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FE: Renault e.dams erstmals punktelos beim ePrix

SÈbastien Buemi (SUI), Renault e.Dams, Renault Z.E 17. (c)FiaFormulaE

Renault e.dams hat beim ePrix in Punta del Este erstmals keine Punkte erzielen können und fuhr damit das schlechteste Rennergebnis ihrer Formel-E-Historie ein. Der Champion von 2015/2016 Sebastien Buemi musste in der Schlussphase des Rennens sein Arbeitsgerät abstellen, Teamkollege Nicolas Prost kam nur auf Platz 15.

Die erfolgsverwöhnten Franzosen gewannen mit Buemi in Uruguay sowohl in der Premierensaison 2014 als auch ein Jahr später beide ePrix und galten daher als Favoriten für den dritten Erfolg. Doch in dieser Saison läuft es nicht rund im Team um Jean-Paul Driot.

Buemi stieg zwar zweimal mit Platz 3 aufs Podium (Santiago und Mexico-City) und auch in Marrakesch gelang ihm ein Podiumserfolg (Platz 2), doch darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schweizer bereits zwei Nullnummern einfuhr.

Und wäre Audi-Pilot Daniel Abt beim zweiten Lauf in Hongkong nicht disqualifiziert worden, stünde sogar eine dritte Nullnummer auf dem Konto Buemis. Der Schweizer, der vor der Saison als großer Mitfavorit auf den Titel gehandelt wurde, hat bereits 57 Punkte Rückstand auf seinen Landsmann Jean-Eric Vergne. Doch der 29-Jährige ist ein Kämpfertyp, der sich in der zweiten Saisonhälfte wieder an die Spitze herankämpfen möchte.

Buemi konnte sich im Qualifying nicht für die Super Pole qualifizieren, ging als Sechster ins Rennen. Beim Start verlor der Schweizer zwei Plätze, doch in der Folgezeit passierte Buemi sowohl Andre Lotterer (Techeetah) als auch Sam Bird (DS Virgin). Nach einer Safety-Car-Phase griff der edams-Pilot Abt an, beging jedoch einen Fahrfehler und beschädigte sein Arbeitsgerät.

Die Folge: Buemi wechselte früher als geplant auf sein zweites Auto. Doch die Energiemenge reichte nicht aus, um das Rennen zu Ende zu fahren. 8 Runden vor Schluss gab Buemi enttäuscht und frustriert auf.

„Ich hatte einen echt schlechten Tag, mir tut das Team sehr leid“, entschuldigte sich Buemi nach dem Rennen. Nichtsdestotrotz weiß der Champion von 2015/2016 um die Stärken von edams-Renault im Hinblick auf die bevorstehenden Europarennen. „Unser Auto wäre schnell genug für einen Podiumsplatz gewesen. Mein Mauerkontakt hat das leider ruiniert.

Unser Auto hätte die Pace gehabt, dieses Ergebnis zu erzielen. Ich lag vor Bird, der Dritter wurde. Natürlich bin ich enttäuscht, aber der Blick geht nach vorne. Auch wenn man es im Qualifying vielleicht nicht gesehen hat, glaube ich, dass wir schnell genug waren. Das ist der positiver Aspekt, den ich mitnehme.“

Noch schlechter ergeht es in dieser Saison Teamkollege Prost, den Sohn von Formel-1-Legende Alain Prost, der bereits drei Nullnummern auf seinem Konto zu verzeichnen hat. Platz 8 in Hongkong war das beste Resultat bisher für den Franzosen.

In Punta del Este misslang das Qualifying, seinen Boliden warf Prost an die Wand und ging von Startplatz 19 ins Rennen. Dort hielt sich der Franzose aus dem Getümmel heraus, musste erst als letzter Fahrer dank seines cleveren Energiemanagement den Fahrzeugtausch vornehmen. Für eine Top 10-Plazierung reichte es dennoch nicht, da Prost eine 10-Sekunden-Zeitstrafe absitzen (Batteriewechsel) durfte. Am Ende reihte sich Prost als 15.Position ein.

„Die Situation nach dem Qualifying war extrem schwierig. Das Fahrerniveau in der Meisterschaft ist so hoch, da muss man einfach auf Risiko gehen. Ich war auf einer guten, schnellen Runde, leider bin dann aber eingeschlagen. Unser Auto wäre in der Lage gewesen, an der Spitze mitzufahren. Ich hatte mir wirklich mehr erhofft als dieses Ergebnis“, ärgerte sich Prost.

In der Meisterschaft liegt Buemi auf Platz 4, Teamkollege Prost abgeschlagen auf Platz 17. In der Teamwertung belegen die Franzosen Platz 5.

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