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FE: Santiago ePrix erteilt Venturi wichtige Lernlektion

Maro Engel,2017/2018 FIA Formula E Championship.(c)FIAFormulaE

Venturi konnte beim ersten ePrix in Chile keine entscheidenden Akzente setzen und bezahlte viel Lehrgeld.

Achterbahnfahrt Freies Training und Qualifying:

Die beiden Venturi-Fahrer lagen überwiegend in den Top Five im ersten Freien Training. In den letzten Minuten touchierte Maro Engel jedoch die Mauer und beschädigen den linken Flügel seines Wagens. Somit wurde der Deutsche auf Platz 18 durchgereicht.

Sein Teamkollege Edoardo Mortara erzielte die achtschnellste Zeit. Im zweiten Freien Training, als sich das Team bereits auf die Qualifikationsrunde vorbereitete, beendeten Engel und Mortara die Session auf den Positionen sieben respektive 18.

Im Qualifying kämpften die beiden Venturi-Piloten mit der besonders holprigen Strecke, Höhen und Tiefen wechselten sich für das monegassische Team ab.

Mortara kam zwar in einen guten Rhythmus, aber ein Fehler ließ den Italo-Schweizer auf Platz 17 zurückfallen.

Teamkollege Engel, der am Montag seinen Rücktritt aus der DTM bekanntgab, machte es etwas besser, doch mehr als Platz 11 sprang für den Wahl-Monegassen nicht heraus. Eine Top-Ten-Platzierung lag für Engel im Bereich des Möglichen, doch der Deutsche nahm auf einer Bodenwelle kurz das Gas vom Fuß und verlor dadurch wertvolle Zeit.

Rennen: Wichtige Lektion gelernt

Bereits in der ersten Runde fanden sich beide Venturi-Piloten im Getümmel einiger Autos, die verbissen um Positionen kämpften. An einigen Stellen der Strecke ging es sehr eng zu, Leidtragender war Engel, der in eine Kollision mit Nio-Pilot Oliver Turvey verwickelt wurde. Der Brite ging auf Tuchfühlung mit dem Deutschen, der die Vorderradaufhängung des Venturi-Boliden irreparabel beschädigte. Das bittere Aus für Engel.

Teamkollege Mortara konnte sich aus dem ganzen Schlamassel heraushalten und verbesserte sich um zwei Positionen. Als das Rennen nach einem Safety-Car-Einsatz erneut gestartet wurde, arbeitete sich Mortara bis auf Platz 13 vor. Mit der Batterietemperatur in der 30°C-Santiago-Hitze ging der Venturi-Neueinsteiger sorgfältig um. Allerdings machten ihm Bremsprobleme und die Energierückgewinnung beim Bremsen zu schaffen. Schließlich überquerte Mortara die Ziellinie auf Platz 13. Das schwierige Rennen für Venturi lieferte wertvolle Lektionen für die Ingenieure.

Maro Engel: „Das Team gab mir ein sehr gutes Auto zur Hand. Ich hatte einen guten Start. Als ich mich auf der Außenseite von Oliver Turvey befand, schickte er mich in die Wand. Es gibt keine Worte dafür, wie ich mich fühlte. Mit einer beschädigten Aufhängung konnte ich mich nicht richtig gegen das Überholmanöver von Felix Rosenqvist (Mahindra) verteidigen, der auch an der Begrenzungslinie fuhr. Ich landete erneut in der Mauer. Es ist enttäuschend, weil das Team etwas Besseres verdient hatte. Das Auto ist in der Lage, Punkte in jedem Rennen mitzunehmen.“

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