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FE: Venturi will in die Erfolgsspur zurückkehren

Maro Engel in Mexico (c)Venturi

Das Team Venturi möchte beim Mexico-City EPrix in die Erfolgsspur zurückkehren. Die beiden Piloten Maro Engel und Edoardo Mortara wollen an die Erfolge vom Saisonauftakt in Hongkong anknüpfen. Beim Doubleheader in Asien erreichte Rookie Mortara die Plätze sieben und zwei, Teamkollege Engel fuhr beim zweiten Lauf auf Platz sieben.

Seitdem kam viel Sand ins Getriebe des monegassischen Teams, sowohl in Marrakesch als auch in Santiago blieben beide Venturi-Piloten punktelos. In der Teammeisterschaft liegt Venturi auf Platz sechs, den gleichen Platz nimmt Mortara in der Fahrermeisterschaft ein. Engel liegt dagegen nur auf Position 16.

Venturi wird also versuchen, bereits im Qualifying entscheidende Akzente zu setzen. Denn auf der Strecke Hermanos Rodriguez in Mexico-City sind Überholmöglichkeiten rar gesät. Überholen in Mexiko ist kein Zuckerschlecken. Daher gilt die ganze Aufmerksamkeit, sich im Qualifying eine gute Ausgangsposition für das Rennen zu sichern.

Eine besondere Herausforderung stellt die Rundenanzahl von 47 dar, genau zwei Runden mehr als im Vorjahr. Auf den Energieverbrauch werden alle Teams ganz genau achten müssen. Und die Strecke ist für Formel-E-Verhältnisse besonders schnell.

Die schnellste Kurve fahren Engel & Co mit 175 Kilometer pro Stunde und die lange und breite Start- und Zielgerade mit 210 Kilometer pro Stunde Top-Speed fordern Mensch und Maschine. Venturi-Eigner Gildo Pastor ist sich der Problematik bewusst. „Unser technischer Direktor Franck Baldet hat mit dem Ingenieurteam eine neue Energiestrategie ausgearbeitet“, versichert der Venturi-Boss.

Der Deutsche Engel zeigte im Vorjahr eine Galavorstellung im Qualifying. Der gebürtige Münchner brannte die zweitschnellste Zeit in den Asphalt der mexikanischen Hauptstadt, musste aber wegen eines Getriebewechsels zehn Plätze in der Startaufstellung zurück.

„Im letztes Jahr haben wir in der Qualifying-Session gute Arbeit geleistet“, sagt Engel. „Wir fuhren die zweitschnellste Zeit, bevor wir wegen des Getriebewechsels eine Strafe einstecken mussten. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr erneut auf uns aufmerksam machen können. Das ganze Team verdient es, Punkte einzustreichen“, betont der 32-jährige Deutsche.

Teamkollege Mortara hofft ebenfalls auf einen Aufwärtstrend. „Wir hatten ein schwieriges Wochenende in Santiago, wo wir die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Für uns kommt es darauf an, dass wir jetzt frischen Wind ins Rennen bringen. Wir müssen Fehler vermeiden und sicherstellen, dass wir uns selbst organisieren, während wir konkurrenzfähig bleiben.“

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