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DTM: Schlüsselbeinbruch bei Mercedes-Pilot Daniel Juncadella

Daniel Juncadella,2018 Fitnesscamp La Manga(c)Mercedes

Glück im Unglück für Daniel Juncadella. Der Spanier verletzte sich beim Mountainbiken und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Für die DTM-Testfahrten kommende Woche in Hockenheim soll der Testeinsatz des Mercedes-Piloten nicht gefährdet sein.

Ich war zusammen mit acht Kollegen zum Trainieren und Mountainbiken auf Ibiza“, sagte Juncadella. „Alles verlief ganz normal, bis ich am Samstagnachmittag einen kleinen Unfall hatte und mir dabei das Schlüsselbein angebrochen habe. Ich bin nicht sehr schnell gefahren, aber nach links hingefallen. Es war nur ein kleiner Unfall, deshalb bin ich zunächst einfach weitergefahren. Aber als ich dann von der Ausfahrt zurück war, habe ich gemerkt, dass mein Schlüsselbein nicht am richtigen Platz war. Das kam für mich dann doch überraschend, denn so etwas hatte ich zuvor noch nie erlebt. Das war schon komisch, da ich bis dahin keine Schmerzen gespürt habe“, führte der Mercedes-Pilot fort.

Juncadella mußte sich einem operativen Eingriff unterziehen. „Wir sind natürlich sofort ins Krankenhaus gefahren und ich bin so schnell es ging nach Barcelona zu einem Spezialisten geflogen. Dort hat mich der MotoGP-Arzt Dr. Mir direkt operiert und 24 Stunden danach war ich schon wieder zuhause. Das ist natürlich nicht ideal für den Saisonstart, aber zum Glück ging alles schnell und unkompliziert“, so der Mercedes-Rückkehrer.

Der 26-Jährige hat daraufhin sofort mit der Reha begonnen. „Ich habe gemeinsam mit meinem Physiotherapeuten mit der Reha begonnen. Zunächst haben wir leichte Bewegungen mit dem linken Arm gemacht und auch mit einer Magnet-Therapie begonnen. Als ich den Unfall hatte, dachte ich mir nur: „Oh Mann, jetzt ist die Saison vielleicht für mich gelaufen.“ Aber zum Glück war es nicht so schlimm und ich war 48 Stunden danach schon wieder den Umständen entsprechend in Ordnung“, gibt sich Juncadella zuversichtlich.

Optimistisch steht der Mercedes-Pilot einem Testeinsatz ab kommender Woche in Hockenheim gegenüber: „Ja, ich bin zuversichtlich. Ich werde es am Anfang langsam ausprobieren und auch meinen Arzt zum Test mitbringen. Entscheidend wird sein, wie ich mich im Auto fühle. Dazu gehört auch, zu überprüfen, ob zum Beispiel die Sicherheitsgurte zu stark auf mein Schlüsselbein oder die Narbe drücken. Aber ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen werden. In der Woche nach dem Test werden die Fäden gezogen und dann bin ich überzeugt, dass ich bis zum Saisonstart Anfang Mai wieder fit bin.“

Für Juncadella und seinen 17 weiteren Mitstreitern wirds langsam, aber sicher ernst. Schließlich sind die Hockenheim-Testfahrten die letzte Gelegenheit vor dem Saisonauftakt an gleicher Stelle Anfang Mai.

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