“

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