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FE: Maximilian Günther in der Formel E, Test- und Entwicklungspilot bei Dragon

Jay Penske und Max Gunther,Dragon Racing (c)Dragon

Die Formel E ist um einen weiteren deutschen Fahrer reicher. Maximilian Günther wird Test- und Ersatzfahrer beim US-amerikanischen Rennstall Dragon Racing.

Der 20-Jährige Bayer unterstützt die von Jay Penske gegründete Mannschaft in der laufenden Saison vor Ort, um einen noch intensiveren Einblick in die Abläufe der ABB FIA Formel E zu gewinnen. Neben seinem Renndebüt in der FIA Formel 2 erwartet Günther somit ein umfangreiches und attraktives Motorsportprogramm in der Saison 2018.

Damit zählt die Formel E mit Daniel Abt, Nick Heidfeld, Andre Lotterer, Maro Engel und eben Günther den fünften deutschen Piloten in der Elektrorennserie.

Günther und Teamgründer Jay Penkse einigten sich bei einem Treffen in Los Angeles auf die gemeinsame Zukunft.

Zuvor überzeugte Günther das Dragon Team beim offiziellen Rookie-Test der Formel E in Marrakesch Mitte Januar. Bei seinem ersten Einsatz in einem Formel-E-Rennwagen erzielte er die drittbeste Rundenzeit aller 20 Fahrer und war damit schneller als etliche Formel-1-Fahrer wie Paul di Resta, Antonio Giovinazzi oder Daniel Juncadella und DTM-Champions wie Gary Paffett oder Bruno Spengler.

„Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit mit Dragon in der Formel E“, sagt Günther. „Jay Penske hat ein fantastisches Team aufgebaut. Beim Rookie-Test in Marrakesch wurde ich von der gesamten Truppe toll aufgenommen und habe mich von Beginn an wohlgefühlt. Ich war sehr beeindruckt von der professionellen Arbeitsweise und möchte nun meinen Teil dazu beitragen, dass das Team auch in Zukunft Erfolg hat.“

Die FIA Formel E ist die erste rein-elektrische Rennserie der Welt und erlebt derzeit besonders in Deutschland einen echten Boom. Mit Audi, BMW, Mercedes und Porsche werden bis 2019 vier große deutsche Autohersteller werksseitig in die Formel E einsteigen. Damit steigt die Anzahl der in der Formel E engagierten Autobauer auf zehn an, wodurch sie für die besten Rennfahrer der Welt noch attraktiver wird.

Günther: „Die Formel E ist innerhalb kürzester Zeit sehr groß geworden und bietet ein unglaubliches Potenzial. Das aktuelle Starterfeld mit vielen bekannten Fahrern und Champions zeigt, welchen Stellenwert die Serie innerhalb des Motorsports genießt. Ich sehe die Formel E als eine sehr spannende Möglichkeit für die Zukunft und bin froh, schon jetzt voll im Geschehen zu sein.“

Aktuell greifen der Belgier Jerome D’Ambrosio sowie der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Jose Maria Lopez aus Argentinien ins Lenkrad für den US-amerikanischen Rennstall. Lopez ersetzte ab Marrakesch den Schweizer Neel Jani, der die beiden Rennen zum Saisonstart in Hongkong bestritt. Ob Lopez einen längerfristigen Vertrag bei Dragon unterschrieben hat, ist nicht bekannt. Womöglich könnte Günther ab Saison 5 für die Penske-Truppe auf Punkte-Jagd in der Formel E gehen.

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